„Ich war unsterblich in Sie verliebt, das Mädel mit den schulterlangen Haaren und dem atemberaubenden Lächeln. Sie versüsste mir jeden Sonnenauf- und Untergang mit Ihrer bloßen Anwesenheit. Der kecke Pony, der Ihr fast zu den Augen reichte und die  Zöpfe welche sie manchmal mit einer Spange ganz gekonnt & gekringelt in Szene setzte- die Lippen, die ich so gern geküsst hatte….“

Nun ja, das war etwas aus meinem Liebes-Repertoire- aus meiner ganz eigenen Feder!  So oder so ähnlich virtuos fangen Liebesgeschichten an. Könnt Ihr das auch oder vielleicht sogar noch besser? Dann wird Euch folgender Artikel sehr interessieren! Menschen lesen seit jeher diese und ähnliche erotische „Nackenbeisser“- Geschichten furchtbar gerne. Wer sich übrigens mit dem Ausdruck Nackenbeisser intensiver befassen möchte, kann dies gerne auf Wikipedia tun. Ist aber hier nicht das Thema. Auch zu meiner Buchhändlerzeit jedenfalls verkauften sich diese Geschichten wie geschnitten Brot.

Sie regen die Phantasie an, lassen uns wegträumen an fremde Orte und Situationen wo und in denen wir noch nie gewesen sind. Die Liebe gekleidet in wunderschöne Worte regelrecht zu verspüren muss wahrhaft und glaubhaft sein. Den Boden unter den Füßen zu verlieren – sich an ähnliche Dinge in seinem Leben dabei zu erinnern- das ist das Ziel! Genau das macht die gute (erotische) Geschichte aus.

In Zeiten von Social Media und Co. kann man solche (manchmal auch nur fiktionale, aber dafür wunderschöne ) Erlebnisse zusammentragen. Seine eigene Geschichte einem Publikum präsentieren, welches das ganze wertzuschätzen vermag. Auf eine solche Aktion und zahlreiche Erotische Geschichten bin ich vor kurzem gestossen- allesamt sehr lesenswert!

Geschichten wie „Julias Traum“ und andere können genau dort sogar bewertet werden. Sehr sinnvoll wie ich finde- genauso wie überhaupt die Idee so ein „Geschichten-Portal“ auf die Beine zu stellen.Und damit nicht genug: In Zusammenarbeit mit einem Verlag will man sogar die besten Geschichten mit einer Print-Veröffentlichung küren. Das nenn ich mal eine hervorragende Social-Media-Aktion.

Fazit: Schön, dass man im Netz immer wieder auf Kreativität stösst und damit auch in die Seelenverwandschaft/ zu den Gedanken und Phantasien von anderen Menschen aufschliessen kann, die literarisch das beste von sich geben und dies einem Publikum auch kostenlos darbieten. Es muss also nicht immer der „Nackenbeisser“ aus der Buchhandlung sein. Und damit schliesst sich der Kreis wieder 😉

Eine gute Nacht mit der ein- oder anderen „heissen“ Geschichte wünscht Euch das Freizeitcafe.