Hallo liebe(r) Instagrammer(in) dort draußen. Die schillernde Welt auf Instagram ist oftmals mehr Schein als Sein. Oftmals finde ich Profile mit erst 20 Postings, die zig-tausende Follower (wohl über Nacht) Ihr Eigen nennen. Viele leben in einer Scheinwelt des immerwährenden Glücks. Immer mehr Möchtegern-Influencer predigen Dir vor, wie sie mit Instagram Geld verdienen. Die wenigsten aber tun das wirklich bzw. haben die große Vorarbeit dazu geleistet, die es für Sponsored Postings und Gewinne „eigentlich“ benötigt…

In meiner langjährigen Erfahrung- mittlerweile als Influencer und Buchautor (die 1MIO Bloggertipps) und Gründer von Bloggerherz, nehme ich Dich mit in die Scheinwelt und verrate Dir hier die Abgründe der Fake-Influencer, die so einige Hilfsmittel dort draußen als „geflügeltes Pferd“ nutzen, um Sponsored Posts und erkaufte Beiträge im Schnellverfahren zu ergaunern.

Auch werde ich Dir noch einen Tipp mit-geben für einen echten Instagram-Leitfaden und organisches, echtes Wachstum. Auch zum Geld verdienen mit Instagram! Klicke mal hier aufs Bild, wenn Du jetzt schon hinkommen willst: 

Mit Instagram Geld verdienen

Mit Instagram Geld verdienen ist tatsächlich möglich – wenn man es richtig anstellt, kann man sogar seinen Lebensunterhalt damit bestreiten. So wie ich.

Eines müsst Ihr zu Instagram aber noch vorweg wissen: 

Die Währung, das Statussymbol und das Geschäftsmodell, möglichst viele Likes/Herzen und Follower zu haben ermöglicht ein neues Leben in Reichtum. Zumindest wird es uns so suggeriert: Likes auf Social Media sind die Macht. Sagen alle. Stimmt aber nur in Teilen. Entsprechend oft wird getrickst.

„Früher war es besser“ – jener Satz (oftmals von den älteren genutzt) trifft den Nagel in Punkto Instagram tatsächlich auf den Kopf.

Denn: Was viele vielleicht (noch nicht) wussten: Vor der damaligen Übernahme durch Facebook hatte Instagram noch gar keinen Algorithmus. Es schwang noch keine „künstliche Intelligenz“ dahinter mit. Dementsprechend konnte man auch irre schnell sabotieren & manipulieren, wenn es darum ging, mehr Follower auf Instagram zu erreichen. Die „alten großen Accounts“ wissen ein Lied davon zu singen. Heute ist das nicht mehr so einfach.

Jener Algorithmus wurde nämlich erst ziemlich spät im August 2016 eingeführt. Seitdem wird der Instagram Feed nicht mehr chronologisch dargestellt (wie auch die meisten heute noch immer denken), sondern von Instagram für die Nutzer priorisiert. Früher konnte man noch um 17 Uhr ein Foto posten und war sich sicher, dass viele Likes und Kommentare zu Stoßzeiten generiert wurden (Leute dann eher daheim und Co.). Inzwischen bestimmt aber alleinig Instagram, welche Fotos ganz weit oben im Feed oder bestmöglich auf der Explorer-Page angezeigt werden, was wiederrum und natürlich zu immer neuen Methoden der User führt, um den Algorithmus auszutricksen. Wie bei Facebook auch kann sich keiner (wenn er/sie nicht direkt dort arbeitet) erdreisten zu behaupten, er/sie könne Instagram in die Karten schauen.

Los geht´s nun in die „Dark World“ des angeblichen Instagram-Fames…

Hier übrigens ein informatives Interview mit echten Influencern(!), zum Thema „Influencer-Welt“ aufbauen mit ziemlich viel Know How dahinter.

Welche Methoden und Tricks die Möchtegern- Influencer (nicht jeder ist ein Riccardo Simonetti) jetzt aber im Detail genau nutzen, um Reichweite und Engagement zu generieren – oder eben vorzutäuschen, verrate ich Euch jetzt…

„Mit Instagram Geld verdienen“ als Ziel – nur machbar mit faulen Tricks? 

Die Wahrheit ist: Die meisten „Influencer“ (oft selbst-ernannt), werden nicht durch Authentizität und organisches Wachstum groß! Teilweise mehr als ziemlich dreist werkeln und doktoren diese an Ihren Profilen herum.

