…und wurde von einem netten Mitarbeiter aus Irland/Dublin begrüßt. Und doch war ich nicht direkt bei Google- denn Google kommt zu Uns; ins Ruhrgebiet. Ich hatte hier schon darüber berichtet, warum das für Google so interessant ist. Also gleich mal dort angemeldet, Einladung erhalten und ein Weltweit-Wachsen-Training direkt vor der Haustür in Dortmund (!) absolviert.

Hier mein kleiner Erfahrungsbericht & ein paar Tricky Google Tipps (die vielleicht noch nicht jeder kennt) für Euch liebe Leser & diesmal im speziellen auch an viele Blogger gerichtet …

Einfache Anreise und gut gewählte Location in Dortmund fürs weltweit Wachsen Google Training

Nahe der Autobahnabfahrt gelegen, ausreichend Parkplätze vorhanden in einem ehemaligen Zechengebäude…

Google weltweit wachsen 2

Google weltweit wachsen

…war schonmal sympathisch. Zunächst erfolgte in der oberen, gemütlich & „bunt-google-like“- Etage die Anmeldung. Ebenfalls ein kleiner Einblick hier:

Google weltweit wachsen

#Google weltweit wachsen Erfahrungsbericht

Für Verpflegung- Getränketheke und kleinere Snacks- war gesorgt. Auch gut. Das Training selbst erfolgte eine Etage tiefer im technisch-gut-ausgestatteten Seminarraum. Ich hatte mich für eines von vielen Trainingsangeboten entschieden:

„SEO, SEM oder wie Ihre Kunden Sie im Internet finden.“

Starker Titel & wirklich gute Informationen & Antworten. Hier noch die andere Themen für Euch (auch in anderen NRW-Städten wie Münster, Dortmund, Köln):

weltweit wachsen Dortmund

weltweit wachsen Dortmund

Ich also voll motiviert ans Werk. Voll war die Veranstaltung nicht – was aber wohl daran lag, dass sich das mit „Google in NRW“ noch nicht überall rumgesprochen hat (ändert sich vielleicht auch mit diesem Artikel hier 🙂 ).

Ein Top Redner von der TU Dortmund (Prof.Dr.Andreas Englein) & der GFIU mbH führte moderat und kompetent durch die Veranstaltung:

Knapp 2 1/2 Stunden wurde man zunächst einmal allgemein in das Thema Suchanfragen eingeführt. Zahlen und Daten des Vortrags waren alle up to date und state of the art von 2015. Später wurde es spezieller, es wurde auf Google-Workflows, Tools und auch Fachfragen ausgiebig eingegangen (zumindest das, was möglich war in dieser kurzen Zeit).

Hierbei empfand ich folgende Informationen als sehr erstaunlich – ich fasse sie hier auch mal für Euch zusammen:

  • Es gibt sage und schreibe 200 Millionen Suchanfragen- täglich(!) in Deutschland über Google
  • 68% Kaufentscheidungen werden wesentlich nach Google-Benutzung geschlossen
  • 9 von 10 Benutzern holen sich Ihre Infos via Smartphone/mobil
  • Das Internet als Einstieg in den Verkaufsprozess liegt bei 74% (!), Kataloge bei 32%, Messen bei 28% und Ausschreibungen bei marginalen 8%
  • 85% aller in Deutschland lebenden Menschen haben Zugriff auf das Internet
  • Google hat weltweit 90% Marktanteil
  • Lediglich China hat Google verboten (man könnte ja „Freiheit“ googeln & daraus könnte zarter Widerstand erwachsen 🙂 ) & Russland setzt wohl auch lieber mit lediglich 30% Google-Marktanteil auf „eigene Systeme“, die nicht von den Amis „ausspioniert“ werden können. In diesen Ländern gilt Google also als „großer Spitzel.“

Machen wir aber lieber weiter mit Deutschland- unserem Schauplatz:

Denn staunen musste ich über die „Online-Penetration nach Altersklassen“ – auch „die alten“ sind fleissig & vor allem regelmäßig mit- dabei:

Online Penetration AltersklassenDer Zeitungsmarkt bricht immer weiter ein- der Onlinemarkt & Blogs boomen hingegen & verzeichen exorbitantes Wachstum:

Von 1980 bis 2015 ist der Printbereich/Zeitungsmarkt von stolzen 43% auf 12 % Marktanteil geschrumpft.  2000 betrug hingegen der Online-Markt 3% – und 2015 heisst es nun : 27% ! Die Not der Zeitungen bestätigte soeben auch ein interessanter Artikel, der mir via Xing bzw. W&V zukam: Weitere Fusionen und Panik auf dem Markt.

Blogger sind also auf dem richtigen Weg – WENN sie hochwertigen Content für Google liefern! Denn Content/der Inhalt ist weiterhin der König! Dies bestätigte auch der Professor wie folgt:

  • OM (Online-Marketing) bedeutet „da zu sein“ & eine Lösung anzubieten für das Bedürfnis/was der Kunde gerade sucht.
  • Das Beispiel „Gartenteich suchen“ war hierbei in der Gruppe ein solches, klar-ausgedrücktet „Bedürfnis“, was ein jeder da draußen wohl kennt. Googler geben Bedürfnisse & Wünsche ein!
  • Die Kunst besteht online demnach also nun die Leute, die Bedürfnisse eingeben, „abzugreifen“- und anschließend zu Handlungen zu bringen.
  • Das A-I-D-A– Prinzip(Aufmerksamkeit/Interesse/Bedürfnis(oftmals durch Emotion erreichbar)/Aktion)  kann online ab-gekürzt werden: man kann direkt beim D-A einsteigen & angreifen. Aufmerksamkeit und Interesse schaffen ist bei Google direkt schon da. Online Marketer haben so also weniger Arbeit.

