Blogger werden, Blogger zu werden – ist das eigentlich Fluch oder Segen? Bei mir scheiden sich da seit Jahren die Geister! Anfangs noch von der Familie und Freunden belächelt in den ersten Jahren – mittlerweile ein Top Business, mit Know How und unendlich-vielen Verdienstmöglichkeiten im Zuge der weiteren Digitalisierung und Vernetzung. Diese Liste hier habe ich Euch nun akribisch nach meinen 9 Jahren Erfahrung erstellt. Sie, die lieben Erfahrungen, haben mich Mut, Schweiß, Tränen, Geld, Konzentration, Fokus, Durchhalten, tausende Arbeitsstunden und immer wieder den Glauben an mich selbst gekostet.

Also wie geht man das an, das „Blogger werden“? Wie würde ich vorgehen, wenn ich noch- einmal von Zero an anfangen würde? 

Diese wichtigen 40 Dinge hier, hätte ich allen ernstes gerne schon vor Jahren & vorher durch einen Mentor/Coach etc. gewußt – im fett gedruckten Teil gebe ich Euch meine Erfahrungswerte zu dem jeweiligen Ober- Punkt wieder:

  1. Am Anfang glaubt keiner an Dich- ziehe es trotzdem durch!
  2. So ist leider die harte Wahrheit. Trainiere Dir Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl für „Deine gute Sache“ an. Sei Dir selbst etwas wert und ziehe das bloggen durch. Auch wenn Du mal stolperst.
  3. Es kommt einiges an Arbeit, Fleiß und Durchhaltevermögen auf Dich zu. Nicht Stunden & Tage – sondern Jahre!
  4. Anfänger können dies meist nicht einschätzen. Stöhnt mir heute ein Angestellter etwas mit seiner Teilzeitstelle/oder halbherzig-betriebenen Vollzeitstelle vor, lächel ich müde. Blogging kann auch mal 60-80 Stunde/die Woche kosten. Aber auch nur dann, wenn Du mit Herz und mit 1000% dabei bist! 
  5. Umgebe Dich später immer mehr und lieber mit den Menschen, die an Dich glauben (positives Mindset & positive Menschen machen einiges im Leben aus).
  6. Dieser Fakt ist mir vor einigen Jahren noch nie wirklich bewußt gewesen, aber genauso ist es. Wenn Dir Menschen Deine gute und positive Energie rauben- verbringe weniger Zeit mit diesen. Ziehe Dich selbst zu den positiven Mitmenschen hin (auch wenn das oft schwer ist familiär). Es ist auch nicht schlimm, wenn Du Dich nur für Dich zurück ziehst & Deine Blogartikel schreibst! Dazu brauchst Du Muße, Energie und positive Strahlkraft! 
  7. Die Basics sind schnell eingerichtet an Technik, Social Media und Co
  8. WordPress und Co. aufzusetzen ist mittlerweile – im Vergleich zu einigen Jahren noch – wirklich eine schnelle Geschichte und bei weitem keine Prozedur mehr. Hole Dir jedoch Hilfe für Dinge, bei denen Du nicht weiterkommst oder weiter-weisst; beispielsweise für Updates, Plugins, Hosting, Serverprobleme, Hacker-Angriffe und Co. Da sind Fachmenschen schneller. Und bitte: Nutze keinen Homepage-Baukasten. Den hast Du auf längere Sicht hin irgendwann sowas von satt 🙂 Dein Blog wird sich ohnehin über alle die Jahre (ich hoffe, Du hältst das durch), optisch wie inhaltlich MIT DIR verändern. Das war bei mir auch so – und oftmals ist so ein Blog für einige Menschen Halt und Seelentröster & kein dummes, niveauloses Hobby wie es manche selbsternannte Instagram-Starlets/erkaufte Influencer zuweilen in TV und Co. verkörpern. 😉 Und ja: Blogger sind für mich nur diejenigen, die auch wirklich „schreiben“ & nicht (nur) Fotos auf Instagram posten und sich allein durch diesen Fakt als Blogger/in betiteln. Nein Ihr lieben- diesen „echten Blogger-Status“ muss man sich durch viel Schreib-Arbeit verdienen! 
  9. Denn es geht immer um echtes Content Marketing, denn Du musst gute Inhalte (!) produzieren – und zwar selbst und ständig! Sei kein Abschreiber oder Nachmacher, sondern Erschaffer!
  10. Vielleicht hilft Dir hier ja mein Content Marketing Kurs auf Udemy weiter (bin da Dozent), solche E-Learnings (auch ruhig im Vorfeld) sind einsame Spitzenklasse! Ich musste mir früher noch alles selbst beibringen. Heute findest Du wundervolle Kurse zu allem möglichen, was Du mal lernen und verinnerlichen willst. Kommst Du nicht weiter, lass Dir helfen mensch! 
