Zwei Jahre lang wurde der stolze deutsche Rekordmeister von den aufmüpfigen Dortmundern am Nasenring durch die Manege geführt – doch wie dies auch gar nicht anders zu erwarten war, ließ der „Stern des Südens“ bald erkennen, dass er sich nicht auf Dauer zum Verfolger degradieren lässt. Unter Jupp Heynckes lieferten die an der Ehre gepackten Münchener eine Spielzeit ab, wie sie die Bundesliga in ihrer 50-jährigen Geschichte noch nie zu sehen bekommen hatte: Abgesehen von der mit dem Rekordwert von 91 Zählern eingefahrenen Meisterschaft, heimsten die Bayern zudem auch noch die Champions League und den DFB-Pokal ein. Hatte bereits Uli Hoeneß frohlockt, dass der deutsche Fußball spanischen Verhältnissen entgegensieht, droht die neuerliche Qualitätsoffensive um die hinzugekommenen Pep Guardiola, Mario Götze und Thiago Alcantara die Dominanz der Mannschaft nun tatsächlich auf Dauer zu zementieren. Da das berüchtigte Festgeldkontos des Klubs zudem noch immer einen stattlichen Betrag aufweist, scheint der Bundesliga so langsam aber sicher die Spannung auszugehen. 

Die Buchmacher sehen derzeit keine Alternative

Lassen drei europäische Final-Teilnahmen in den zurückliegenden vier Jahren erkennen, dass das Team von der Isar ohnehin schon das Nonplusultra des europäischen Fußballs ist, dürfte zumindest die nationale Konkurrenz erst einmal um jede realistische Chance gebracht werden, bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu können. Welche Ausnahmestellung die Bayern im hiesigen Fußball mittlerweile erobert haben, lässt sich nicht zuletzt den wöchentlichen Wettquoten der einschlägigen Buchmacher wie zum Beispiel Bet365 (für weiterführende Informationen empfehlen wir hier das Portal onlinewetten.net) entnehmen: Die Quoten auf einen Sieg der Münchener streben kontinuierlich neue Tiefstwerte an. Mit historisch niedrigen Gewinnen müssen sich auch jene Tipper begnügen, die die Bayern in der Meisterschaft erneut ganz vorne sehen: War die Bundesliga einstmals für ihre Ausgeglichenheit bekannt, scheint der tiefe Graben zum Branchenführer in naher Zukunft kaum noch zuzuschütten zu sein.

Die Luft an der Spitze ist dünner als man denkt

Doch trotz der zugegebenermaßen alarmierenden Vorzeichen gibt es für die zuletzt regelmäßig demoralisierte Konkurrenz bei näherer Betrachtung wohl dennoch keinen Grund, den Kopf voreilig in den Sand zu stecken: Immerhin haben die Bayern bereits in den letzten Jahrzehnten gern und häufig bei ihren schärfsten Rivalen gewildert – und dennoch hat die Bundesliga immer wieder neue Überraschungen hervor gebracht. Wie nicht zuletzt die vorjährigen Erfolge des BVB erkennen ließen, hat gerade die Überlegenheit einer Mannschaft häufig zur Folge, dass man bei den anderen Vereinen die Kraftanstrengungen noch einmal erheblich verstärkt: Im Idealfall könnten die derzeitigen Entwicklungen somit für einen allgemeinen Qualitätssprung sorgen, der die Bundesliga dann wirklich auf lange Sicht an die Spitze des europäischen Fußballs führt. Zudem hat bereits der Supercup 2013 zum Vorschein gebracht, dass nicht erst auf eine Erfolgs-Müdigkeit der Münchener gewartet werden muss, bis dem Rekordmeister wieder beizukommen ist: Der Dortmunder Erfolg war vielmehr ein deutliches Signal, dass es auch in der Bundesliga mittelfristig spannend bleibt.