Ab heute wieder im Programm : Deutschland sucht den Superstar! Da liegen sie unter der Theke – der Dieter und seine Jury. Verunglimpfen ein Mädchen ziemlich gehörig mit einer „Blind- Auditon“, weil sie zum Spass einmal unter den Jurytisch abgetaucht sind. Parallelen zu Voice of Germany kann man allerdings nur diesbezüglich ausmachen – Voice of Germany ist da wo „dreckige Schuhe“ nicht zählen, sondern nur die „Stimme“. Auch wird dort nur „gelobt“- jedes Format muss ja seinen USP haben 🙂

Dem entgegen-gesetzt also nun DSDS; oder medial betrachtet : Wer hat die höchsten Einschaltquoten? Beides ist jedenfalls gekonnt in Szene gesetzt & das „herziehen“ über andere Menschen hat fast schon gefehlt, oder? Und wir schauen wie immer ganz belustigt zu….. die Abende sind gerettet, solang wir nicht über uns lachen müssen.

Ein anderes Format- eigentlich schon längst in der Versenkung verschwunden & in der Mottenkiste archiviert- flimmert nun ebenfalls wieder über unsere „Flachbildschirme“ : The Bachelor!

Eigentlich ist der „Bachelor“ der erste akademische Grad eines gestuften Universitäts- oder Hochschulstudiums und zugleich „staatliche Abschlussbescheinigung“ einer grundständigen wissenschaftlichen Ausbildung. Aber wen interessiert das? In der Show, in der 20 Frauen um einen Herren buhlen in einer afrikanischen Villa ist es halt der „Herr in blond.“

Dieser hat nun die (sicher sehr unangenehme 🙂 )Aufgabe, sich unter den holden „Grazien“ für seine „Lebensfrau“ zu entscheiden. Das „weiterkommen“ wird mit einer Rose tituliert – die anderen gehen leer ohne den „Dreamboy“ aus & dürfen das schöne Afrika wieder verlassen. Es lebe das Klischee & das echte Leben! Danke, dass wir uns manchmal „wegträumen“ können!

Wo ist da eigentlich der Rosenverkäufer frage ich mich gerade? Die Dinger müssen doch irgendwoher kommen, oder? So einer der ewig penetrant bei den schönen Gesprächen nervt…das wäre doch mal was reales :-)Kurios – ist aber so : Das Thema „Liebe“ zieht wieder in der Fernsehlandschaft : Schwer verliebt hat es vorgemacht; also gräbt man jetzt den Bachelor wieder aus 🙂

Was ist eigentlich aus der Gewinnerin aus dem Jahre 2003 – ja(!) so lange ist das schon her!- geworden?

2003 hatte eine Schornsteinfegerin aus Berlin alle Nebenbuhlerinnen aus dem „Rennen“ um den Rosenkavalier geworfen. Mit der Liebe war es allerdings doch nicht so pralle: „The Bachelor“ Marcel schickte ihr nach der Sendung nur hin und wieder mal eine SMS und servierte sie kurzerhand darauf ganz ab. Aber lasst uns doch unsere Träume um den „Bachelor“ bitte!

Dass man die „Abschlussarbeit“ allerdings nicht unbedingt schreiben muss, um durch jenes Format Karriere zu machen, sieht man heute an der darauffolgenden Karriere der Gewinnerin (man beachte vormals Schornsteinfegerin) : Die „Fleischbeschau“ an der damaligen Cote d`Azur brachte Ihr Moderatorenjobs bis heute bei verschiedenen Privatsendern.

Auch diesen Aspekt wird manches „berechnete“ Frauenzimmer dort sicherlich bedacht haben. Aber ich möchte hier nichts böses unterstellen. Am Ende ist jedenfalls alles nur Show & Drama – der Kampf um diejenigen, die sich wieder am besten & mit viel Glück ins Szene setzten können, hat jedenfalls begonnen.

Ich jedenfalls lobe mir da doch die Realität! Unterhaltsam ist die Fernsehwelt voller „Liebe“ für uns allemal – aber nicht übertragbar auf das „echte & einfache Leben!“ Wie seht Ihr das ganze?

Euer Freizeitcafe-Team wünscht Euch einen schönen Samstag- Abend!

Quellen: Stern.de & TV