Google hat vieles richtig gemacht, aber den Zug des Social Media klar verpasst. Diese kritischen Worte kommen von dem, der die letzten Jahre am Ruder war und dafür mitverantwortlich ist: Executive Chairman Eric Schmidt. Er zog jetzt auf einer Konferenz in den USA Bilanz.

Laut einem Bericht des Wall Street Journal äußerte Schmidt aber kein Erstaunen darüber, dass Facebook so erfolgreich ist. Er attestierte ihnen, aufs richtige Pferd gesetzt zu haben. „Wir selbst haben diese ganze Freunde-Sache verpasst“, sagte er. Heutzutage, so lautete seine These, muss nämlich jeder im Web wissen, wen er vor sich hat. Und genau dies bedienen Facebook und Co. Anfragen von Google, vielleicht im Bereich Suche zusammenzuarbeiten, seien von der Networking-Firma aus Seattle bisher nicht beantwortet worden.

Viererbande des Web
Die anderen Firmen der Konkurrenz, auf die er augenscheinlich etwas neidisch ist: Apple und Amazon. Zusammen mit Facebook und Google sei hier eine neue „Viererbande“ entstanden, die gemeinsam so stark wachse, wie keine Gruppe von Firmen jemals zuvor. Als „Plattformen für andere Firmen“ seien sie bestimmend. Für die Zukunft gelobte er Besserung und sicherte zu, dass alle Produkte von Google in Zukunft „social“ sein würden. Den Anfang macht heute Nacht der bereits berichtete Rollout von Google +1.

Quelle :

business.chip.de