Das Ruhrgebiet und seine Menschen – ich liebe es! „Wo gehse?“- „Hause.“ „Gruß.“- „Auch!“ ; ja so ist es wirklich liebe Nicht-Ruhrpottler; so kommunizieren wir! Einfachste Sprachperlen, verkürzte Worte, manchmal auch ganze Sätze – dies reicht zum Verständnis unter uns vollkommen aus!

Jene linguistischen Phänomene sind auch in den Verhaltensmustern eines echten Ruhrpottlers fest verankert- so macht man beim verlassen einer Kneipe einfach folgendes: Man klopft (am besten rhythmisch auf den Tresen) & sagt “ Ich mach mal SO.“ Alle wissen Bescheid : man geht!

Auch wir vom Freizeitcafe „machens“- einfach so : Etwas total reales und vernünftiges, was man auch „brauchen tut“ für Euch auf die Beine zu stellen; seid also gespannt;-)

Auch mit unserer Direktheit muss man zunächst einmal klarkommen, wenn man fremd ist. Falls zum Beispiel jemand mit einer der unvermeidlichsten aller Fragen daherkommt und sagt ( beim Besuch z.Bsp. wenn man seine Jacke aufhängen will): “ Wo kann ich mich denn hier mal aufhängen.“ – dann, ja dann muss er/sie sich auf einen echten „Verbalkonter“ eines Pottlers gefasst machen : “ Oben auf dem Dachboden ist noch ein Balken frei, da kannse Dich gerne aufhängen.“

Und nicht nur sprachlich oder mit unserer Direktheit sind wir einzigartig. „Unser Ruhrgebiet“- hat rund um die (R)uhr etwas zu bieten : seine Millionen Sehenswürdigkeiten! Das muss ein anderes Land erst einmal aufweisen. Und wer da denkt, auf Mallorca in Cala Ratjada z. B. etwas gesehen zu haben, (außer Sand, Wasser & dem kleinen Fischerhafen) , tja – der- oder diejenige muß wohl erst noch seine Augen öffen – für das Ruhrgebiet! Du kannst Dir die weite Reise sparen, denn hier erlebst Du mehr!

Unzählige schöne Seen (vor kurzem z.Bsp. noch selbst durch Zufall in Lünen entdeckt)  , Grünflächen, viel Kulturgut, sensationelle Bars, Bundesliga-Clubs, Bier, kreative Ideen zur Freizeitgestaltung und noch viel mehr. Wenn man will, kann man also jeden Tag etwas neues entdecken bei all dieser Vielfalt. Also wenn man hier nicht bleiben will, weiss ich´s selber nicht.

Danke an das Ruhrgebiet! Falls Ihr es noch nicht wusstet : Ihr seid die Besten!

Zum Schluss noch ein paar Worte – Original zitiert von der verstorbenen Tana Schanzara; aus einer Hommage an „dat schönste Städtken im Pott“ : Bochum

“ Machse dat Radio an, denn kannse Dich schon ärgern

da spieln se endlich mal ne Heimatmelodie

denn fängt son Freischütz ausse Alpen an  am jodeln

als wär der Erna-Wagen inne Kolonie

die auf Ibiza die Dolores oben ohne

das kümmert mich doch hier zu Hause keine Bohne

nur vonne Heimatstadt

in die ich glücklich wohne

von dieset Paradies

da spielt dat Radio nie !

Refrain :

Dat schönste Städtken auffe`Welt für mich ist Bochum

da gibbet garnix

hier isses`schön

da kannse gucken gehn

im Süden und im Westen

in meine Heimat da gefällt es mich am besten

 

Dat schönste Städtken auffe`Welt für mich ist Bochum

da gibbet garnix

hier isses` schön

bin ich am Ende vonne Welt

und hab kein Auto und kein Geld

würd ich zu Fuß zurück nach Bochum gehn´.“

Wir sagen vielen Dank dass Du uns diesen wunderbaren Song beschert hast. Schaut wieder rein – wir freuen uns auf jeden weiteren Blog- Leser! Euer Freizeitcafe- Team.