Hallo liebe Freizeitcafe- Leser. Schön, dass Ihr wieder reinschaut. Ein allseits leidiges Lebensthema erwartet Euch heute: „Phubbing“. Zunächst war mir dieses Wort- wie jetzt sicher auch Euch gerade- ein Fremdwort. Aber im Grunde genommen kennen wir es alle das „phone“ und „snubbing“. Jenes zusammengesetzte Wort bedeutet, dass man mit seinem Handy/Smartphone anderen gehörig vor den Kopf stösst.

Dieses ewige geposte & geschreibe via WhatsApp (ja fast schon die Sucht, die wir hier schon thematisiert hatten), Facebook & Co. -welches unseren Partnern und Gegenüber- Menschen oft ein Dorn im Auge ist. Wir sind selbst dran Schuld dass jenes Phubbing langsam zur allgemeinen „Volkskrankheit“ wird (wie es unter anderem die Süddeutsche bezeichnete).

Auch ich habe schon Phubbing- Spuren an mir erleben können:

Der ständige Griff zum Smartphone um ja nichts zu verpassen, die Versunkenheit in Mails & Co. – und diesbezüglich das allgemeine Vergessen von Raum/Zeit & manchmal auch seinem Gegenüber. Kein Einzelschicksal- sondern an der Tagesordnung, wenn man sich in den Städten, Bahnen und anderswo umblickt mit wachen Augen. Ein Aufreger? Ja!- weil so lebensfern & eigentlich unnatürlich auf zwischenmenschlicher Ebene.

Was fehlt ist der Augenkontakt, der Blick, die liebe Geste- das Smartphone nimmt so einiges an den schönen kleinen Lebensdingen weg

„Wir alle haben schon einmal den Moment erlebt, wenn wir mit Freunden unterwegs sind, dass die ihre Smartphones zücken und man auf einmal weniger interessant ist als das, was sie auf ihren Handys lesen“

…sagte Alex Haigh (der Gründer von stopphubbing.com) bei einem „Phubbing“-Radiointerview mit dem australischen Radiosender Nova FM .

Jene besagte neue Internetseite birgt jede Menge nahezu satirische Statistiken über das „Phubbing-Verhalten auf der Welt“ –  regelrechte Anti-Phubbing-Plakate werden dort zum Download angeboten:

 

Anschliessen tun sich dieser nüchternen Darstellung der nervenden Realität mittlerweile schon sehr viele Menschen! Im Grunde genommen sind die meisten dagegen, was diese Startseiten-Statistik hier schon ganz ordentlich auswertet nach den ersten Anstürmen…also ich war ja auch dagegen 🙂 :

 

Schön sind auch diese glorreiche Phubbing-Zitate- hier nur eine kleine Auswahl von der Seite:

„Während Sie ihren Status updaten, bedienen wir gerne die höfliche Person, die hinter Ihnen sitzt!“

oder auch

„Behalte dein Handy in der Hosentasche und führe ein Gespräch in der realen Welt“…

…sind wirklich schöne Kommunikationsperlen, die auch bei uns sehr gut ankommen. Phubbing nervt einfach- mich & andere. Seinen Mitmenschen mal wieder ohne das alles zuzuhören, sie anzu-sehen & Gespräche auf Augenhöhe zu führen sollte oberste Lebensprämisse sein!

Seht Ihr das ähnlich? Oder steht unsere zwischenmenschliche Kommunikation schon so am Abgrund, dass wir auf diese Vehicles angewiesen sind & ohne das alles erst richtig krank werden? Wir vom Freizeitcafe freuen uns auf Eure Antworten dazu.