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Immer mal wieder unternehmen wir vom Freizeitcafe auch Ausflüge in die virtuelle Welt und berichten über Trends und News aus der Gaming-Szene. Der Jahresanfang 2017 ist dabei besonders fulminant: Nintendo hat die von Fans langersehnte neue Konsole „Switch“ mit einem neuen Zelda-Spiel veröffentlicht, Minispiele wie Agar.io oder Slither.io mit der markanten .io-Domain-Endung sorgen für Schlagzeilen und die Virtual Reality zieht zunehmend in die Wohnzimmer begeisterter Videospieler ein. Wir haben die wichtigsten Neuerungen gesammelt und präsentieren sie kompakt in dem folgenden Überblick.

Switch-Konsole und Zelda starten – und bescheren Nintendo riesige Verkaufserfolge

Die letzte Konsole der japanischen Spieleschmiede Nintendo war trotz ihres innovativen Zwei-Display-Systems in finanzieller Hinsicht ein Flop. Kaum ein Dritthersteller veröffentlichte seine Spiele auf der wenig verbreiteten Konsole, sodass kaum mehr als das eigene Spieleaufgebot von Nintendo selbst zur Verfügung stand. Jetzt brachte Nintendo das sehnsüchtig erwartete Open-World-Rollenspiel „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ direkt zum Launch heraus – und landete einen Verkaufserfolg am ersten Wochenende : So gab Nintendo bekannt, dass sich die Konsole in den USA besser als jede bisherige Nintendo-Konsole verkaufte und auch Zelda der erfolgreichste Nintendo-Launchtitel aller Zeiten in den USA ist. In Japan allein wurden innerhalb von drei Tagen 330.637 Einheiten der Konsole verkauft, Zelda ging im Land der aufgehenden Sonne 193.000 Mal über die Ladentheke. Beachtliche Zahlen – es bleibt also spannend, wie es mit der neuesten Nintendo-Konsole weitergeht.

Kostenlose Mini-Games mit „.io“ im Namen sorgen für Aufsehen

Neben kostenpflichtigen Big-Budget Blockbustern wie Zelda gibt es in der Videospielszene längst einen Gegenpol: Sowohl Browsergames, die über herkömmliche Browser gezockt werden können, wie mobile Games aus den App-Stores sind hierbei verfügbar. Für Aufsehen sorgen in letzter Zeit Games mit einer ominösen „.io“-Endung im Namen: Von diesen sogenannten .io-Games gibt es inzwischen nach Informationen des Spiegels „hunderte“ – die bekanntesten sind: Agar.io, Slither.io und Diep.io, die allesamt kostenlos über browsergames.de gespielt werden können. Die Games prägen alle ein ebenso simples wie geniales Spielprinzip, das auf hitzige Multiplayer-Partien abzielt. So ist Slither.io eine Mehrspielerversion des beliebten Handy-Klassikers „Snake“, während sich in Agar.io zahlreiche kreisförmige Zellen gegenseitig fressen, um zu wachsen. Die Spiele sind perfekte Pausenbeschäftigungen und längst in zahlreichen Büros Kult geworden. Das .io“ ist übrigens die Top-Level-Domain des britischen Territoriums im indischen Ozean. Die Abkürzung steht in IT-Kreisen aber auch für Input/Output.

Hauptsache raus aus der Realität: Virtual-Reality-Trend hält an

Kaum ein aktuelles Medium ist weiter von der echten Welt entfernt als die Virtual Reality. Die klobigen Brillen suggerieren dem Träger, in einer gänzlich anderen Welt zu sein. Sie ermöglichen Rundumblicke, blenden die echte Welt komplett aus und lassen bei Videospielen keine Distanz zu der virtuellen Welt zu. Ein Umstand, der offenbar den Nerv unserer Zeit trifft: Allein von Sonys Playstation VR (für Virtual Reality) wurden bis Februar 910.000 Exemplare verkauft. Dieser Erfolg hat selbst den Hersteller überrascht, der von geringeren Verkaufszahlen ausging. Ein Trend, der Risiken birgt: So sind regelmäßige Pausen in der echten Welt wichtig. Fraglich ist auch, inwiefern eine vollständig von einer Computerbrille projizierten virtuellen Realität unser Bild der echten Welt verändert und was das für uns bedeutet. Wie viel Spaß auch immer das Abtauchen in die virtuelle Realität macht: Die echte Welt sollte man niemals ganz aus den Augen verlieren und daher regelmäßig Pausen einlegen.

Bildrechte Flickr: Nintendo Switch and flowers by Sergey Galyonkin CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten.