„Ich bin aus ausgewachsener Autonarr- weil ich so unglaublich gerne Auto fahr.“ (Zitat Xavier Naidoo)

Wir kennen das: Die ungestümen und getriebenen Dauer-Huper und Auf-Fahrer, die Drängler- diejenigen, die einem im Straßenverkehr das Leben schwer(er) machen. Oder die „Schleicher“, die leider immer 10 km unter Richtgeschwindigkeit den nachfließenden Verkehr/die nachfolgenden Termine aufhalten und damit den Ärger auf sich ziehen…

Heute geht es hier aber mal nicht um den „Ärger ums Auto“ oder um die diversesten Autofahrer-Typen und deren Mißgunst, sondern um die Liebe zum Auto selbst- und die Psychologie dahinter. Also direkt rein ins Geschehen:

Ergeht es Euch auch so? Sommer 2017, Auto-fahren, Auto-Liebhaber einer bestimmten Marke sein oder noch werden, womöglich das erste eigene Auto, die erste Fahrt zur liebsten, das erste auf-tanken…

Mit einem Auto kann man viel verbinden. Vor allem sagt die Auto Psychologie dahinter vordergründig immer eines aus:

Freiheit, Freude, Lifestyle & das „ankommen“…

Was aber ist diese Psychologie hinter dem Auto genau? Ich habe einmal recherchiert & gebe Euch Antworten dazu:

Auf gehts auf die Auto-Bahn mit Euch…

Die Zeiten der Prollo- Karre die nur als Verlängerung vom verletzten Ego galt/ wie auch die Manta Manta Hysterie aus Opelzeiten hier bei uns in Bochum sind eindeutig vorbei. Auf den Bahnen kreuzen wir eher mit bulligen SUV´s , die gleichzeitig Sicherheit wie auch Aktivität und Sportlichkeit in schmucken Karosserien verkörpern…

Und dann ist es irgendwann da-  dein Traumauto von mobile.de beispielsweise- es ist einfach nicht mehr der „Gebrauchsgegenstand“ von früher. Es ist mehr!

Oftmals gilt ein Auto für einen gesellschaftlichen Zustand ala „Wir haben es geschafft!“

Man mag es kaum glauben, aber überhaupt ein Auto dieser Kategorie Traumauto zu haben, macht im Bereich Dating/Singles unterbewußt tatsächlich so einiges aus.

Zuallererst ist es aber von Vorteil in Beziehungsfragen, dass man überhaupt eines hat. Wege werden kürzer. Auch in Fernbeziehungen ist es oftmals mit einem Auto leichter mit dem pendeln zum/zur liebste/n.

Jetzt werden sicher einige rufen “ Ich bin nicht materiell eingestellt.“ Müssen sie ja auch nicht, aber auch diese Menschen werden den „Lebens-Luxus Auto“ und die damit verbesserte „Bequemlichkeit“ dann doch irgendwann auch in Ihrem Leben einmal zu schätzen wissen…

Fakt ist in der Regel: Ein Auto zeugt fürs andere Geschlecht von Mobilität & Aktivität & Attraktivität- denn wer will schon eine/n Couch-Potatoe? Es gibt sogar eine tolle lustige Studie zu den diversen Autotypen, die ich Euch hier ebenfalls mal verlinkt habe liebe Leser.,

Es gibt aber auch einen psychologischen Aspekt zum Autofahren… – nimmt man die Assoziationskette von Psychologen und Experten dazu, bedeutet das Autofahren nämlich…

…Auto = Persönliche Macht, Ego & damit verbunden die Fragestellung: Werde ich ankommen? Wer bin Ich?

Träumt man gar vom Autofahren oder vom Auto selbst, wird das Auto tatsächlich zum Symbol: für den Rausch der Freiheit, für Unabhängigkeit, Energie, Antriebe und Potenz.

Traumszenarios mit Autos verarbeiten häufig die Art, wie der Träumende auf der psychischen oder emotionalen Ebene mit sich selbst umgeht. Aha mit sich selbst umgehen? Klar- wenn man weiterdenkt: Ein Auto steht nämlich (oft) für den persönlichen Raum, für die Erweiterung des “Seins des Träumenden.”

Was ich noch sehr interessant fand bei meiner Recherche in diversen Psychologie-Büchern zu dieser Thematik:

  • Ein gepflegtes, schnelles und fahrsicheres Auto versinnbildlicht ein aktives, selbstbewußtes und erfolgreiches persönliches und berufliches Leben (oder die Sehnsucht danach).
  • Wer damit gut vorankommt, bei dem wird es auch im bewußten Leben gut vorwärtsgehen.

Fährt man also in einem Traum “Auto”, so ruft dies den persönlichen Antrieb ins Bewußtsein. Dies stärkt ungemein – in der Traumpsychologie also wird ein Auto mit “motorischer Energie” gleichgestellt. Dein Körper & Dein Geist DER MOTOR, der weiterkommen will!

Interessant, oder? Man definiert sich wirklich darüber. Man hat die Macht, dahin zu fahren, wohin man möchte. Eigentlich egal wohin! Wohin es einen treibt bis der Tank leer ist – eine Freiheit, die sich viele nicht mehr nehmen lassen wollen (mich einschließlich).

Noch schöner hat es jemand anderes ausgedrückt- hier ein Original-Zitat aus der Gedankendeponie:

“Wenn ich allein Auto fahre, dann bin ich wirklich für mich allein. Niemand kann mich hier stören, ich bin ganz mein eigener Herr und ich allein kann entscheiden, wo ich hinfahre, auch wenn ich meist das vorher festgesetzte Ziel wähle. Aber ich kann mich auch spontan anders entscheiden und niemand könnte etwas dagegen sagen. Ich kann laut singen, ich kann weinen, ich kann Selbstgespräche führen, niemand bekommt es mit. Im Auto spüre ich die Freiheit ganz nah bei mir.

Es gibt bestimmte Zeiten und Stimmungen, in denen ist das Autofahren noch ein ganzes Stück besonderer als sonst. Wer einmal einem Sonnenuntergang entgegengefahren ist, wird wissen, wovon ich spreche.”

In diesem Sinne: Auto – fahren ist Liebe! Auto- fahren ist Freiheit. Persönliches Weiterkommen ist es allemal. Auf in ein motorisches Vergnügen. Mit ganz viel Antrieb für alles! Mögen es gute Wege sein, die Ihr mit Eurem Auto erlebt … einen schönen Sonntag Abend Ihr lieben!

Bildquelle: CCO Public Domain via pixabay by elljay