Die meisten werden jetzt sicher denken, dass es sich beim nächsten Artikel um einen Gesundheithinweis handelt , oder um einen Leitfaden für ein besseres, Vitamin-reicheres Leben! …weit gefehlt! Die Frucht, die hier behandelt wird, ist ein wahres „Gaming-Früchtchen“. Und jenes ist wirklich allseits beliebt, wenn man sich unter Online-Spielern umhört…

Es klingt anfangs sicherlich verwunderlich, aber sogenannte „Fruit Slots“- sind aufgrund der hohen Gewinnchancen zu der beliebtesten Slot Gattung im Gaming-Gewerbe überhaupt geworden. Fruitinator – nicht zu ver-wechseln mit dem Terminator – sind also „Spiele-Früchte“, die irgendwie in den Fixpunkt von Spiele-interessierten gerückt sind…

Warum eigentlich Früchte (stelle ich mir gerade im insgeheimen einmal die Frage). Pychologisch betrachtet kann man das wie folgt beantworten:

Wie schon Schiller sagte „Der Mensch spielt nur, wo er in der vollen Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

Vielleicht liegt der scheinbare Widerspruch im Wesen des Spiels -auch um Früchte- darin selbst begründet:

Es herrschen immer- egal in welchem Spiel „merkwürdige Beziehungen zwischen Freiheit und Unterwerfung.“

Auf der einen Seite wirkt das Spielen befreiend – eben deshalb, oder gerade darum, weil es „Fluchten aus dem Alltag ermöglicht“; andererseits aber gelingt ein Spiel nur dann, wenn man sich seinen spezifischen Regeln unterwirft.

Und kommen wir nun zur Frucht diesbezüglich im speziellen: Hier kann man mit Ihr spielen, ohne sie essen zu müssen. Und haben unsere Eltern uns nicht seit jeher von Kindesbeinen an eingebleut, dass man das was man „angefasst hat“ (gerade in Obst- und Fruchtdingen) auch essen sollte? Weil es eben so gesund ist? Genau diese Erfahrung schwingt beim jedem irgendwo mit – auch wenn es „unterbewußt“ und „nur“ um ein Spiel geht.

Vielleicht liegt darin ja der Erfolg von „Fruchtspielen“ begründet. Kurios ist dieser Fakt allemal.

Und wie spielt man nun mit den Früchten bei Fruitinator?

„Fast“ so wie im echten Leben – nur dass man diese online nicht essen kann, sondern eher nebeneinander-legt visuell aufbereitet: Erscheinen mindestens 3 gleiche Symbole/sprich einer Frucht auf einer der insgesamt 5 Gewinnlinien (von links nach rechts), gewinnt man. Die Kirsche ist im übrigen bei diesem Spiel die „ertragsreichste“ Frucht; da reichen schon 2 auf einer Gewinnlinie.

Mein ganz persönliches Fazit nach meinem Früchte-Selbsttest:

Ob einem die Online-Frucht, oder dann doch die reale Frucht lieber ist-  muss jeder bei aller pychologischer Deutung darum – für sich selber entscheiden. Viel wichtiger ist aber, dass man Spaß am Früchtchen-legen hat. Wenn dann bei dieser Vitamin-Augenkost noch ein kleiner, oder auch mal stattlicher Gewinn bei-rumkommt, ist das ganze Spiel natürlich noch schöner.

Man beachte aber immer dabei: Von (virtuellen) Früchten allein, kann kein Mensch leben. Dazu braucht es schon ein paar reale und essbare. Euch allen einen wunderbaren Mittwoch.