Ausgerechnet Facebook: Kaum ein Monat vergeht, in dem das Internetunternehmen nicht am Pranger steht, weil es die Privatsphäre seiner Nutzer allzu großzügig interpretiert. Facebook steht nun unter dem Verdacht, eine PR-Kampagne gegen den Suchmaschinenkonzern Google angezettelt zu haben: Er verletze die Privatsphäre seiner Nutzer. Erst Anfang dieser Woche hatte Symantec, ein Anbieter von IT-Sicherheitslösungen, Facebook vorgeworfen, Werbetreibende könnten persönliche Daten in Nutzerprofilen einsehen.

Einem Bericht des Online-Dienstes „The Daily Beast“ (Newsweek) zufolge hatte eine Werbeagentur den Blogger Christopher Soghoian angesprochen, dieses Thema aufzugreifen. Doch Soghoian verfasste keinen Beitrag. Stattdessen veröffentlichte er den Mailverkehr mit der Agentur. Nachdem die Zeitung „USA Today“ darüber berichtet hatte, spekulierte die Blogosphäre über den unbekannten Urheber der Kampagne. Apple geriet unter Verdacht, Microsoft auch. Doch am Donnerstag enthüllte „The Daily Beast“, in Wirklichkeit stecke Facebook dahinter. Der Kolumnist Dan Lyons will das von einem Sprecher des Netzwerks erfahren haben. Dieser kritisiert, Google versuche, auf Facebook-Daten zuzugreifen – ein seit Monaten schwelender Streit. Auslöser war Facebooks Weigerung, seine Datenbank für Google zu öffnen. Daraufhin hindert Google Facebook-Nutzer daran, auf der Suche nach neuen Freunden G-Mail-Kontaktlisten auszuwerten.

Bislang kannte man solche Kampagnen nur aus schlechten Filmen und der Politik.

Unser Kommentar dazu : Jetzt „zerfleischen“ Sie sich schon gegenseitig. Zu welchem Nutzen eigentlich? Auf welchen Schultern wird dies ausgetragen?- auf unseren! Eigentlich sollte man doch denken, dass diese zwei Konzerne genug Kohle hätten…oder? Es geht wie immer nur um unsere Daten und Geld – traurig!

Was meint Ihr?

Quelle : welt.de