Die RMS Titanic geht noch einmal unter. Auf Twitter! Aber dafür müssen wir uns zunächst einmal zurückfallen lassen in die Historie der Seefahrt-Kathasstrophe:

Auf ihrer Jungfernfahrt kollidierte das legendäre Schiff am 14. April 1912 gegen 23:40 Uhretwa 300 Seemeilen südöstlich von Neufundlang mit dem allseits bekannten Eisberg. Zwei Stunden und 40 Minuten später war die Titanic Schritt für Schritt in die Tiefen des Nordatlantiks hinabgesunken. Die Evakuierung war skandalös, denn: Obwohl mehr als 2 Stunden Zeit waren, starben zwischen 1490 und 1517 Menschen. Insgesamt waren 2200 Menschen an Bord. Die unzureichende Anzahl an Rettungsbooten, die Unerfahrenheit der Besatzung auf der Jungfernfahrt, sowohl auch der unzureichende Umgang mit Rettungs-Booten und Aktionen war ausschlaggebend für die Tragödie.

Wer rechnen kann: Am 14.April 2012 nähert sich der 100.Jahrestag!

Diesbezüglich planen Historiker nun ein Internet-Projekt, bei dem die Ereignisse wieder in die Köpfe der Menschen geführt werden sollen: Alles rund um die Konstruktion soll hierbei als Startschuss bereits originalgetreu getwittert werden.Eigens für diesen Zweck wurde der Account „@TitanicRealTime“ eingerichtet. Den ersten Tweet daraus, der am 10.3. verschickt wurde, haben wir hier für Euch:

Die Titanic wurde in Belfast auf der Werft von Harland & Wolff gebaut & war bei der Indienststellung am 2. April 1912 das größte Schiff der Welt- demnach sollte es auch „neue Maßstäbe im Reisekomfort“ setzen & wurde dementsprechend „zelebriert“.

„Unsinkbar“ & Chick war, wer drin war….

…in der Reiseliste. Dass die Menschen damals Ihr Todesurteil unterschreiben würden, konnte niemand ahnen….

Bald folgt die Twitter-Re-Konstruktion der Jungfernfahrt und den Untergang des legendären Luxusliners via diesem Account. Wer will, kann das ganze also nochmal durch die „Augen der Beteiligten“ nach- & miterleben. Historisch aufgerollt, da nach wie vor eine große Faszination vom Mythos Titanic her ausgeht.

Der britische Verlag „The History Press“ steht hinter diesen Ereignissen, die alsdann über den Microblogging-Dienstes Twitter chronologisch rekonstruiert & mitgeteilt werden. Auch die Namen oder Berufsbezeichnungen der Beteiligten werden hierbei getaggt : Geschichte machen via Social Media!

Was haltet Ihr davon? Soll man die Geister der Titanic ruhen lassen? Was bringt das ganze? Wir freuen uns auf Eure Kommentare zu diesem historischen „Twitter-Event.“

Einen schönen Dienstag wünscht das Freizeitcafe-Team.