Das hier sind die aktuellen Tricks (Stand Januar 2019):

Fauler Trick No1: Telegram & WhatsApp-Gruppen

Ein neues Faktum 2019: Der Instagram-Algorithmus belohnt Posts, die in den ersten 30 bis 60 Minuten besonders viele Likes und Kommentare bekommen.

Aus genau diesem speziellen Grund gibt es sogenannte „Engagement“-Gruppen auf WhatsApp und Telegram. Wir vom Bloggerherz haben auch so eine eigene WhatsApp-VIP-Gruppe, jedoch zielt diese eher darauf ab, uns gemeinsam zu Treffen und Kooperationen und Gewinnspielen zu animieren. Natürlich auch (ab und zu) mal gegenseitig zu liken/und/oder mal einen lieben Kommentar dazulassen. Aber alles ohne Zwang, geschweige denn als Druckmittel.

In den anderen Kreisen jedenfalls gibt für jedes erdenkliche Thema eine Gruppe (Fashion, Fitness, Beauty usw.). Das krasse: Oftmals befinden sich hunderte Teilnehmer in diesen Spezial Gruppen (natürlich gibt es diese Follow4Follow oder Like4Like Gruppen auch auf Facebook und Co.)

Und so funktioniert es: Wenn also jemand einen neuen Post auf Instagram veröffentlicht hat, postet derjenige sofort den Link in der entsprechenden Gruppe (das geht über die 3 Punkte oben rechts), und alle müssen den Post liken oder kommentieren . Tut er/sie das nicht- wird man gekickt!

Meine Kritik & was ich zusätzlich rausgefunden habe bei diesem Fake-Follower-Bashing:

Selbst wenn man sich untereinander eigentlich gar nicht kennt (Aufnahmeregeln sind hart), MUSS man hier den anderen folgen. Das ist ziemlich doof- und vor allem unproduktiv, weil die richtige Zielgruppe damit null eingegrenzt wird. Also im Grunde etwas für total oberflächliche Menschen, denen die Zielgruppe Piep-egal ist!

Hier mal ein „Regel-Wording“ direkt aus so einer dubiosen Gruppe – (mit meinen direkten Anmerkungen in Klammern dazu):

  • „Labert nicht rum, teilt nur euren Instagram-Link“ (richtig schön individuell).
  • „Kommentiert und liked den Beitrag der anderen, so schnell wie ihr könnt immer innerhalb von 20 Minuten“- (ähmm… hallo?Hat man immer Zeit zum posten im Leben?).
  • „Postet nur zwischen 19.30 und 20.30 Uhr, um den Aufwand für alle einzuschränken“ (dito siehe oben)
  • „Verwendet relevante Hashtags in euren Beiträgen „(warum?wenn die likende Zielgruppe doch Fake/nichts mit meiner ZG zu tun hat?)
  • „Kommentiert mit mindestens 3 Wörtern und passendem Emoji“ (der Trugschluss, dass Instagram nur Kommentaren mit 3 Worten und Smileys Vorteile gibt. Die KI – künstliche Intelligenz- ist da schon so weit, dass es bestenfalls ganz Sätze sein müssen. Und am besten echte mit Smileys 🙂 )
  • „Erfolg entsteht nur, wenn alle aktiv sind. Wer nicht aktiv ist, fliegt raus.“ (sehr nett, oder? Ganz nach dem Motto: Fress oder stirb)
  • „Je mehr Leute in der Gruppe sind, desto effektiver ist sie.“ (stimmt nicht, man verliert irgendwann den Überblick! Geschah bei uns im Bloggerherz schon bei 50 Mitgliedern. Wie soll es da erst mit 256 Teilnehmern sein?)

Eine mega krasse Entdeckung machte ich durch einen Zufall für Dich: Der russische Messenger Telegram ist noch weitaus beliebter als WhatsApp wenn es um künstlich-generiertes Following geht! Denn (und jetzt kommt das Kuriosum): Gruppen bei WhatsApp können lediglich 256 Teilnehmer aufnehmen (ich bin gespannt, ob es bei der Business-Variante in 2019 auch dazu eine Aufstockung geben wird), bei Telegram hingegen können bis zu 30 000(!) Teilnehmer zulassen, die dann die Gruppen ver-„zaubern“ 🙂

Ich habe überdies für Euch herausgefunden, dass es Engagement-Gruppen auf Telegram mit über 6.000-8.000Teilnehmern gibt. Und oftmals zahlen Menschen noch dafür, in so einer großen, unübersichtlichen Gruppe posten zu dürfen (bis zu 150€ Schwarzmarktpreis). Pures Hoffnungsmarketing wenn Ihr mich fragt. Da frage ich mich gerade: Wieviel Zeit haben die alle? Fake regiert die Welt, wer darauf reinfällt – und sich darüber hinaus noch etwas auf seine Reichweite einbildet 🙂

Fauler Trick No2: Erkaufte Power Likes 

Hier muss man selbst entscheiden, ob das echt ist, oder nicht. Auch hier regiert Geld die Welt. PowerLikes hören sich zunächst einmal nach „ganz viel Power“ an.

