Das Phänomen ist mir selbst auch schon aufgefallen. Schaute ich zusammen mit meinen 2 Hunden einen Film, wurden die Ohren gespitzt wenn Tierlaute aus dem Ferseher in den feinen Hunde-Gehörgang drangen. Kommunikation auf höchstem Niveau- als wenn sie verstünden was dort gebellt wird. Einmal sogar musste sich unser Labrador sogar vergewissern, wo denn die Schafe aus dem Bild hingelaufen waren: Prompt schaute er hinter dem Fernseher nach… Solche Erlebnisse schaffen familliäres Lachen & Freude mit und über unsere treuen Begleiter!

Jenes Verhalten haben nun geschickte Marketer das US-Fernsehsenders MSNBC erkannt. Eigentlich steht dieser Sender für seine Seriösität- nun aber begeht er neue Wege: Aus 800 (!) verschiedenen TV Programmen kann Herrchen jetzt in San Diego DAS richtige für seinen Fiffi wählen.

Was dahinter steckt & Aussicht auf Erfolg?

Die Einsamkeit der armen Hunde! Die Fernsehmacher wollen dadurch nämlich tatsächlich Herrchens „schlechtes Gewissen“ entlasten, wenn der Wuff länger mal „allein zu Haus“ ist!

Nun kann also die Flimmerkiste hundefreundlich angeknipst werden-  hundeaugenfreundlich natürlich, ohne die lästigen Rot- & Grün-Töne, welche der treue Gefährte ohnehin nicht so gut erkennen kann. Die Macher sind sich einig: Ist einmal das „DOG-TV“ landesweit etabliert, soll Herrchen als echter Hundeversteher für diesen Dienst dann 5 Dollar monatlich latzen…

Viele Stimmen sehen das ganze Unterfangen differenzierter. So auch die Tier- verhaltensforscherin Heidi Bernauer-Münz mit Ihrem Zitat:  „Das Grund- Problem ist die Trennungsangst. Daran kann Fernsehen nichts ändern. Wenn ein Hund aus Langeweile Sachen zerstört, kann die Ablenkung unter Umständen hilfreich sein, die Beschäftigung mit dem Hund ersetzt sie aber nicht.“

Wo wir schon beim besten Freund des Menschen sind- es gibt noch weitere, kuriose Dinge auf dem Markt:

Ein Katzenpeiler der Firma Snaptracks aus dem Silicon Valley mit dem gewieften Namen „Pettracker.“

GPS hilft Herrchen und Frauchen den entlaufenen Herzchen auf die Schliche zu kommen. Jener „Tracker“ lässt sich problemlos am Halsband befestigen und über das Ortungssystem des Herstellers oder eine Iphone-App aufspüren!

Eine weitere Bezugsquelle – ein GPS für Hunde – konnten wir ebenfalls auftun. Wir wollen ja schließlich die 2 beliebtesten Haustierarten ( der Hund folgt der Katze dicht auf den Fersen) be-dienen mit dieser Innovation.

Ähnliches gibt es aber doch schon länger auch bei uns mit implantierten Chips unter der Haut, oder täusche ich mich gerade?

Habt Ihr beim lesen eigentlich die „Verbindung“ bemerkt? Wenn nicht- hier ist sie:

Haben Struppi, Bello, Fiffi & wie sie alle heissen die ständige Werbung des „DOG-TV“ satt & möchten sie anstelle dessen lieber hinter dem Kätzchen herjagen, sollten „beide“ einen Peilsender tragen! Damit man sie immer schön wiederfindet 😉

Und wer lieber „künstlich“ und hochtechnisch-spielend auf den Hund kommen will- für den wäre da immernoch der kackende „Kackel-Dackel“ interessant:

In dem Sinne an alle Herrchen, Frauchen, Hunde & Katzen dieser Welt ein schönes Zitat aus meiner Diplomarbeit vom Philosophen W.Daayton Wedegefarth:

„Ich sprech mit ihm, wenn ich einsam bin, ich ich weiß genau, er versteht mich. Wenn er mich aufmerksam anschaut und sanft meine Hände leckt: An meinem besten Anzug reibt er seine Schnauze- aber ich sage keinen Ton: Weiß Gott! Ich kann mir neue Kleidung kaufen, aber keinen Freund wie ihn!“