Wer die Privatssphäre für tot erklärt- gleichzeitig aber so privat lebt, dass kaum etwas nach außen dringt, erntet früher oder später immer das, was man selbst gesäät hat …

Man hat im Leben ja eigentlich nur 2 Prinzipien & Möglichkeiten: A) Man säet Liebe & erntet Glück (erzeugt einen Mehrwert für andere) …

….. oder B) Man hat ordentlich daneben gegriffen & das falsche Saatgut gesäät: Eine vielversprechende Oberfläche (Erde) ohne Mehrwert. Das Ergebnis : Abhängigkeit (vom Korn- hier sinnbildlich von Facebook), Daten- Ausbeutung (der User) ,Realitätsverlust & Zeitraub (bei den Menschen selbst durch ständige Virtualität), ein „Freunde-sammeln“ obwohl diese überhaupt nicht da sind uvm. …

So ergeht es nun dem Schöpfer von Facebook selbst-Mark Zuckerberg. Wir hatten damals schon hier davon berichtet, wie er einmal ratlos vor einem funktions-untüchtigen Geldautomaten stand. Eines von wenigen Fotos, welches von ihm un-freiwillig(!) an die Öffentlichkeit gelangte.

Die meisten Fotos hatte er zuvor immer selbst auf seiner Plattform Facebook & im Rahmen von „eigener Publicity“ preisgegeben (Wir erinnern uns an die Einführung der Facebook-Chronik)…ein schönes Potpurri von gezielt ausgewählten Freundefotos, welche uns von der Faszination der neuen Timeline überzeugen sollten…

Nun denn- er ist jetzt verheiratet & muss seiner holden Dame auch etwas bieten. Deshalb umreist er die Welt. Und genau deshalb und aufgrund seiner widersprüchlichen Aussagen zur Privatssphäre von anderen Menschen, bekommt er nun die Quittung:

Er wurde hier, hier & hier bereits abgeschossen im Blitzlichtgewitter. Betreiber von Gasstätten mukieren sich, warum er kein Trinkgeld dalässt…alles schöne Anekdoten, die jetzt bald wohl einen ganzen Sommer die Boulevardblätter füllen werden, denn:

Es ist ein Kopfgeld auf private Zuckerberg-Fotos ausgesetzt worden!  Gizmodo.com beispielsweise zahlt jetzt 20 Dollar pro Schnappschuss

Da kann man schon so einiges an Geld machen, wenn man sich jetzt direkt nach Italien begibt & ihm in seinen privaten Flitterwochen(!) auflauert…. will er das auch? 🙂

Unser Fazit dazu:

Eines ist klar- so oder so wird er sein ganzes Leben immer von Paparazzi bedingungslos gejagt werden & da bedarf es aufgrund seiner Popularität natürlich so einiger Abschottung.

Das ist vertretbar & dieses Privat-Recht muss & sollte man jedem Menschen einräumen. Aber nicht, wenn er anderen Menschen dieses nicht auch ein-räumt & sogar die Privatheit für tot erklärt… jetzt merkt er mal wie das ist wenn Fotos ge-teilt werden, die er niemals teilen wollte….

Wie seht Ihr das ganze? Ist es ein von ihm selbst eingebrachter Fluch? Bedauert Ihr ihn etwa? Wir sind auf Antworten gespannt…

Bildquellen : Tradebit , August Sander Schule „Bauer bei säen 1940“, Gizmodo