Denn das sind Likes von grossen, echten Accounts. PowerLike-Anbieter haben hierbei mehrere Dutzend grosse Instagram-Profile mit mehreren Hundert Millionen Followern im Angebot.

Instagram ist da wie folgt aufgestellt: Kauft man einen PowerLike, bekommt man von diesen Accounts Likes, was sich ebenfalls positiv auf Algorithmus und Reichweite auswirkt.

Fauler Trick No3: Die lieben Kommentier & Unfollow-Bots

Manchmal nerven mich diese sehr. Vor allem, wenn ein User einen Bot oder eine Botleistung gekauft hat – und dieser dann (mehr schlecht als Recht) immer wieder den gleichen Kommentar unter jedem meiner Instagram Postings dalässt. Und aufgrund dieser (immerwährenden, sinnlosen und niemals zu meinem Foto oder Video -passenden Kommentare soll ICH dem jemand folgen? Never! Nein Danke!). Das beste Beispiel, was auch Du sicher kennst: Du postest ein Video und der Bot des Users schreibt „Schönes Foto.“ Dieses Verhalten ist ein Rohrkrepierer und bringt niemandem etwas!

Programmierte Follow/Unfollow-Bots sind auch so ein modisches Beispiel für den klassischen Follower-Betrug. Diese Bots folgen automatisch Tag und Nacht irgendwelchen Profilen (bis zu 1000 am Tag), um ihnen dann ein paar Tage später wieder klamm-heimlich zu entfolgen.

Das funktionierte früher noch mega-gut, aber in Zeiten von künstlicher Intelligenz merkt Instagram das irgendwann, außerdem sind die sogenannten Third-Party-Apps (also von Drittanbietern) Instagram ein Dorn im Auge. Ich kenne nicht wenige Accounts, die dafür abgestraft und gesperrt wurden.

Was ich heraus fand (auch mal in einem Selbst-Test siehe hier mein Blogartikel dazu verlinkt): 

Beim Folgen von 7.500 Accounts ist bei Instagram die Grenze des Folgens final erreicht. Zudem müssen Accounts, die diesen Bot ständig nutzen, nochmals die Endfolgen-App tätigen, um ständig das Gleichgewicht halten zu können und Profilen früher oder später wieder ent- folgen. Ziemlich nervig, wenn dies mehrmals passiert und Du betroffen bist. Spätestens dann stellst Du Dir die Frage: Warum folgt/entfolgt der Typ/die Frau mir jetzt schon zum 4ten Mal? Spätestens jetzt kennst Du die Antwort darauf 😉

Gut zu wissen: 

Unfollow-Bots werden oft von Marken und Influencern eingesetzt, weil sie für einen kurzen Moment sehr effektiv sind. Die Crux dabei: Nachhaltig sind sie nicht. Kaum ist Dein Bot abgestellt, purzeln die Follower-Zahlen wieder.

Fauler Trick und Trugschluss No4: Kaufe Dir doch einfach Deine Follower, um mit Instagram Geld zu verdienen 

Das hier ist immer wieder in aller Munde. Aber im Grunde eine Gaunerei, die zudem noch günstig & schnell erfolgt. Oftmals zu schnell, denn dann sperrt Instagram:

Follower kaufen. Und hierbei ist es den Leuten egal, ob es 500, oder 5.000 oder gar 50.000 Follower über Nacht sind. Jene Leute sind gedankenlos.

Für rund 12 Dollar kriegt man 1500 Follower, 10.000 Follower gibt es schon für 70 Dollar.

