„Wenn irgendwo, so lernt man einen Menschen in den Bergen kennen, sei es in den Stunden beschaulicher Freude oder des Glücks, das die Berge geben, sei es im einfachen Durchhalten bis zum Äußersten oder gar im Kampf um Sein oder Nichtsein.“ (Zitat Eleonore Noll Hasenclever 1932)

Guten Morgen liebe Freizeitcafe- Leser. Seid auch Ihr noch am grübeln über Euer nächstes Reise/Urlaubsziel für den Sommer oder auch schon den Winter? Wir hätten da eine Komplettlösung:

Die Antwort heisst Berge, Berge und Berge – und diese, die wir Euch nun vorstellen hier, werdet Ihr lieben!

Foto: Flickr (lizenzfrei)

Die Rede ist von Urlaubsreisen ins Grödnertal. Über das ganze Jahr hindurch nämlich führt man uns dort eine vielfältige Landschaft vor. Somit kommen alle Urlaubs, Action und Erholungssuchenden voll auf Ihre Kosten: Im Winter gibt es da beispielsweise die unzählig- schönen Skiabfahrten aller Schwierigkeitsgeraden zu entdecken. Im Sommer- so wie jetzt- laden die blühenden Almwiesen zum Wandern ein & die eher schroff-anmutenden Dolomitenfelsen zum tüchtigen Klettersteigen für die richtig aktiven und sportlichen unter uns. Auch hierbei sind für die Kletterer nahezu alle Routen in diversen Schwierigkeitsgeraden vorhanden….

Es ist schon eine interessante Mixtur von Landschaften, die sich uns dort bietet: Dominiert von der Geislergruppe- Puez-, Cir- und Sella- & gleichzeitig einsam überragt vom Langkofel und seinen Trabanten, bietet das Grödnertal eine Vielzahl von landschaftlichen Gegensätzen: Tiefseebecken, Riffe & Dreitausender! Grüne Wiesen, die sich wie ein unendlicher Traum mit der Farbenpracht einer Blumenwelt abwechselt ebenso.

Die Dolomitenwände haben ein Flair sondergleichen – und das ist noch lange nicht alles…

Denn neben dem Sportlichen wirkt und wirbt auch viel Kultur für jene Region: Die Muttersprache der heimischen Bevölkerung beispielsweise ist „Ladinisch“ – eine alte räto- romanische Sprache, die in den römischen Besatzungszeiten der Alpenregionen ihren Ursprung fand. Daraus resultierend und verbunden legt der einheimische „Grödner“ viel Wert auf  seine ureigenen Traditionen:

Eine über 400- jährige Holzschnittkunst zeigt man oft und gerne vor – und überhaupt winkt ein buntes Kulturprogramm von Theaterstücken, Konzerten, einheimischen und landestypischen Verkostungen und und und…

Ein Zauber aus Tradition und Moderne – in der es aber auch Regeln gibt…

denn die Berge gelten zwar als völlig erschlossen – jenes sollte aber kein Freifahrtsschein für einen wagemutigen & rücksichtslosen Urlauber bedeuten. Der Natur sollte man ebenso Respekt zollen wie der dort lebenden Wildtiere. Auch deshalb wurde dort der Naturpark Puez-Geisler errichtet, der genau dies zu schützen versucht.

Die Regeln jenes Urlaubsgebietes übrigens sind simpel und einfach umzusetzen: Kein Pflücken von Pilzen/Blumen oder die Mitnahme von Fossilien & Mineralien. Wäre auch zu schade wenn jeder etwas mitnehmen würde- was bliebe dann für die Nachwelt erhalten & für die Tiere? Auch Warntafeln und Absperrungen sollten beachtet werden, damit aus dem Urlaub kein lebensgefährliches Abenteuer a´la Cliffhanger wird.

Die Grundregel lautet: Ein Berg sollte immer ohne Spuren verlassen werden & Berge bieten immer Risiken. Informiert Euch deshalb vorab und nutzt die zahlreichen tollen Print-Bergführer der Region oder auch die menschlichen, um Euch nach ganz oben oder zu Euch selbst zu bringen.

In dem Sinne: Schönes Urlaub im Grödnertal – wünscht Euch das Freizeitcafe!