Eigentlich ist es ein hinlängliches diskutiertes Thema, aber genau deshalb lohnt es sich, immer mal wieder auf gewisse Dinge aufmerksam zu machen. Sicherheit für Blogger wird meistens immer dann zum Thema, wenn es darum geht, sich vor Abmahn-Abzockern und Urheberrechtsdetektiven zu schützen, in dem man auf den Gebieten keine Angriffsfläche bietet. Oder wenn wir als Blogger uns gegen Ideen- und Texteklau wehren (sollten). Da gab es bereits viel Input über Respekt und gesetzliche Verbesserung für Blogger auf dieser Plattform.

Das große Ganze auf sichere Füße stellen: Externes Server-Know-how reicht meistens aus

Aktuell geht es mal wieder um die technischen Aspekte, die alte Hasen und potenzielle Blogschreiber gleichermaßen beherzigen sollten. Inhalt braucht eine funktionierende Bühne. Dabei geht es für die alten Hasen ebenso wie für Neulinge, in welchen technischen Umgebungen der Blog betrieben werden soll. Eigener Server? Oder doch eine Lösung auf fremden Festplatten? Wer wie die meisten zwar einige Ansprüche hat, jedoch weder IT-Experte noch hauptberuflicher Blogger ist, für den lohnen sich virtuelle Server wie die von 1und1.de . Leistungsstarke Firewalls, vorinstallierte Sicherheitsanwendungen, aktuelle Patches und stabile Laufleistung sind zentrale Vorzüge. Zwar teilt man sich in dem Fall mit anderen die Hardware, doch der garantierte Speicher und selbst gewählte Leistungsparameter ermöglicht einen gekonnten Balance-Akt zwischen flexibler Handhabung und kostengünstiger Ausstattung.

Die kleinen Dinge machen viel aus, daher gilt: Jede Einstellung genau durchdenken!

Um im täglichen Schaffen und umsetzen kreativer oder aufwendiger Ideen trotzdem konstant gegen Hacker und andere Cybergefahren gerüstet zu sein, braucht es ein beständiges Auge auf verschiedene Dinge. Sicherheitsanwendungen wie iThemes Security gehören dabei zu den sehr wirkungsvollen Tools.

Hier ist wichtig: Immer alle Einstellungen genau checken. Sonst wird der Blog unnötig langsam und die Ladezeit zu lang. Ansonsten sollte man Zusatzanwendungen aus diesem Grund sehr sparsam einsetzen. Dem entsprechend ratsam ist es stets die Versionsnummer sämtlicher Software zu verbergen, um es automatisierten Hackern so schwer wie möglich zu machen. Auch die Deaktivierung von „Directory Listings“ hilft dabei. Weiter sollte der Standard-Admin-Nutzer deaktiviert werden, um ihn durch einen neuen zu ersetzen. Auch Admins sollten beim täglichen Blog-Management nur einen Account mit den nötigsten Rechten verwenden. Auch die Berechtigungen gehören jederzeit genau unter die Lupe genommen.

Und am Ende lassen regelmäßige Backups den Blogger ruhig schlafen. Ganz sicher ist man schließlich nie.

Gräslein