Guten morgen liebe Freizeitcafe-Leser. Freizeit und Navigation- passt das auch außerhalb des Autofahrens zusammen? Eindeutig Ja! Nicht nur Fahrrad-Fans, auch Wanderer sollen mit einem ganz speziellen Gerät auf Ihre Freizeit-Kosten kommen.

Wie angekündigt deshalb zu heute der umfangreiche Test des Freizeit- Navigationsgerätes Teasi One.

Ich habe es extra mit einem renomierten Fahrrad-Experten/Profi Kai G. ausgiebig und gemeinschaftlich ausgetestet, auf Stärken und Schwachstellen überprüft- hier unser knallhartes Testergebnis für Eure Freizeit…

Zunächst ein paar Details zum Gerät selbst:

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ADAD-Testurteil für mobile Navigationsgeräte: „gut“, Packungsinhalt: Das Teasi one (wird laufend verbessert und weiterentwickelt), Geräteclip, Lenkermontageset, 230 V Ladegerät, USB-Kabel und die Kurzanleitung. Eine umfangreichere Anleitung, kann über das Internet heruntergeladen werden.

Kartenupdates (Existentiell und wichtig für die meisten Freizeit´ler, die es stets aktuell mögen):

Es herrscht topografisches Kartenmaterial vor- Zentraleuropa ist vorinstalliert. Weitere Karten von Europa sind jederzeit über das TEASI TOOL nachladbar und das sogar kostenlos. Auch Kartenupdates und neu hinzukommende Länder sind stets kostenfrei erhältlich, ebenso wie die neuen Gerätesoftware-Updates.

Einfach und genial: Teasi Tour

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Dank eine großen POI (Point of Interest- zu deutsch „Sehenswürdigkeits-Tour“) – Datenbank können viele Sonderziele wie Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels, etc. angesteuert werden.

Das aktuelle Highlight des Gerätes Teasi One aber ist die Teasi Tour:

Mit dieser Funktion können eigene POI’s erstellt – und dementsprechend Touren mit Bildern und Texten versehen werden. Auf dem Gerät sind diese dann abrufbar. Über verschiedene Tourenportale im Internet wird das möglich, z.B. bikemap.net oder auch wandermap.net. Soziale Vernetzung und das teilen mit anderen also integriert.

Das Zubehörsortiment ist riesig & SMART

Die Fahrradhalterung wird für verschiedenste Smartphonemodelle angeboten und bietet ein Fahrradschutz- Case, Sensoren und einen mobilen externen Akku (SMAR.T power), der entweder das Teasi oder ein Smartphone mit zusätzlichem Strom versorgen kann. Äußerst praktisch also.

Auspacken und erster Eindruck:

Das Gerät liegt gut in der Hand und macht einen hochwertigen Eindruck, ist aber im Vergleich zum Garmin Edge 800 deutlich schwerer – hat dafür aber auch ein größeres Display, was für die Navigation von Vorteil sein wird. Der Radhalter macht eine robusten Eindruck; das Gerät wird hier mit Sicherheit gut gehalten.

Zur Befestigung am Rad sind Kabelbinder beigelegt: Gut für die sichere Befestigung, schlecht, um das Gerät kurzfristig zu wechseln, um es an einem zweiten Rad zu benutzen. Lösung: Direkt Zweit- und Dritthalter bestelltn, die mit ca. 10 € zu einem guten Preis angeboten werden.

Die Befestigung am Radhalter erfolgt werkzeuglos mit einem Sicherungsstift mit einer Schlüsselöse, ohne den die Befestigung auch nicht möglich ist. Damit hält das Gerät absolut sicher im Halter; an dem Ring, der zur Verschraubung an dem Sicherungsstift angebracht ist, kann ggf. ein kleiner Karabiner oder ein weiterer Ring zum Transport beim Wandern / Anhängen an Hose oder Rucksack befestigt werden.

