Guten Morgen liebe Freizeitcafe-Leser, hinein in einen wunderbaren Dienstag mit Euch. Habt Ihr etwas gemerkt? Richtig- der Sommer kommt wieder in Schwung. Kein Vergleich dieser erste Sommer-Tag zu den letzten, fast April- Wettererlebnissen oder denen stürmischer Herbsttage. Gleichwohl zu allen Jahreszeiten ist ein Hobby liebstes Kind: Das Kreuzworträtsel!

Man rätselt, taktiert, tüftelt einfach gerne an Lösungen – komplett Wetter-unabhängig. Wer nun denkt, das wäre nur so ein „Oma-Ding“- no way: Auch jüngere entdecken den Offline-Kick (nebst Pokemon und Co.) immer mehr für sich.

Die Rolle von Rätseln ist unterschätzt!

Denn es bildet unsere „geistige Beweglichkeit“ immens aus. Neuronale Verkettungen werden so stabilisiert sagen Forscher. Wer sich geistig fit hält, lernt auch leichter Neue Dinge.

Löst man überdies gerne und oft Rätsel, sagt das über denjenigen Menschen vieles aus:

a) Sie/Er hat einen guten Wortschatz

b) Sie/Er verfügt über eine gute Allgemeinbildung,

c) Sie/Er ist vielseitig interessiert

d) Sie/Er ist fähig zu spontanen Perspektivwechseln

Diese Liste könnte man nun unendlich positiv weiterstricken. Und wenn man sich beim rätseln auch mal online helfen lassen möchte, ist die oben verlinkte Seite kein schummeln – sondern eher Vehicle für immer neue, spannende, weitere Rätselabenteuer.

Was ist das Geheimnis dahinter? Warum machen Menschen so gerne Kreuzworträtsel? Auch hierauf gibt es eine psychologisch-begründete Lösung:

Das „Grübeln ohne Zweck“ ist einfach schön! Grübeln ohne Zweck? Ja, richtig: Jeder Mensch muss sich im Alltag mit Fragen rumschlagen, auf die er wirklich(!) Antworten braucht. Das kann beruflich sein- er/sie MUSS in seinem Beruf Entscheidungen treffen, er/sie MUSS rausbekommen warum das Kind plötzlich hustet und Hilfemaßnahmen wie Arztbesuch etc. einleiten, er /sie MUSS sich überlegen, was mit dem kaputten Auto geschehen soll.

Heißt kurzum: Ständig müssen, müssen, müssen wir! Ein Rätsel ist dagegen immer „nur ein Rätsel.“

Hierbei gilt: Man/Frau kann „auf der Suche nach dem richtigen Wort“ entweder schier verzweifeln, man kann die großen alten Lexika wälzen, Mama Google befragen, WhatsApp- Hilfegesuche rausschicken, Freunde durch-telefonieren (was stastistisch gesehen immer weniger wagen) – aber wer schließlich ein Wort ins Raster einträgt, trifft damit keine Entscheidung, die auch nur irgendeine Tragweite hätte(!)

Genau DAS ist die totale Erleichterung dahinter: Der/die Rätsler/in stellt sich einer Frage, aber die Antwort hat dabei keine Konsequenzen. Psychologie pur wie Ihr seht.

Auf den herrlich schönen Freizeit-Spaß – das Kreuzworträtsel! Über Generationen hinweg reicht einfach manchmal nur ein Stift und ein Stück Papier. Sehr beeindruckend heutzutage, daß weniger manchmal „mehr“ sein kann.

Bildquelle: CCO Public Domain via pixabay by piip