Und dann natürlich noch ein paar gute interne Google-Informationen in Kurzfassung für Euch:

  •  Oben bei Google steht immer die objektiv beste Seite zu dem jeweiligen Keyword. Eine gute Seite & ein guter „Seitentreffer“ ist auch für Google gleichzeitig ein Aushängeschild/wie eine Visitenkarte. Beachtet bitte immer diese beiden Seiten! Gute Seite = Mama Google liebt Euch!
  • Es ist kein (!) hochkaufen möglich! Google kann dies mittlerweile immer besser auswerten – schafft lieber gute Inhalte! Langfristig seid Ihr auch so immer auf der sicheren Seite.
  • Adwords-Anzeigen werden gleichsam am linken wie rechten Rand zu 50% geklickt.
  • Lokale SERP´s nutzen ist oft sinnvoll. Lieber regional vermarkten (je nach Dienstleistung/Produkt)- und erst dann weltweit wachsen.
  • konkrete Keywords beim werben nutzen – ein Beispiel: „Schuhe“ ist zu allgemein (und wohl in Zalando- und anderen Händen, die Ihre Suche täglich perfektionieren/unendlich viel Geld dafür haben). Mit diesen kann man sich also nicht anlegen. Und auf der 2ten/dritten Google-Ergebnisseite ist man einfach uninteressant & quasi nicht-existent. Besser sind Wörter, die konkret mit Produkt, diesbezüglichen Problemen und Bedürfnissen zusammenhängen. Ist man spezieller- sind im übrigen auch die Klickkosten geringer (und jeder Unternehmer muss ja auch auf sein Budget achten).
  • Bilder werden eher geklickt in der Google-Suche. Verwendet deshalb immer Tags(beschriftet die Bilder/die Bildinformation, wenn man mit dem Mauszeiger drüberfährt).
  • Seid Ihr lokal, macht Eure SEA (bezahlte Suche) standortabhängig: Nur in Dortmund/nur NRW (Google macht all das möglich mit seinen diversen Einstellungen!)
  • Keywordanalyse (ich habe diese auch oft schleifen lassen) wird immer wichtiger. Um diese zu finden sammelt einfach mal alle Wörter, die Euer Produkt/Euer Unternehmen ausmachen. Am Ende liegen – auch unter Verwendung von Synonyme-Tools- oftmals 300-400 Begriffe vor, aus denen Ihr dann die für Euch besten/günstigsten auswählen müsst.
  • Google-Wettbewerbs-Zahlen diesbezüglich: 1= großer Wettbewerb, 0,1 = geringer Wettbewerb.
  • Merkt Euch: Hohes Suchvolumen in mäßigem Wettbewerb ergibt die geringsten Kosten bei Google für Euch. Spielt das mal durch mit dem Google-Adwords-Keyword-Tool.
  • Auch die Google Search-Console erscheint mir mittlweile informativer denn je (das sind Google´s ehemalige Webmastertools)
  • 2-3% der Wörter Eurer Content-Texte sollten Keywords sein
  • Die Keywords sollten sich in allen wesentlichen Bestandteilen des Artikels wiederfinden (beispielsweise auch in der Überschrift).
  • Insgesamt steuert Ihr so auf einen schnellen Call to Action Prozess zu.

Mein ganz persönliches Fazit nach dem Google weltweit wachsen Training in Dortmund:

Freundlich empfangen worden. Viel Informatives mitgenommen. Es ist ein strategischer Vorteil für viele Unternehmer, dass Google nun zu uns ins Revier kommt. Der Vortrag war kompetent und zum Schluss konnte man wirklich spezielle Fragen stellen, die kompetent und ruhig beantwortet wurden. Auch konnte man am Ende seine Visitenkarte dalassen – um die verwendeten Unterlagen auch noch einmal schriftlich zu erhalten. Ist auch schon angekommen- danke dafür! Das nenn ich Service.

Womoglich werde ich mir hier und da nochmal ein Training einverleiben. Ich kann es nur empfehlen.

Und doch gibt es noch Verbesserungsvorschläge meinerseits:

„Die Unternehmer vor Ort könnten noch mehr vorgestellt werden (das lockert so eine Runde auf & das schafft womöglich auch neue Kontakte), Google selbst erschien mir noch zu unter-repräsentiert, sprich: Keine Google-Giveaways für die Teilnehmer 🙁 . Gerade dort sollte Google doch noch mehr Eigenwerbung machen können & mit einer schicken Google-Tasse auf dem Schreibtisch würde sich jeder Unternehmer (abseits seines erhaltenen Namensschildchens) doch noch besser repräsentativ an das Training „erinnert fühlen.“ Und eine Google-Adwords-Gutschein hätte auch niemandem geschadet (gerade weil ich Adwords nun noch mehr & besser nutzen werde).“

So far, mit diesen geballten Informationen wünsche ich Euch einen schönen Donnerstag & Danke für Eure Aufmerksamkeit. Wer das google-handout übrigens haben möchte (in Rücksprache mit dem Professor- frage gleich mal an), dem kann ich das natürlich auch via E-Mail zuschicken. Einfach schreiben an: kooperation@freizeitcafe.com