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Nein -das Team vom Freizeitcafe hat keine neuartige Rechtschreibschwäche vorzuweisen& schreibt jetzt immer so. Jener Text soll Euch aber einmal zum nachdenken anregen. Nachdenken darüber, was man eigentlich so schreibt im Netz – vor allem auf Facebook & wie dies heute eigentlich überwacht wird.

Ihr denkt wirklich, es werden nur Terroristen überwacht? Sorry- da kommen mir die Tränen; denkt wirklich mal nach:

Die Kontakte auf Facebook werden ‚“Freunde“ genannt, die auf Twitter als „Follower“ betitelt. Man stelle sich nun vor: jeder Nutzer von Twitter hat ab sofort einen zusätzlichen Follower, nennen wir ihn „Ermittlungsbehörde“. Und auf Facebook einen Freund mit dem zufällig gleichen Namen. Ist das nicht eine gruslige Vorstellung? Zu wissen, dass da eine Aufsichtsbehörde ist, die alles kontrolliert, was ich so an Ergüssen von mir gebe? Eigentlich garnicht mal so abwägig, wenn man sich das Geschehen um einen herum mal anschaut und wie es längst in der USA schon Tagesgeschäft ist.

Eine Unterabteilung der amerikanischen Heimatschutzbehörde, das National Operations Center (NOC),hat es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit Meldungen auf Social Media Plattformen wie Twitter und Facebook, in Blogs und Foren auf bestimmte Begriffe hin zu durchsuchen.

Grundsätzlich ist es die Aufgabe des NOC  aus einer Reihe von Quellen Informationen zu sammeln und auszuwerten, um damit zu jedem Zeitpunkt die Gefahrenlage für die USA einschätzen zu können, heißt es auf der Website der Abteilung. Mit dem Monitoring also werden soziale Medien einfach zu zusätzlichen Quellen der Behörde – automatisch! Wurde man gefragt? Natürlich alles unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung…oder sind unsere Daten noch zu etwas anderem nütze?

In den Augen der NOC sind solche Quellen nützlich für alle „Mitglieder der Bevölkerung, Ersthelfer, Presse, Freiwillige und andere“, die Informationen in Foren, Blogs oder anderen öffentlichen Webseiten bereitstellen – heißt es !

Zu den Themen gehören Drogenkrieg, Anthrax und Tsunami, aber auch ganz harmlose wie Energie, Landwirtschaft und Social Media – Social Media Begriffe machen also strafbar? Sorry – aber spätestens ab dem Begriff kann ICH nicht mehr folgen…

Klar habe ich Verständnis dafür, dass im Falle von z.Bsp.“Haiti“ – dem schweren Erdbeeben im Jahre 2009 die Überwachungssituation unumstritten ist : Auch dort gab es schon systematisches Monitoring von öffentlich zugänglichen Nutzer-generierten Daten, um zu verfolgen, wie sich die US-Krisenintervention etwa bei Naturkatastrophen entwickelt und um Daten aus offiziellen Quellen anzureichern. In der Folge halfen jene Echtzeitinformationen aus den sozialen Netzwerken bei der Bergung und bei den Wiederaufarbeiten.

Das Vorgehen aber als solches ist nicht(!) unumstritten. Es wird kritisiert, dass die Anonymisierung der Daten nicht immer einwandfrei funktioniert und Nutzer mit der Hilfe von Computersystemen re- identifiziert werden. Hier nützt auch jede Beteuerung des NOC nichts, dass man nur Informationen nutzen wolle, die „frei von personenbezogenen Daten“ sind.

Fazit : Operative Hektik schützt nicht vor geistiger Windstille. Was die USA vor dem 11. September versäumten, muß eben jetzt nachgeholt werden.Über eine Bespitzelungsmaschine wie Facebook, die gerade recht daherkommt-ein so schön einfaches Deckmäntelchen dass voll und ganz trotz schlechter Übersicht und Unkontrolliertheit von breiten Massen als „Kommunikationsmedium“ akzeptiert wird.

Das ist doch ganz menschlich, immer von einem Extrem ins andere. Und irgendwie muß der aufgeblähte Sicherheitaparat in den USA ja beschäftigt werden. Was sie sonst noch treiben und nicht öffentlich bekannt ist weiß so Recht natürlich „keiner“.
Das wird in Deutschland auch nicht anders sein – sieht man sich zum Beispiel das Verhalten unserer Werbeindustrie an alles und jeden über soziale Netzwerke bezüglich Konsumverhalten auszuwerten. Oder auch unsere gesetzlichen Regelungen; besser das, was an „Regeln“ dazu noch nicht ausgearbeitet worden ist:

Die Grenze der Beteiligung in Sozialen Netzwerken ist noch zu zu unklar geregelt : Soziale Netzwerke setzen voraus, dass man untereinander agiert; aber genau das ist den Mitarbeitern untersagt. Sie sind zwar autorisiert, Profile anzulegen und relevanten Regierungs-, Medien- oder Fach-Experten auf Social-Media-Seiten zu folgen. Aber ihnen ist auf der anderen Seite vollkommen untersagt, sich auch aktiv zu vernetzen, Freundschaftseinladungen anzunehmen und/ oder zu versenden.

Wo der Unterschied zwischen „jemandem auf Twitter folgen“ und sich mit jemandem zu“vernetzen“liegt, ist überhaupt nicht geregelt.

Wer es also nicht will, dass seine Informationen von der NOC gesammelt werden, sollte sie daher erst gar nicht veröffentlichen, so die Bürgerrechtler. Denn das NOC beruft sich darauf, ALLE öffentlich geposteten Informationen verwenden zu dürfen. Wer seine Privatsphäre schützen wolle, solle einfach seine Einstellungen entsprechend anpassen…. einfach so anpassen… ich glaube mir kommen gerade wieder die Tränen, denn gerade das erweist sich etwa auf Facebook nicht immer so einfach wie wir bereits wissen….

Das Ende vom Lied :

Postet nichts, was Ihr nicht vertreten könnt. Seid vorsichtig im Umgang mit Euren Daten – vor allem auf den genannten Plattformen. Man weiss doch wirklich nicht, ob die NOC vielleicht schon Eure Daten gesammelt hat und Ihr schon „verdächtig“ seid. Von Überwachungen innerhalb Deutschlands ganz zu schweigen : Behörden, Rechtsanwälte, Versicherungen und andere Institutionen durchkämmen doch schon regelmäßig jene Plattformen und Postings zwecks Beweismitteln; verräterrisch ist auch die erhöhte Scheidungsrate seitdem Facebook auf dem Markt ist. Man sollte sich immer ins Gewissen rufen : Nichts-aber auch garnichts ist umsonst heutzutage & persönliche Informationen sollten immernoch ein kostbares Gut Deiner selbst sein – nicht frei- zugänglich für jeden, der damit Geld verdienen will. Und darauf läuft es leider Gottes immer wieder hinaus….

Wie seht Ihr das ganze? Ist es ein Verschwörungsapperat, der schon längst im Gange ist, oder übertreiben wir mit unseren Feststellungen in diesem Beitrag? Wir- das Freizeitcafe – freuen uns auf Deine Kommentare !