Die Röhre- ein Begriff aus der Musik oder auch als Metapher gebräuchlich: Man wirft etwas ein & jenes kommt auf der anderen Seite wieder raus. Genau das soll der Datentransfer der Zukunft in sozialen Netzwerken sein: Pipe- die Röhre für alles bis 1GB.

Klingt fast schon zu simpel- aber es soll funktionieren: Per Drag´n´Drop. So soll das versenden an Facebook-Freunde kinderleicht sein: Freund aus der Freundesliste von Facebook auswählen aus der „App- Pipe“ heraus  – Direktnachricht schicken, dass jener die Pipe-App ebenfalls installieren soll für eine Datei-Übertragung. Wenn dies akzeptiert ist, kann es losgehen.

Lediglich einmal notwendig sei das ganze für alle folgenden Datentransfers untereinander. Ist man gerade mal nicht anwesend auf Facebook, erhält man die Anfrage beim nächsten Login (also Zeit-versetzt). Dann muss aber auch der Gegenüber gleichzeitig online sein bei Facebook- sonst startet das ganze nicht.

Noch ist Pipe in einer stark-begrenzten Beta-Phase. Aber schon bald sollen Plattformen wie Google+, Twitter und LinkedIn integriert werden. Also hat man dort eine Menge vor…

Wir sagen: Ein starkes, weil so simples Meisterstück von einem Gründer-Trio aus Berlin. Glück auf, dass es klappt. Aber dann bitte auch mit ganz viel Datenschutz. Wir werden schauen, wie das ganze einschlägt. Es wäre in jedem Falle eine Revolution hin zu mehr Einfachheit im Datenaustausch für größere Datei-Mengen. Welcher Gedanke mich dabei allerdings etwas stutzig macht: Wie sieht es rechtlich aus, wenn durch die Röhre fleissig illegale Daten transportiert werden? Auch darauf gibt es sicher bald Antworten.