Nicht nur Amerika steht nach der gestrigen Wahl vor einer gesellschaftlichen Wende. Auch in Deutschland ist ein Umbruch erkennbar: die Industrie 4.0 auf dem Vormarsch. Heisst: Vor allem im Netz werden Werbeformen immer wichtiger, ganze Industrien werden nur noch auf das Internet setzen

Experten sagen hierzu folgendes:

„2017 steht die Branche nun vor der Aufgabe, die Power von Daten, Content Marketing, Storytelling und Customer Journeys in gezielten und intelligenten datengetriebenen Multichannel-Kampagnen zu bündeln.“

Das liesst sich zunächst ganz schön schwülstig, oder? Im Grunde heißt das: „Inhalte werden wichtiger, gerade auf Internetseiten. Ich für meinen Teil lese einfach lieber einen tollen, realen & vor allem echten(!!) Erfahrungsbericht über eine Freizeitmöglichkeit (wie hier) im Freizeitcafe- statt mich durch „erkaufte“ Bewertungen von geschmierten Anbietern zu klicken. Und erstere, „gute Inhalte“ müssen einfach top be-worben werden! Vor allem „besser“ als die anderen… um Aufmerksamkeit zu erzielen.

Hierzu zählt auch die Marken- und Logogestaltung, die in diesem Zuge auch immer wichtiger wird! Erkennbar und einzigartig muss diese sein. Wir haben eine angemeldete Wortbild-Marke beim Marken und Patentamt in München und unser Logo beispielsweise dadurch geschützt.

Selbst die Marke sein und werden/oder ruhig mal ausprobieren liegt in der Industrie 4.0 Welt ebenfalls im Trend:

Hier kann man beispielsweise ein kostenloses Logo mit Gospaces erstellen . Ruhig mal experimentieren, etwas ausprobieren und etwas wagen – die Möglichkeiten sind schier grenzenlos und im Grunde kann man sich selbst (mit genug Wissen darum) das eigene Silicon Valley aufbauen. Auch in Deutschland, wo viele leider (noch) nicht wissen was ein Blog ist! 🙂

Wo „damals“ noch Youtuber belächelt wurden, diese dann zu einem regelrechten Industriezweig an Möglichkeiten mit „Machern“ und „Gesichtern“ wurden – sind es heute die Instagrammer, bei denen man sich erstaunt die Augen reibt. Auch ich hätte mir niemals träumen lassen vor einigen Jahren noch, daß Menschen nur aufgrund Ihrer „Fotos“- vor allem Ihrer Selbstdarstellung/Selfies einen so hohen Markt-Stellenwert einnehmen & damit vor allen so viel Geld generieren würden…

Facebook schreibt unterdessen weiterhin schwarze Zahlen: Man monetarisiert sich soeben dort & muss ebenso „etwas“ den Datenschutz beachten.

Nun können Geschäftsleute neuerdings Anzeigen im Newsfeed schalten (Meldung kam direkt heute morgen rein), die den Nutzer direkt in eine „Konversation via Messenger“ führen. Über jene Bots hatten wir hier bereits berichtet im Freizeitcafe. All das soll User länger auf den Seiten halten – denn die Onlinezeit ist das wichtigste für die meisten Unternehmen wie dieses. Psychologisch tricky würde ich das ganze nennen. Würde man dann noch wenigstens „gute Inhalte“ finden statt nur Berieselung und Kauf-Absichten, ist das schon ein enorm großer Schritt, an dem man erkennt, wohin die Zukunft führt.

Datenschutz muss hierbei und bei allen anderen Werbeformen auch jedoch immer sein: „Power von Daten“ heisst in der Industrie 4.0 nicht unbedingt, daß diese Freiwild für alle sind! Facebook darf bei uns nicht einfach so die Telefonnummern von WhatsApp einsammeln (das wäre ja auch noch schöner)!

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit- freut Euch heute auf die neuen, angekündigten Artikel!   

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