Guten Morgen liebe Freizeitcafe-Leser. Heute könnt Ihr bereits Advents-Kalender-Türchen Numero 14 öffnen & in 10 Tagen haben wir bereits Weihnachten. Alle, die vielleicht jetzt schon Frei-Zeit haben, den Geschenketrubel hinter sich & ein wenig Leerlauf im Gepäck, frönen wie immer Freizeitaktivitäten, bei denen Sie einfach mal abschalten können. Habt auch Ihr schon einmal Poker gespielt? Ich erst ein Mal in meinem Leben mit ein paar Freunden. Ich muss sagen, dass es ein wirklich schöner Abend war, denn:

Poker übt-gerade für ein Kartenspiel- eine schier übernatürliche Faszination auf uns Menschen aus….

Beim Poker ist zudem und ohnehin alles anders: Hier kommt es nicht nur auf das pure und schiere Glück des Pokerspielers an (wie bei anderen, eher simpleren Kartenspielen)- nein hier ist die Psychologie dahinter entscheidend! Ich habe mich hier einmal damit für Euch befasst….

Wer die Psychologie eines Pokerspieles meistert – kann in seinen Gegenspielern lesen wie in einem offenen Buch

Und hey ich bin gelernter Buchhändler- ich weiss was offene Bücher sind 😉 Schritte sind voraussehbar, Menschen werden kategorisiert, eingeschätzt & werden dann im Poker durch gekonnte Bluffs in die Knie gezwungen. Schade halt, wenn das eigene Blatt einfach nicht mehr hergibt…

Heutzutage gibt es eine große Community, die online auch Poker zuhause spielt, nicht zuletzt ausgelöst durch entsprechende Shows im TV und diverser Sportstars, die Sponsoringverträge mit den großen Anbietern haben. Das Geschäft mit dem Poker und dessen Vermarktung (damit meine ich nicht nur James Bond an seinem Poker-Tischchen) läuft blendend. Hier ein Screenshot einer sehr bekannten Seite, die nahezu alles beeinhaltet, was das Pokerherz höher schlagen lässt- natürlich auch in „mobilen Versionen“ & unterschiedlichsten Spracheinstellungen:

Kürzlich noch- ok nach meiner ausgiebigen Recherche ist dies auch schon wieder fast 1 Jahr her- hatte doch noch Heinz Pius stolze 8,7 Millionen Dollar gewonnen. Ok, diese Summe ist nichts im Vergleich zum “Zauberer” von Las Vegas, wie viele ihn nennen: Jener staubte sage und schreibe 18 Millionen Dollar ab.

Kommen wir aber wieder zur Psychologie hinter diesem genialen Meisterspiel. Unterteilen kann man die Psychologie, die dort vorherrscht eigentlich nur in 2 verschiedene Bereiche:

A) Das (Ent-)ziehen von wertvollen Schlußfolgerungen resultierend aus der gründlichen und feinfühligen Beobachtung seiner Mitspieler.

B) Das täuschen oder den allseits-bekannten “Bluff”. Die pychologische Stärke also innehaben trotz des vielleicht eigenen fatalen Blattes in der Pokerhand “stark zu wirken.” Gerade deshalb nimmt man wohl auch immer gerne James Bond für solche Meisterleistungen… die natürlich auch andere real & nicht im Film nur beherrschen, wie wir schon oben festgestellt haben.

Der Unterschied vom realen Poker am Pokertisch zur Onlinewelt

Eindeutig fehlt hier natürlich Mimik, Gestik, Körperhaltung im Online-Geschehen. Aber auch wenn man Poker online spielt, lohnt sich die aufmerksame “Verfolgung” der Spielzüge der anderen Pokerspieler. Nicht selten bietet die Pokersoftware eine Funktion an, mit der man sich Notizen zu Verhaltensmustern von Mitspielern machen kann. Solche Notizen erleichtern es dann bei späteren Begegnungen (oder schon bei den folgenden Spielen), das Verhalten des jeweiligen Gegenspielers in einer bestimmten Situation vorauszusagen:

“Wird mein Gegenspieler voraussichtlich erhöhen, wenn ich eröffne? Ist es wahrscheinlich, dass er einen Bluff riskiert?”

Genau solche Fragen mit einiger Treffsicherheit beantworten zu können, kann zwischen Sieg und Niederlage entscheiden

Gleiches gilt selbstverständlich auch für das bewußte Täuschen welches wir unter B) erwähnt hatten. Beliebt ist beispielsweise, durch die Bestellung eines Getränks zum richtigen Zeitpunkt zu signalisieren, dass man noch lange an diesem Pokertisch zu sitzen gedenkt.Ich will jetzt nicht wieder mit dem James-Bond-Vergleich kommen, der hakt langsam- aber auch diese technische Raffinesse ist jetzt mal zufällig auch dort wiederzufinden.

Auch durch die dosierte Preisgabe der eigenen Emotionen – oder durch das Vortäuschen bestimmter Emotionen – lässt sich viel erreichen, denn man kann unbedarfte Mitspieler, die noch dabei sind, Poker zu lernen, leicht in die Irre führen und je nach Wunsch entweder verunsichern oder in Sicherheit wiegen. Um dazu wenigstens eingeschränkt auch dann die Möglichkeit zu haben, wenn man Poker online spielt, ist praktisch jeder Poker Download mit einem Chat ausgestattet, mit dem man seinen Gegenspielern Mitteilungen schicken kann.

Fazit nach aller Psychologie und der Leidenschaft fürs Pokern:

Online-Pokern ist angekommen in vielen Köpfen. Die Branche boomt, die Faszination nimmt durch hohe Marketingbudgets der Anbieter und durch Werbestars mehr und mehr zu auch im privaten Bereich. Die Psychologie dahinter ist wirklich interessant und wird auch gerne in Filmen aufgegriffen. Alles in allem eine verlockende Welt, in der man zu Recht und vor allem kontrolliert seinem Freizeit-Spaß frönen kann.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit & Euch allen einen schönen Samstag vorm dritten Advent!