Es ist zum Glück jede Saison das Gleiche: Neue Spieler fangen in der Bundesliga an. Und sie kommen aus allen Regionen Deutschlands und der Welt. Fallen die Spieler einem dann auf, versucht man mehr über sie herauszufinden, und eh man sich versieht, beschäftigt man sich mit Ländern und Kulturen, die man zuvor vielleicht noch nicht einmal auf Anhieb auf der Weltkarte gefunden hätte.

Und dabei muss es nicht einmal nur um Spieler beim eigenen Lieblingsverein gehen. Die meisten Fußballfans hierzulande halten ja allgemein zu den deutschen Vereinen in Europa- und Champions League. Auch wenn es dabei in erster Linie dann um die „Verteidigung des Rufs“ des deutschen Fußballs geht und um die Fünfjahreswertung. Mit dieser Wertung gehen Erhalt oder Verlust der vergebenen Wettbewerbsplätze an den Verband einher. Und selbst wenn nicht einmal solche Überlegungen im Spiel sind, so werden diese Wettbewerbe dennoch häufig aus purer Begeisterung für den Sport mit Spannung verfolgt…

Entsprechend verhält es sich auch mit dem Interesse von Fans für bestimmte Spieler. Ob es ihre Spielweise, ihr Auftreten, oder ihre Persönlichkeit insgesamt ist, bei der Wahl eines Lieblingsspielers geht es nicht immer pur nach Statistik, Vereinszugehörigkeit oder Nationalität zu. Auch letztere kann da zweitrangig sein, wenn man sich zum Beispiel die Popularität von einem Spieler wie Kevin de Bruyne in Deutschland anschaut, der dieses Jahr Fußballer des Jahres wurde.

Interessanterweise bleiben diese Begeisterungen beim Einzelnen meist geheim, solange es sich um Spieler bei anderen Vereinen in Deutschland dreht. Es wird höchstens in vertrauter Runde erwähnt, etwa beim Fußballschauen mit Freunden. Die Trikots internationaler Vereine oder Länder sieht man Leute deutlich häufiger tragen. Die besten Beispiele dafür sind international populäre Spieler, wie zum Beispiel Christiano Ronaldo, Neymar Jr. oder Lionel Messi, die inzwischen ihre eigene Marke geworden sind. Bestens erhältlich sind Trikots internationaler Clubs und Verbände natürlich im Internet – z. B. bei Unisportstore.

Vielleicht könnte man sich selbst befragen, wieviel rigide und fanatische Fankultur im eigenen Land notwendig ist. Geht es doch beim Fußball im Kern immer um den Sport an sich. Bei Welt- und Europameisterschaften hat das gemeinsame Feiern nun doch schon auch hervorragend funktioniert.