Schwere Nicknamen. Dating und Optik- Thema und Leidthema. Es sollte doch klar sein, dass man sich hübsch macht, wenn man das erste Mal auf den vielleicht „richtigen“ Partner trifft-oder? Wer in Berufskleidung zum Date eilt, sollte zumindest „authentisch“ wirken.

Auch wenn Du Bundesliga-Spitzentrainer bist & Dir der Jogger wie auf den Leib geschneidert ist – zumindest als „runde Sache“ wirkt … ja, selbst dann hat man aber eine Presseabteilung & Menschen, die einen ins rechte Licht rücken können. Lasst Euch beraten, was ankommt& was nicht, wenn Ihr bei Euren Dates unsicher seid…

Goldene Regel : Jedem wie es gefällt- aber zeigt bitte immer, dass Ihr Euch Mühe gegeben habt! Auch dies kann dann wenigstens einen Lacher & damit verbunden Harmonie erzeugen – für den/die richtige! Soviel zur äußeren Hülle. Was aber nützt all die schöne Kleidung, Gehänge & Pracht – wenn der Name nicht stimmt? Sinken mit einem Namen die Partnerwahl- Chancen? Genau damit haben sich jetzt vor kurzem Psychologen der Humboldt-Uni in Berlin befasst.

Die wirklich kuriosen Ergebnisse dieser Studie können & wollen wir Euch einfach nicht vorenthalten. Zu den Fakten :  Heisst Du Kevin, Mandy oder Chantal – hast Du oft Pech bei der Partnerwahl! Hey das reimte sich sogar :-)Glückspilz : Der Name Alexander – er wurde 102 Prozent häufiger angeklickt als Einträge mit dem Namen Kevin, weil man mit klassischen Namen wie Alexander gründsätzlich immer auch „Bildung & Prestige“ assoziiert. Kevin – der arme- fällt also durch bei Euch…

Bei den Namen Justin, Marvin, Chantal, Mandy oder Celina verhält es sich ähnlich mit dem „durchfallen“. Von Lehrern in einer früheren Studie besonders häufig genannt, gelten diese nämlich als „verhaltensauffällige Schüler“ – auch in deren späteren Dating-Leben also ein Nachteil?

Woher haben die Forscher Ihre Ergebnisse – oder sind es nur Behauptungen?

Zur Erhebung nutzte man unterschiedliche „Dating-Plattformen“ im Internet. Insgesamt wurden 47.000 Nutzer beobachtet. Das ist wie wir finden schon sehr viel & aussagekräftig. Dabei erhielten die „potenziellen Partner“ auf der Dating-Plattform lediglich Name, Alter und Postleitzahl des vermeintlichen Singles zu lesen. Das Ergebnis war für alle – egal ob Kevin, Chantal oder Marvin – erschütternd. Es gab kaum Antworten oder Klicks.

Studienleiter Jochen Gebauer kommentierte dieses Phänomen wie folgt :

„Singles bleiben scheinbar lieber allein als sich mit einem Kevin oder einer Chantal zu treffen.“

Harter Tobak, oder? Interessant allemal – aber bitte steckt jetzt nicht den Kopf in den Sand, wenn Ihr so heissen möget!

Wir müssen aber leider nochmal nachlegen : Zwei Studien ähnlicher Art kamen zu einem ähnlichen Ergebnis. Sorry!

Was lernen wir daraus? An Elten appelieren, bei der „Namenswahl“mehr Sorgfalt walten zu lassen – sonst habt Ihr es beim Dating zu schwer. Legt Ihnen und anderen Personen, die ein Baby bekommen nahe, dass man mit einem Namen ganz schön gehörig die (Dating-) Zukunft versauen kann.

Wir sagen: Egal wie Ihr heisst- macht das beste draus! Zur Not helfen wir bei Gruppentreffen etwas nach (wenn Ihr die genannten Namen tragen solltet), damit Ihr nicht in die „Dating-Bredouille“ kommt!

Euer Freizeitcafe-Team!