Es gibt tatsächlich den Beruf des Zukunftsforschers. Und das ist nicht ein Typ mit Glaskugel. Er/Sie forscht akribisch, be-fragt, erstellt Fragebögen und wertet danach Statistiken uns alle betreffend aus. Jener ordnet später anhand von spruchhaften & faktischen Studien ein, wie sich gesellschaftliche Verhältnisse/Beziehungen/das Internet usw. verschieben und entwickeln werden.

Lebensqualität hat in Deutschland laut ganzen Forscher-Schaaren in jedem Fall abgenommen:

Deutschland 2030

Unzufriedenheit mit der eigenen Freizeit (die oftmals zu virtuell & kontakt-los ist), Ungewissheit, immer weniger Freunde (begründet durch das scheinheilige „netzwerken“ ebenfalls & lediglich auch fast nur noch online-> siehe Artikel WhatApp Sucht und Beziehungsfrust), Arbeitslosigkeit, Armut und Angst vor Preissteigerungen regieren. Neuerdings wird sicherlich auch die Thematik der Flüchtlingswellen hinzu kommen.

Fakt ist: Mehr und mehr Menschen sehen ihre Zukunft in Deutschland mit Ungewissheit und rechnen damit, dass es bald auch hier wirtschaftlich bergab geht.

Da können uns gerade Politiker mit Ihrem Gerede auch kein besseres Welt/Deutschlandbild vermitteln (denn wie war das noch gleich mit den Versprechen: Die Renten sind sicher!? 😉 – weiterführender Artikel hier dazu im Freizeitcafe).

Die Auszüge aus den hier angesprochenen Studien gehen u.a. aus einer aktuellen Untersuchung des Hamburger Zukunftsforschers Horst W. Opaschowski hervor

Bei welchen Gedanken sich die Deutschen die nächsten zehn bis 20 Jahre am meisten Sorgen machen, habe ich Euch hier zusammengetragen:

1. Preissteigerungen: 56 Prozent

2. Armut: 54 Prozent

3. Arbeitslosigkeit: 52 Prozent

Sehr starke Konflikte, die den sozialen Frieden gefährden könnten, sehen die Befragten:

1. zwischen Arm und Reich: 52 Prozent

2. zwischen Christen und Muslimen: 47 Prozent

3. zwischen Deutschen und Ausländern: 44 Prozent

Es gibt in diesem großen Dschungel aus Unzufriedenheit, Ängsten und Sorgen vor der Zukunft aber – wie soll es auch anders sein- hoffnungsvolle, positive Ansichten zum Leben selbst…

Hoffnung für ein Leben in schwierigen Zeiten macht den Befragten:

1. Die Familie: 89 Prozent

2. Der Zusammenhalt zwischen den Generationen: 85 Prozent

3. Der Freundeskreis: 77 Prozent

Familie, übergreifende Generationenliebe/Zusammenhalt und die Freundschaften also! Geht doch! 🙂 Juhu! Und soeben höre ich im Radio, dass in einer neuen Kinderstudie das „Lesen“ und das „reale“ wieder weiter vor dem virtuellen Dasein liegt!

Das macht Hoffnung; Back to the Roots- das gefällt mir! (Und das meine ich rein nicht-virtuell mit dem blauen Daumen, sondern real!)

Was ist Euch hierzu mit „meinen letzten Worten“ sagen/ noch loswerden möchte:

„Es gibt nur einen menschlichen Reichtum: die menschlichen Beziehungen.“ (von Antoine Saint-Exupery)