  11. Was viele von Anfang an nicht verstehen: Als Blogger hilfst Du anderen, denn: Du löst Probleme.
  12. Sei Dir dessen bewusst, dass Du nur beliebter wirst, wenn Du anderen tatsächlich bei einem Problem hilfst – sei Problem- lösungsorientiert! Merke Dir: Einfach ist oft noch zu kompliziert 🙂 
  13. Du vermittelst ab sofort Dein Wissen. Bringst anderen etwas bei.
  14. Das geht wie schon erwähnt durch aufgenommene Kurse, eigens- erschaffene digitale Produkte, Podcasts und so viel mehr heutzutage. Auch über Instagram kannst Du theoretisch anderen helfen bei einer gewissen Problemstellung mit anschließender Lösung. Schaffe Dir vorher aber wie schon gesagt erst das Vertrauen Deiner Zielgruppe. 
  15. Wir leben in der „Google-Gesellschaft“, bei fortschreitender Digitalisierung. WENN Du bei einem Suchbegriff ganz oben bist mit DEINEM Mehrwert-Artikel, bist DU Spitzenklasse!
  16. Gebe einfach mal WhatsApp Sucht oder deutsche Instagram Follower kaufen ein – dann wirst Du sehen, was ich unter organischen Suchergebnissen (ich meine nicht die gekauften via Google-Ads) meine.
  17. Nach der Zeit entwickelst Du Dich mehr & mehr weiter, erschaffst aus einer „Suche“ ein Produkt. Du wirst digitaler Produkte-Entwickler. Auch das kostete mich viel Fleiß, Schweiß, Geld und Tränen über Nacht.
  18. Denn dann mußt und wirst Du Dich in Landingpages einarbeiten müssen, in Bezahlanbieter wie Digistore24, in richtiges Verkaufs-und Storytelling und viel mehr. Unterschätze das nicht. Profis können etwas abkürzen. Schaue Dich um, wer das schon macht und wer Dir (am besten kostengünstig oder in Freundschaft) bei Funnels und Co. helfen kann. 
  19. Versuche auch Amazon im Visier zu habe, schreibe Kindle E-Books für Deine Fachgebiete.
  20. Auch hierzu habe ich das ganze ein Stückweit offengelegt in meinem Content Marketing Kurs auf Udemy. Hier siehst Du, welche Bücher ich schon auf Amazon plus Autorenprofil veröffentlicht habe (das schafft auch ein Experten-Ansehen!)
  21. Oder kontaktiere Verlage, ob sie Deine Expertise als Buch herausgeben wollen.
  22. Ich habe dies u.a. mit dem Tredition-Verlag geschafft, den ich echt empfehlen kann bisher. 
  23. Nutze kostenlose Presseverteiler wie PR-Gateway, vor allem aber die Vernetzung, die uns durch all dieses tolle Social-Media-Zeugs (sei es denn Instagram und Co.) geschenkt ist!
  24. Oftmals findest Du hier und da immer wieder kostenlose Möglichkeiten auf dem Weg zum Blogger werden, wie Du auch Deinen Namen vermarkten kannst. PS: Kleiner Geheimtipp – schalte Google-Ads auf Deinen Namen. Dein Name wird anfangs nie sehr oft gesucht und aufgefunden. Deshalb entstehen Dir auch fast keine, oder nur äußerst marginale Kosten im Cent-Bereich. Erscheint bei der Suche nach Dir aber (neben Deinem Google My Business Eintrag) immer ganz oben ein Top-Ergebnis zu Deinem Namen – gepaart mit Deiner Wunschseite wie Deinem Blog etc. , sieht das in der heutigen Zeit gekonnt und professionell aus. 
  25. Vergrößere Deine Reichweite, indem Du nett bist Du anderen. Treffe sie online, aber bestenfalls offline.
  26. Deshalb liebe ich Bloggertreffen vom Bloggerherz, um sich auszutauschen, anzufreunden und gemeinsam Spaß zu haben. Oder ich besuche so Events wie die Partner Marketing Days und die Contra – Blogartikel hier dazu. 
  27. Du musst also das Ziel haben, ein Experte auf einem Gebiet zu sein oder zu werden, über das du bloggen willst.
  28. Vor allem ganz ganz wichtig: Habe Spaß und Leidenschaft bei der Sache, die Du betreibst. Die Menschen merken, wenn Du nicht 1000%tig hinter dem stehst, was Du tust, sagst und letztendlich (auch für Dich selbst) verkörperst und umsetzt. 
  29. Schaffe Dir Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei anderen- denn später wirst Du am meisten über “das Gefühl” verkaufen, das Du in anderen erweckst.
