Liebe Freizeitcafe-Leser, liebe Pokemongo-Spieler – ich lüfte heute Pokemongo Geheimnisse ! Das ist kein neuer Hater-Artikel, auch wenn das Introbild Pokemongo mal wieder genüsslich auf die Schüppe nimmt. Nein- ich muss mich bei Euch entschuldigen! Mein erster Artikel zu Pokemongo war zu hart; denn ich wurde die letzten Tage eines besseren belehrt:

Nicht(!) alle Spieler gehören der „Kopf-Unten-Fraktion“ an; geschweige denn sind sie „krank“ – & nicht alle vergessen dabei Ihre Umgebung, Ihre Mitmenschen oder gar die Gefahren des Alltags. Nicht jeder gefährdet andere, weil man damit spielt. Nicht alle leben virtuell und sollten verurteilt werden! 

Das habe ich leider ganz provokativ getan – weil ich zum nachdenken anregen wollte; nicht um jemand zu verletzen liebe Leser. Das anschließende Facebook-Bashing oder hier im Blog teilweise fiel auch dementsprechend hart gegen mich aus. Danke fürs Augen-öffnen!

Aufmerksamkeit für einen Blogartikel schön und gut (Besucherrekord) – aber bitte doch nicht um jeden Preis.

Ich bin ein harmonischer Mensch, liebe die neuste Technik, probiere das aus- schätze dabei vor allem meine Leser, Kritiker und Besucher- und schreibe normalerweise auch nur Fachartikel zu diesen Themen- wie dem weit-bekannten über die WhatsApp Sucht. Objektiv statt austeilend kommt einfach besser. So far…

Deshalb trage ich Euch hier und jetzt zur Wiedergutmachung mal einige Fakten über Pokemongo zusammen, die sicher noch nicht vielen bekannt sind: Die Geheimnisse um Pokemongo! 

Pokemongo ist nämlich ein Phänomen – und Kinder wie Erwachsene bewegen sich wirklich damit ! Ein Kumpel ist neulich 15 Kilometer durch seinen Heimatort „gelaufen“! Hätte er ohne Pokemongo- wie er sagt- niemals getan.

Interessant, oder? Was aber genau fesselt einem bei diesem Spiel? 

Das „Location-based Augmented Reality Game“ der Firmen Nintendo und Niantic (klingt erstmal kompliziert, aber ganz simpel ausgedrückt heisst das einfach) – kombiniert sein Spielprinzip mit der Realität. Und das ist neu: Die Umgebung verschmilzt mit dem Smartphone. Es bekommt einen realen Touch. Man wird real „animiert“ etwas „zu tun“. Und genau das ist psychologisch gesehen ein absolut genialer Unique Selling Point/einzigartiger Verkaufsvorteil, welcher derzeit so einschlägt.

Apropo einschlagen- hier die bislang nicht überall bekannten und „geheimen“ Fakten: 

  • Nach nicht einmal einer Woche ist Pokémon GO auf mehr mobilen Geräten installiert als vielseits erfolgreiche Attraktiv/mag ich – mag ich nicht/Unattraktiv – Dating-App Tinder
  • Pokémon, wir erinnern uns, das sind kleine Monster, die schon seit 1996 in einem gleichnamigen japanischen Gameboy-Spiel auftauchten.
  • „Pokémon“ ist dabei eine Wortschöpfung aus den beiden englischen Wörtern „Pocket Monster“ – Taschenmonster.
  • Diese werden von so genannten „Pokémon-Trainern“ gefangen, trainiert und in Wettbewerben benutzt, um gegeneinander zu kämpfen. Neben den Videospielen gab es Sammelkarten, eine Fernsehserie und diverse Kinofilme.
  • Pokémon GO macht eine gewaltige Fanbase nach 20 Jahren erneut zu Pokémon-Trainern, was bei all jenen für reichlich Nostalgie sorgt, die mit Pokémon aufgewachsen sind – allen voran die Generation Y (also die unsere!)
  • Und das lohnt sich gerade für Nintendo, denn die Downloadzahlen sind schon jetzt rekordverdächtig!
  • Seit Release hat Pokémon GO, allein in den USA einen Platz auf über 7,5 Millionen Smartphones gefunden und mehr als 14 Millionen Dollar Umsatz generiert, obwohl das Spiel kostenlos spielbar und Geld lediglich für In-App-Käufe benötigt wird, die das Spiel vereinfachen.
  • Nach kurzer Zeit nur hat es die Candy Crush Saga bereits als beliebtestes Smartphonespiel vom Thron gestossen.
  • Pokemongo spielen während der Autofahrt ist gefährlich; deshalb wurde jetzt in einem Sicherheitspatch das jagen der Monster auf 17 h/km begrenzt. Fahrt aber bitte auch kein Fahrrad damit 🙂
  • Auch auf Nintendos Aktienkurs hat der Launch einen mehr als positiven Einfluss gehabt: Seit Freitag letzter Woche gewann die Aktie insgesamt fast 60 % an Wert – ein Befreiungsschlag! Somit ist Nintendo nach erfolglosen Konsolenverkäufen, die weit hinter den Erwartungen zurück blieben, wieder safe und dick im Business!
  • Ganz kurios wie ich finde: „Pokémon GO“ wird weltweit teilweise häufiger gesucht als der Begriff „Porn“ – ein sonst ungeschlagener Suchbegriff, was das Suchvolumen angeht. In SEO-Kreisen hat man es also allein damit schon geschafft!
  • Politiker aus der SDP outeten sich bereits als Spieler, was wohl sehr gut in deren Fanbase ankam.
  • Der CEO von Niantic gab gegenüber der Financial Times bereits bekannt, dass Unternehmen in Zukunft dafür bezahlen können, bestimmte Orte zu spannende Locations innerhalb von Pokémon GO zu machen. Damit würde Pokémon GO etwas schaffen, das viele Apps und Unternehmen seit langer Zeit vergeblich versuchen: den stationären Handel maßgeblich zu beeinflussen.
  • Ob lokales Marketing für Restaurants, Hotels und Co. damit funktioniert und fruchtet bleibt abzuwarten – auch wenn in dieser Richtung viel versprochen wird. Ich kann mir auf lange Sicht nicht vorstellen, dass Gäste vermehrt einchecken – nur weil im Foyer ein Pokemongo verweilt. Schnell weg sind die Jäger im meisten Falle und deshalb kein Umsatz-Garant.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß mit Pokemongo – vor allem dann, wenn Ihr dadurch mehr raus-kommt & Euch bewegt! Auf das Leben & das was Spaß macht- auch ohne Vorurteile! Euer Freizeitcafe 

PS: „Ich geh dann jetzt mal Sichlors, Traumatos und Hypnos im Büro jagen 🙂 „