Guten Morgen liebe Freizeitcafe-Leser. Hinein in einen wundervollen Mittwoch mit Euch. Liebt Ihr sie auch wie ich? Die Rede ist von „Rätseln“. Schon als Kind geriet ich in pure und nahezu fieberhafte Begeisterungs- Stürme, wenn ich eines vor mir hatte.

Eines, welches mir besonders in Erinnerung geblieben ist, und für mich damals in einem WAS IST WAS – Buch (so eines bekam ich nach jeden Zahnarzt-Besuch) schlummerte, ist folgendes….ein sehr altes, durch „Homer“ überliefertes sogar. Zur Vorgeschichte: Ödipus bekommt von der Sphinx ein Rätsel auferlegt. Sollte er dies nicht beantworten können, wird ER von IHR gefressen. Ich finde, dass ein Rätsel in einer solchen Situation ohnehin noch mehr anspornt & Lust auf die richtige Lösung macht (versucht es einmal selbst; denn die Lösung gibt es erst auf der nächsten Seite):

„Was ist am Morgen vierfüßig, am Mittag zweifüßig, am Abend dreifüßig. Von allen Geschöpfen wechselt es allein in der Zahl der Füße; aber eben, wenn es die meisten Füße bewegt, sind Kraft und Schnelligkeit bei ihm am geringsten.“…..?

Der in dieser Situation pfiffige & sogar lächelnde (so überliefert) Ödipus jedenfalls wusste die Antwort sofort (Ihr auch?): “ Der Mensch“!Und die Lösung des Rätsels folgte auf dem Fuß:

„Du meinst den Menschen, der am Morgen seines Lebens, solange er ein Kind ist, auf zwei Füßen und zwei Händen kriecht. Ist er stark geworden, geht er am Mittag seines Lebens auf zwei Füßen, am Lebensabend, als Greis, bedarf er der Stütze und nimmt den Stab als dritten Fuß zur Hilfe.“

Für mich ist das tadellos eines meiner Lieblingsrätsel aus meiner Kindheit. Auch habe ich schon im Laufe meines Lebens Menschen kennengelernt, die leidenschaftliche Puzzler oder Kreuzwort-Rätsler sind. Heutzutage online hier sowie offline gespielt und es liegt so viel Denkkraft darin das richtige Puzzlestück (als Oberbegriff für alle Rätsel da draußen) zu finden….

Bildquelle: Fotolia © lexaarts

Das erste übrigens wurde übrigens 1913 in den USA veröffentlicht.

Irgendwie eint sie alle, dass sie sich sehr gut bei dieser „kreativen Kopfarbeit“ entspannen- einfach runterfahren können. Ich denke dass auch solche Dinge zur gelungenen Freizeit gehören. Und irgendwie – und das ist doch das schöne am Leben- ist so vieles ein Rätsel. Beispielsweise das Rätsel um das Magnetfeld unserer Erde. Aber auch die im kleinen kommen immer wieder an. Das sage ich nicht einfach so aus dem Stehgreif: Bis heute hat sich die Faszination „des Rätsels“ für eine schönere Freizeit erhalten, denn:

Es lässt sich seit etwa hundert Jahren keine Zeitung und keine Zeitschrift ohne Kreuzworträtsel finden. Habt auch Ihr besondere Rätsel-Spiele oder Erinnerungen daran? Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.