  30. Diesen Punkt habe ich früher nicht verstanden. Ich habe immer und immer wieder vom Produkt „gefaselt“, was das alles kann, wie toll das ist, wie toll ich bin – alles Bullshit. Denn: Das wichtigste ist, dass Dein Gegenüber sich wohlfühlt und mit einem Gefühl Deine großartige Lösung für sein größtes Problem kauft! Die Frage, die Du immer jedem stellen solltest, ist: „Wie kann ich Dir helfen?“ Jeder kann irgendwem bei irgendwas helfen! Denke da mal drüber nach- dann fällt es Dir wie Schuppen von den Augen! 
  31. Gebe viel gratis- die meisten Menschen kaufen erst beim 7ten (!) Kontakt.
  32. Stichwort Klicktipp und E-Mail-Kampagnen. Schenke ganz viel – und fordere erst später (mit Nettigkeit) etwas von anderen ein. Dankbarkeit und Mehrwert schafft die „Immer-Wieder-Käufer.“
  33. Du musst auch kein Sternekoch sein, um über das Kochen zu bloggen. Es reicht, wenn Du Neugier, Instinkt,Schreibgefühl und den unbedingten Willen zum Weiterkommen/lebenslangen Lernen mitbringst.
  34. Sag nie, das kannst Du nicht. In der digitalisierten Welt von heute- dazu noch mit allen unseren Möglichkeiten etwas zu googeln, auf YouTube zu lernen, Kurse zu kaufen, E-Learning und Co. jederzeit haben und verinnerlichen/vertiefen zu können- schaffst Du nahezu alles. Und gebe Dir selbst Zeit- es geht nie alles von jetzt auf gleich. 
  35. Du musst auch keine formelle Ausbildung, Studium oder Berufserfahrung in dem haben, worüber du schreibst – merke Dir nur, dass Du ab sofort mit diesem “Geschenk des bloggens” ein/e unruhige/r Schreiberling/line wirst.
  36. Früher dachte ich immer: Du musst DIE PERFEKTE AUSBILDUNG HABEN! Dann aber sitzt Du neben Millionären (!) beim Mittagessen, die nur ein Viertel so intelligent oder „gebildet“ sind wie Du. Was die allerdings (im Gegensatz zu Dir) haben: Bauern-Schläue ! Sie haben erkannt, was Menschen wann brauchen und haben etwas erschaffen. Wenn Du Blogger/in oder Influencer/in werden willst, kann es also auch nicht an Deiner Intelligenz hapern. Manchmal muss man es einfach machen, fühlen, eine Leidenschaft aufbauen- und dann erst Schritt für Schritt besser werden. Mein Lebenslearning: Nicht immer so lange nachdenken – sondern machen und umsetzen! Den Machern gehört die Welt. Und Du kennst doch selbst das unendlich gute Gefühl, wenn Du etwas geschafft und erledigt hast- um Dich dann später dafür zu belohnen. Ähnlich sehe das bitte auch mit dem schreiben und dem bloggen.
  37. Du wirst Social Media und die Digitalisierung und alle möglichen Anforderungen in Punkto Onlinemarketing, Affiliatemarketing und Co. beherrschen lernen und einsetzen müssen, um später sehr gutes Geld zu verdienen.
  38. An manchen Dingen kommt man, vor allem wenn man unabhängig und finanziell frei sein will, nicht herum. Monetarisiere mit der Zeit Deinen Blog, und mache später Deinen Blog und Dein Können zu Geld. Wir alle leben nicht nur von Luft und Liebe. Ja auch das liebe Geld hat natürlich beim Bloggen einen wertvollen und wichtigen Status inne. Zuerst aber (und das verwechsele bitte nie) kommt die Leidenschaft, Dein Warum, Deine Ziele und Dein Feuer – nur dann schaffst Du es überhaupt, mit Deinem Blog und Co. Geld zu verdienen. 
  39. Das geschieht alles hier nicht über Nacht- das dauert Jahre!
  40. Gute Dinge brauchen Zeit! 

 

Weiteres (auch zum Bloggerherz und weiteren Publishing-Möglichkeiten/Thema Gastartikel) erfährst Du auch auf Bloggerherz.de oder Bloggerinterview.com .

Ich hoffe, dass ich Dir mit meinem 40 Erfahrungs-Schätzen hier schon etwas Licht ins Dunkel bringen konnte. Wenn Du noch mehr zum Blogging wissen möchtest, wie Du alles kleinschnittig aufbaust und Co., hole Dir mein Buch 1 MIO Bloggertipps (einfach mal bei Amazon eingeben) – oder nehme mit meiner Lifetime- VIP-Lernplattform eine kleine Abkürzung auf dem Weg zum Blogger werden…