Dating und Freizeitgestaltung. Themen, die jeden dort draußen beschäftigen, der etwas auf sein Leben hält. Dementsprechend gibt es natürlich auch vielfältige- teils sehr kuriose Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im Datingbereich. Das Freizeitcafe hat einmal für Euch Trends aufgespürt, die wohl auch schon bald aus Übersee zu uns rüberschwappen. Vielsagende Dating- Möglichkeiten wie Chat-Roulette, Casual Dating oder Jumping-Diner sind dort nämlich jetzt schon extrem trendy…

Was verbirgt sich hinter den vielversprechenden Namen? Welche Kennenlernform eignet sich für wen? Wir – das Freizeitcafe- verschaffen Euch einmal einen  Überblick über neue, beliebte Dating-Methoden und werten Sie denn auch sogleich für Euch aus – viel Spaß :

I) Silent Dating – einfach mal die „F…“ halten & mit Gestik „punkten“

Geht das überhaupt? Klar! Nach den USA, China und Holland erobert „Silent Dating“ nun auch Deutschland. Der Clou dabei : es wird nicht geredet. Lediglich Gestik, Mimik und auf Zettel geschriebene Botschaften entscheiden innerhalb weniger Minuten über Sympathie oder Abneigung. Dann geht’s zum nächsten Partner. Sinn jener Kennenlernform ist es, dass sich die Flirtpartner auf „sinnlicher Ebene“ wahrnehmen – und nicht alles „zerreden.“

Vorteil : Klingt anders -irgendwie auch interessant. Aber das „Aber“ folgt auf der Stelle –

Der Nachteil : Man kann die Stimme des anderen nicht hören. So kann es ja sein, dass als Beispiel der Latin-Lover eine Pieps-Stimme hat. Dies turnt die meisten Frauen ab & man erfährt es erst später. Böses Erwachen vorprogrammiert? Wir denken schon!

Wirkliches Kennenlernen ist dies nicht, oder?  Schließlich hängt es davon ab, ob jemand zuhört, auf den anderen eingeht und etwas zu sagen hat.

Fazit: Das Anstarren prickelt bestimmt, bietet spannende Momente und verbessert die Wahrnehmung. Doch auch die Stimme und das Gesagte machen den Reiz des Flirtens aus. Und da ist das Gesamtpacket dann doch meistens fördernd für die weitere Beziehung.

 

II ) Power-Dating – oder auch „Fließband- Flirting“

Spielst Du gern Memory? Dann ist das schonmal von Vorteil, denn : Man braucht ein gutes Gedächtnis.

Das Ziel ist es nämlich beim Power-Dating ( ein kraftvoller Ausdruck wie wir finden 🙂 ) , so viele potentielle Partner wie möglich in kürzester Zeit kennen zu lernen. Genau 45 Sekunden verbleiben Ihnen um sich von Ihrem Gesprächspartner ein Bild zu machen und ihn zu begeistern – zur Info : bei einem normalen Speed-Dating hat man 5 Minuten im Durchschnitt für seinen Gegenüber; was wohl neben der Anzahl der teilzunehmenden Personen auch mitunter den größten Unterschied ausmacht. Also klassisches Speed-Dating in viel größeren Rahmenbedingungen.

In Hamburg gab es einmal das größte „Power-Dating-Event der Welt“ – es ermöglichte satt 132 Frauen und 120 Männern insgesamt 15.840 Dates innerhalb kürzester Zeit.Wenn man den anderen wieder sehen will, macht man hinter seinem Namen ein kleines Kreuzchen. Die Veranstalter werten die Zettel aus und geben die Kontakte der Personen weiter, bei denen dann „die Kreuzchen“ übereinstimmten. Für uns erscheint diese Massenabfertigung aber eher verwirrend – kommen wir deshalb zu Vor-und Nachteilen jenes Prinzips :

Vorteil: Innerhalb von kürzester Zeit wird eine maximale Zahl an potentiellen Partnern gecheckt (oder ver-checkt?).

Nachteil : Und die Frage stellt sich wirklich – kann man als Teilnehmer nach den ganzen Dates seine ganze Favouriten unterscheiden? Okay- Freaks nehmen sich sicher „etwas zu schreiben“ mit und notieren den „ganz großen Wurf“& natürlich bleibt die Romantik bei dieser Art von Dating komplett auf der Strecke. Zeit dafür haben und bestenfalls nen Sternenhimmel sind halt doch immer noch das große Optimo.

 

III ) Jumping Dinner – oder auch „viele Köche verderben den Brei“

Hierbei handelt es sich um eine kulinarische Variante des Power-Dating. Jeweils zwei Singles kümmern sich um Vorspeise, Hauptgang oder anschließendes Dessert. Jeder Gang wird in einer anderen Wohnung, in einer anderen Konstellation eingenommen. Am Ende trifft man sich zu einer gemeinsamen Party.

Vorteil : Man geht nicht mit leerem Magen nach Hause, man hatte ausreichend Zeit für Flirts und Gespräche. Es „kann“ eine harmonische Stimmung aufkommen, wenn die Menschen zusammen-passen und sich dementsprechend natürlich auch schon mal eine „interessante Konstellation“ finden. Gekocht wird danach aber dann besser nur zu zweit beim nächsten Mal 😉

Nachteil : Ob bei solchen Treffen mehr als nur Rezepte ausgetauscht werden, ist fraglich. Schließlich verderben zu viele Köche bekanntlich den Brei und man plaudert unter „Fremden“ nicht sofort so drauf los. Jenes Jumping Dinner ist also eher für die extrovertierten unter uns geeignet.

Wir hoffen, dass Euch unsere Informationen weitergeholfen haben zu den neuesten Dating-Trends oder im weitesten Sinne auch eine Info zu neuen Freizeitgestaltungen darbieten. Freut Euch im übrigen auf das Freizeitcafe – schon bald geht es los;-)