Überraschung. Kim Dotcom lässt mal wieder was von sich hören. Und das wieder einmal sehr PR-tauglich vor wenigen Minuten. Ich hatte schon des öfteren hier zu ihm und zum Oberthema Datenschutz (Megaupload und Mega) berichtet. Mit einer Partei gegen die Überwachung von Bürgern will er nun „punkten“. Auch schnelles Internet für alle ist angestrebt. Das sind wahrlich heere Ziele- doch von seiner Situation aus leider nur von und für seine Wahlheimat Neuseeland möglich…aber seht selbst:

Irrwitzig dabei: Seine Partei will zwar bei der Wahl am 20. September 2014 antreten, Dotcom kann aber als „Ausländer“ einfach nicht kandidieren. Er erwägt nach eigenen Angaben aber, für seine politische Karriere „auf seinen GF-Posten bei Mega zu verzichten. Alles nur Eier-Geschaukel?

Sicherlich, Kim Dotcom polarisiert wieder damit. Der einheimische Premier- Minister John Key tat sein „politisches Vorhaben“ jedenfalls sehr direkt & mit ziemlich deutlichen Worten ab:

„Die Idee sei nett, doch lediglich Teil der Kampagne, im Land bleiben zu können. Dotcom habe begabte PR-Berater.“

Stellt sich mir soeben die Frage: Warum sind solche „Forschritte“ und Parteigründungen (nicht nur aus PR-Gründen) – auch und gerade aus Datenschutzgründen-  in Deutschland NICHT in der Mache? Gibt es da nur das eher verhaltene Lüftchen der Piraten? Ich bin gespannt was die Zukunft bringt & was sich da in Neuseeland tun wird…

Vielleicht habt Ihr Leser ja Antworten auf diese Frage. Ich bin gespannt & Euch allen einen guten Start in den Donnerstag!