Unsere hochtechnisierte Welt. In letzter Zeit so oft verflucht – dabei birgt diese doch auch so viele Chancen und Neuerungen/Erleichterungen für uns.

Stattdessen Panikmache in den Medien wie „Wir werden alle gekündigt. Ausländer/ Flüchtlinge schuld bla bli blub.“ Jeden Tag die gleiche Suppe…

Sicherlich bin ich kein Fan von „Nur-Technik“- der Mensch sollte doch immer im Mittelpunkt stehen. Aber die Arbeitswelt hat sich immens gewandelt. Viele kommen da nicht mit- oder wollen es nicht. Schlagzeilen wie…

„Der Telekomchef erwartet weniger Arbeitsplätze durch Digitalisierung“…

…sind Bullshit! Das stimmt nicht! Es ist wieder mal eher das Monstrum der Kündigunswellen & Rationalisierungen unterwegs – um Unternehmen noch profit-und ertragreicher zu machen! Ist wirklich weniger Arbeit da als früher? Will man uns diesen Müll derzeit in vielen Medien tatsächlich verkaufen?

Fakt ist: Arbeit ansich ist keine Mangelware! Zu allen Zeiten gab und gibt es mehr Arbeit als Nachfrager. Wir haben mehr Arbeit als wir bewältigen können- das spüre ich als kleiner Unternehmer schon jeden Tag!

Das Problem ist weniger, dass es nichts zu tun gäbe in der Welt. Vielmehr ist es die Art und Weise, wie wir Arbeit heute größtenteils noch definieren:

„Nämlich als tariflich geregelte, sozialversicherungspflichtige Arbeit für einen Arbeitgeber, für den man sich sklavisch in deutscher Stalingrad-Mentalität/Manier aufarbeiten soll.“

Genau das habe ich selbst schon in meinen Jobtätigkeiten erlebt. Ein starkes Konstrukt einer „Marke“ schön und gut – irgendwie funktionierts ja mit Dauerdruck (wenn auch unter großer Unzufriedenheit für alle)- aber was wenn man darin nicht mehr frei atmen kann oder sich der Geist nicht mehr entfalten (darf)? Irgendwann wird man darin zum Roboter- genau dem, den mal so verteufelt… und man bricht irgendwann aus!

Was kann man tun? Sich keine Sorgen machen, umgestallten, weiterdenken, mit-einbeziehen & den Mund aufmachen. Selber gründen etc. Oftmals auch mal Risiken eingehen, damit man zufriedener wird & (auch damit dann glücklicher für alle) die Familie ernähren kann. Nicht mit Angst arbeiten, sondern mit „Sicht auf Besserung“ sich an die Arbeit machen!…

Das geht natürlich nicht überall – nicht jeder Chef/Chefin ist empfänglich dafür oder oftmals auch in einem fertigen Konstrukt selbst gefangen mit der Dauerangst des unveränderbaren/unverbesserlichen Oberchefs/chefin im Nacken. Aber ich wie viele andere „Digitalarbeiter“ sind es wirklich leid, immer wieder von diesen Pseudo-Horrorszenarien zu lesen. Veränderungen aktiv mitgestalten statt zu meckern – genau jetzt ist doch diese Zeit aller Möglichkeiten eingetroffen!

Sicherlich ändert sich durch die Digitalisierung vieles. Technologischer Fortschritt schafft aber doch wirklich langfristig (!) Arbeitsplätze. Gewöhnen muss und sollte man sich daran. Schon jetzt entstehen doch ständig neue Jobs- oft Homeoffice-mäßig organisiert. Da kann man auch (noch) keinen Haushaltsroboter für beschäftigen – aber dem Chef/der Chefin mal zeigen wo der Hammer hängt & mal aufzeigen WAS es alles gibt 🙂

Das alte aufbrechen – um neuen Ideen und Wegen Platz zu machen

„Technik Archäologen“ und Co. werden doch gerade erst geboren – der Jobmarkt muss einfach kreativer werden und nicht nur auf die immense Technik schimpfen und diese verteufeln, sondern sie zu nutzen wissen. Menschen anlernen sie zu nutzen, sie alltagstauglich zu machen.

„Dem Menschen, seiner Freizeit und seinem Leben zugute sollte man die Arbeit ausrichten können – nicht umgekehrt. Das ist ertragsreicher für beide Seiten. DAS & nur DAS ist unsere Neue Zeit“

Noch können wir alles kontrollieren- WENN ja WENN wir mal wieder unser Hirn benutzen. Stalingrad ist vorbei. Uns selbst trauen. Fordern. Atmen. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und schönen Start in den Mittwoch.