Manchmal bin ich sehr irritiert und fast schon beunruhigt- wenn ich einer bunten, verkleideten, und laut grölenden Menschentraube in der Stadt entgegenlaufe. Jene ist laut, schrill & oft penetrant – dazu trägt man immer diese (wie ich für meinen Teil empfinde) dusseligen & theatralischen Bauchläden vor sich her & will mein Geld. Was soll das alles? Einfach nur peinlich- oder?

Ein Hangover mit viel Party & Exzessen (in anderen Ländern, Kneipen, Bars & Co.) empfinde ich ja noch als lustig- das ist auch witzig, theatralisch & pompös im größeren Stil. Aber warum stehen so viele auf diese Einfachheit des Verkleidens & in Rollen zu schlüpfen wo sie doch daheim sind?

Ich habe mir einmal Gedanken gemacht, was eigentlich genau dahinter steckt. Ich für meinen Teil bin nämlich 0 Karnevals-Jeck. Warum sich Leute also zum Affen machen & was daran überhaupt gesund sein soll…. habe ich einmal für Euch recherchiert. Und hey, damit meine ich nicht den Nikolaus- der ist für mich außen vor. Der darf das – der gefällt mir, weils Tradition ist. Gerade jetzt um diese Jahreszeit….

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In erster Linie ist „Verkleidung“ mit folgendem Vorteil verbunden: Niemand fragt nach Deinem Beruf, Du bist in Deiner Verkleidung immer eine Gestalt mit „Ausdruckskraft“

Man wird also immer „mehr wahrgenommen“ als ein Normalo-Stadtmensch. Hierbei kann man gleichzeitig mit den Klischees von Krankenschwestern, Polizisten oder sonstigem spielen- ohne sein eigenes Gesicht zu zeigen. Auch das hat für viele Vorteile um sich „freier“ zu fühlen. Mal „ein anderer“ zu sein. Urlaub von der sozialen Rolle, Un-verkrampftheit, Loslassen, spielerisch Küsschen einstreichen statt durch heftige Beziehungs-Arbeit (gerade als Single vorteilhaft) & einfach mal drauflos-leben. Das sind also die positiven und gesunden Begleit-Erscheinungen. Ich habe es verstanden liebe Psychologen. Vielleicht begegne ich den verkleideten Menschentrauben nun anders, denn:

Menschen wollen sich auf „Rollen“ vorbereiten – einmal Schauspieler sein & Aufmerksamkeit genießen

Schön, wenn man bei dieser Vorbeitung auf eine Auswahl an Möglichkeiten zugreifen kann wie hier bei http://www.party-teufel.de/ im Bezug auf Junggesellen- und Junggesellinnen-Abschiede. Auch ich habe diese schon mit-ausrichten dürfen & weiss oft, wie schwierig sich so ein Unterfangen oft gestaltet. Es kommt ja auch immer und gerade auf die Menschen an, die daran teilnehmen.

Mit jedem kann man nicht alles machen & mit manchen vieles oder zuviel.

Ob man wie hier in ein pinkes Hasenkostüm schlüpft oder einfach nur seine speziellen Karnevalkostüme sucht, um einmal „anders“ zu glänzen ist also jedem selbst – oder den Freunden mit (hoffentlich) ausreichender Menschenkenntnis zu überlassen, damit das ganze nicht ein Fiasko wird.

Mit diesen Erklärungsansätzen und dem Hintergrundwissen, warum Menschen das tun und wie sie es tun- bin ich jetzt wieder viel entspannter- und freundlicher jenen meist merkwürdig-anmutenden Zeitgenossen gegenüber.

Ob verkleidet oder nicht- Euch eine wunderschöne Karnevals-, Junggesellen-/Junggesellinnen-, oder Weihnachtszeit mit tollen Verkleidungsvarianten. Kommt gut durch.