Nachteil: Wird beim Rad fahren klappern. Besser wäre hier eine Verschraubung für den Radeinsatz. Gut: Der Sicherungsstift ist etwas klein; ein zweiter liegt als Ersatz direkt bei. Obwohl – man diesen Stift nach der Verschaubung in der Halterung nicht mehr lösen muß und damit das Risiko des Verlierens ziemlich gering ist. Zur Radbenutzung werde ich den Ring aus dem Stift entfernen.

Einschalten.

Erkenntnis: In der Kurzanleitung (anders als in der kompletten aus dem Netz) kein Hinweis, das Gerät vor der ersten Nutzung zu laden. Also erst mal an Strom angeschlossen und gewartet, bis es geladen war.

Nach dem Starten kann man intuitiv viel vom Gerät bedienen, die Menüs sind einfach und übersichtlich auf der Startseite angeordnet. Dies soll ja auch ein Vorteil des Gerätes sein – einfach und intuitive Bedienung. Also der erste Versuch ohne ein Studium der Bedienungsanleitung.

Da ich das vom Schreibtisch aus gemacht habe, gibt es natürlich erstmal keine Satellitenverbindung.

Routingfunktion aufgerufen und eine Adresse eingegeben. Hinweis kam, dass vom vorprogrammierten Standort (der aktuelle Standort ist natürlich ohne Satelliten nicht zu ermitteln) ein Routing nicht möglich ist, da die Entfernung größer als 300 km ist. Also der Versuch, einen anderen Ausgangsstandort einzugeben.

Das Gerät reagiert aber ab diesem Zeitpunkt der Menübedieung auf keine Eingabe: Die Kartenansicht bleibt auf dem Display, eine Rückkehr ins Hauptmenü ist nicht mehr möglich. Also Gerät aus- und wieder angeschaltet. Keine Reaktion. 10 Sekunden auf Menüknopf und Ausschaltknopf gedrückt in der Hoffnung, dass eines von beiden einen Neustart durchführt. Kein Erfolg. Also geht es doch nicht, ohne die Anleitung herunterzuladen. Nach dem Schlagwort „Problembehandlung“ gesucht – und es nicht gefunden. Also erst mal vom Anfang lesen…

Nach der Anleitung sollte das Gerät nach Halten der Ein-Ausschalttaste von mindestens 15 Sekunden zurückgesetzt sein. Ich hatte diese Taste dann immer länger gedrückt gehalten – und erst nach einem Gedrückhalten von ca. 30 Sekunden fuhr der Computer wieder in den Ausgangsmodus hoch.

Erfreulicherweise waren die Grundeingaben zum Nutzer noch gespeichert- das ist top!  Deshalb aufs Bike und los:

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Da ich mich zur Test-Zeit gerade ohnehin im „bergigen Kurzurlaub“ befand- kam das natürlich wie gerufen. Entfernungsanzeige, Geschwindigkeitsanzeige, immer wissen wo man ist- obwohl man fremd war…ein hohes Gut, auf welches man sich verlassen konnte – denn ich muss zugestehen: Ich habe nicht den besten Orientierungssinn 🙂

Ich sag zusammenfassend: Ein reales Vergnügen. Die Führung, die Stimme, die Bedienung auch wärhend der Fahrt erweist sich als sehr angenehm. Auch das einstellen der eigenen POI´s : selbsterklärend und einfach. Zusätzlich angenehm: Selbst in einem längeren Tunnelstück auf unserer Strecke verlor sich die Satellitenverbindung nicht.

Meine persönliche Meinung und Einschätzung des Teasi One Freizeitnavis:

Eine runde Sache. Hier lacht das Freizeit-Herz. Die Startschwierigkeiten, die größtenteils in mir selbst begründet waren, machte das Navi auf der Strecke wieder wett. Uneingeschränkte Kaufempfehlung also aus dem Freizeitcafe für alle, die von A nach B, und wieder zurück kommen wollen. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und viel Freude mit dem Teasi One.

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