…behauptet jedenfalls Mark Evans vom Social-Media-Monitoring-Spezialisten sysomos. Er bezieht sich dabei wiederum auf eine Aussage des erfahrenen Unternehmensberaters Shel Israel. Demnach würden sich immer mehr bisherige Social-Media-Berater in seinem Umfeld in eine Festanstellung zurückziehen – die Zeiten seien einfach danach. Mark Evans folgert: Social Media als Einzeldisziplin ist am Ende.
Social Media am Ende? Nein, nein: Nur die Berater, heißt es…

 

„Eine großartige Zeit für Social-Media-Berater“

Über die letzten Monate und Jahre habe Social Media viel Interesse bei Unternehmen ausgelöst, schreibt Mark Evans in seinem Blogpost. Die wichtigste Frage war und ist: Sollen wir da auch mitmachen? Inzwischen werde immer wichtiger: Wie machen wir das?

„Es war eine großartige Zeit, Social-Media-Berater zu sein. Es gab einfach einen so großen Durst nach Informationen“, schreibt Mark Evans. Inzwischen aber verändere sich das Bild. Vor allem würden sich innerhalb der Firmen immer mehr Mitarbeiter selbst mit Social Media auskennen. Entsprechend gebe es immer weniger Bedarf für einen speziellen Berater.

Letztlich sieht er den Social-Media-Berater nicht generell verschwinden, aber die Zahl werde deutlich geringer werden. Wer sich künftig durchsetzen will, brauche strategisches Verständnis und müsse mit den Tools gut umgehen können. Es gehe künftig mehr um das große Gesamtbild, nicht mehr um Social Media allein.

„Social Media ist heute nur ein weiteres Element“

Ähnlich sieht es Shel Israel. Social Media sei bei Unternehmen heute nur ein weiteres Element im Workflow. Gab es vor Jahren nur Ideen, sind es heute Prozesse. Haben sich „damals“ spezielle Teams um Social Media gekümmert, sei es heute ein Thema für alle Abteilungen: Marketing, Personal, Verkauf usw. Berater brauche man hingegen nur bei neu eingeführten Technologien.

Und abschließend schreibt er ein schönes Social Media Zitat :

„It is time for many consultants to join companies and spend a few years continuing the normalization process which bring us out of the decade of corruption and into this new Conversational Age.“

Wie seht ihr das? Ist die Zeit für Social-Media-Berater tatsächlich abgelaufen und sollten sie sich lieber schleunigst Festanstellungen suchen? Oder wollen hier nur zwei provozieren, die ihre Schäfchen wahrscheinlich eh schon im Trockenen haben?

Steht Social Media im Zentrum wie hier? Oder ist es nicht viel mehr ein Puzzlestück unter vielen?

Quelle :

t3n.de