Mein Fazit: Die Qualität der Follower ist erwartungsgemäss schlecht, es ist nur Makulatur ein ein „WOW-Fame“ auf den ersten Blick. Das traurige Trauerspiel hierbei: Noch immer lassen sich Firmen von der reinen Anzahl Follower blenden, denn viel wichtiger ist es, wie und wie viele Follower mit Deinem Inhalt tatsächlich interagieren – Du kennst das unter der sogenannten Engagement-Rate. Engagement Rate kann man sich übrigens auch kaufen. Aber ratet mal, welche Bots da liken & kommentieren regelmäßig? Genau die unechten, die Du niemals sehen wolltest. Das besondere hierbei: Du wirst sie oft nicht los (es sei denn, Du hast nur 30 Tage Engagement für teure 50 Euro etc. gebucht). Denke einmal nach, wie sehr Du Dein Geld hierbei zum Fenster rauswirfst, denn was bitte ich hier dran echt und von DIR erarbeitet?

Du erkennst Fake- Follower in jeglicher Hinsicht übrigens immer daran, dass viele oft nur Emojis in Ihren Kommentaren beinhalten und so gar keinen Bezug auf Dein wunderschönes Foto nehmen, welches wesentlich mehr echte Aufmerksamkeit braucht und verdient hat in aller Regel!

Fake-Trick No5: Komplettes Profil auf dem Schwarzmarkt kaufen & direkt mit Instagram Geld verdienen. Geht das? 

Traurige Antwort: Ja! Auch eine neue Sportart, für alle, die sich die Abkürzung „erlauben können“- bezahlt in Bitcoins, denn die meisten scheuen es, „erkannt“ und „entlarft“ zu werden. Auf fameswap.com/browse-instagram-accounts-for-sale kannst Du Dir hier beispielsweise (ich verlinke extra nicht, weil ich dafür keine Werbung machen will) ein komplettes Profil auf dem angeblich bereits goldenen Tablett servieren lassen.

Das dubiose: Jene Accounts haben schon zig-tausende Follower, aber auch Ihren Preis. Und die Anbieter versprechen schon vorab, mit wie vielen Likes pro Post zu rechnen ist. Sogar die mit dem „blauen Haken“ (verifiziert von Instagram angeblich für echte Fame-Menschen), kann man dort ergattern für ordentlich Bitcoins.

Was ich mich dabei nur frage: Wie kommst Du selbst damit klar, wenn Du für 2.000 Euro ein Profil erkaufst & Du in Dir drin weisst, dass Du keine ehrliche und echte Arbeit dafür geleistet hast? 

Fake-Trick No6: Shoutouts kaufen! 

Grosse Accounts verkaufen oft auch die sogenannten Shoutouts an kleinere Accounts. Der Ablauf sieht hierbei wie folgt aus: Ein Influencer/ein großes Profil mit mehreren tausend Follower postet ein Bild von Dir und verlinkt/tagged dabei Dein Profil, welches oftmals ein paar schöne, neue Follower beschert.

Eigens dafür geschaffene Marktplätze wie www.shoutcart.com (verlinke ich auch extra nicht), vermitteln grosse Accounts in diesem Zusammenhang und kassieren so pro Shoutout bis zu 3000 Dollar.

Mein Fazit nach all diesen (un)-ehrlichen Möglichkeiten auf Instagram Geld zu verdienen:

Ein Instagram-Profil ehrlich, langfristig, mit viel Mühen/tollen vielen Fotos und mit echten Engagement dahinter aufzubauen ist doch viel viel schöner!

Auch ist das dann langfristiger & nachhaltiger für Dich & Dein spezielles, Personal Branding auf dem Weg zum Influencer. Du kannst in den Spiegel schauen- jederzeit. Sei Dir bewußt, was Du tust und wie Du Dein (auch Online-)Leben aufbauen willst. Mir persönlich sind 10 echte Kommentare wichtiger und wertvoller als 140 unechte und erkaufte.

Willst Du den ehrlichen Weg zum (Mikro-)Influencer beschreiten und erfahren durch welche Addressen Du ernsthaft mit Instagram Geld verdienen und Produkte vielerlei Anbieter abstauben kannst? Dann gebe ich Dir hier meinen Leitfaden an die Hand. Nutze diese Chance auf DEINEM WEG zum Influencer mit echten Fans:

Mit Instagram Geld verdienen

Mit Instagram Geld verdienen – dieser Leitfaden hier (mit Klick aufs Bild) kann direkt Deinen echten Weg zum Influencer ebnen. Nutze diese einmalige Chance.

Welche Erfahrung habt Ihr mit Fake-Influencern und künstlich-erkaufter Reichweite gemacht? Lasst es mich gerne via Kommentar wissen!

Herzlichst, Dein Bloggerherz, Christian Gera