Jene Frage werden sich wohl einige stellen. Vor allem diejenigen, die am heutigen Feiertag als Single alleine zu Haus Ihr Dasein fristen müssen. Begibt man sich auf Spurensuche, warum so viele Menschen überhaupt Single sind & erkennt man darüber hinaus, wie sehr und weitreichend dieses Thema verbreitet ist- fällt einem die eigene (Lebens-) Lage wesentlich leichter. Was ebenfalls eine sehr interessante Note diesbezüglich ist:

Fast 4 Millionen Mal wird Monat für Monat bei Suchmaschinen wie Google durch die Begriffe “Online Dating” und “Partnersuche” nach einer Möglichkeit gesucht, diese/n Traumpartner/in auch zu finden.

Wir im Freizeitcafe haben Zahlen, Daten & Fakten einmal für Euch recherchiert und Euch die Sache ins rechte Licht gerückt…

 

 

Es ist schon eine Last- das Single-Dasein! In 44% der Haushalte lebt nur eine einzige Person!

Genau das liegt im Trend und ist als „auffallend“ zu betrachten. Landbewohner hingegen gründen dagegen öfter eine Familie. Ein großer Teil der Singles sind Witwen, seltener Witwer. Klar bei der Demographie und unserer alternden und immer Kinder-ärmeren Gesellschaft. Die Folge der Vereinsamung für viele bleibt demnach nicht aus.

Bundesweit und ganz aktuell sind 40 % der Haushalte Single-Haushalte. Lokal heruntergebrochen: In Bochum liegt der Anteil zum Beispiel so zwischen 40-42%.

Die Supermärkte haben die Trends längst erkannt: Es gibt Single-Portionen und dementsprechendes Produkt-Marketing

Single sein- vor 40 Jahren war das noch eine „Einstellung“- heute ist es eine Lebensweise. In Deutschland ist seit Jahrzehnten eine „Versingelung“ der Haushalte zu beobachten. Männer leben länger als Frauen im elterlichen Haushalt. Frauen gehen im Durchschnitt vergleichsweise früher eine Partnerschaft ein, mit späterem „zusammen leben“. Sie tauschen also früher das Singleleben zur Haushaltsgründung ein – müssen aber in der heutigen Gesellschaft Karriere und Kinderwunsch unter einen Hut bringen. Auch dieses Spagat ist oft als Single möglich und auffindbar- ohne Partner.

Zeitliche Verlagerungen des Auszuges, steigende Heiratsalter, zunehmende Trennungshäufigkeiten und steigende Lebenserwartungen sind Faktoren, welche ebenfalls – und noch dazu- kommend zur „Versingelung“ beitragen.

Aber heißt dies alles, dass es die Menschen bevorzugen, lieber alleine zu sein? Weil es so einfacher ist, man weniger enttäuscht wird?

Auch diese Frage können wir beantworten : Klares Nein!

„Neue Freunde finden“, das Online-Dating, die Partnersuche via Speeddating und sonstige Möglichkeiten sind Früchte all jener Entwicklung-  der Dating Markt boomt enorm zur Zeit, doch ist das Ziel immer wieder das gleiche : Menschen haben den Wunsch nach einem zuverlässigen, treuen Partner. Deshalb und gerade deshalb- und nun kann man aufatmen :  Die Ehe im mittleren Alter (27-59) bildet immer noch die populärste Art des Zusammenlebens!

Sie repräsentiert immernoch eine solide Tradition, welche man sich als „Ziel“ aufrecht erhalten hat (siehe Grafik Statistisches Bundesamt). Da bin ich ja wirklich beruhigt, dass meine kleine Schwester diese Tradition mit Ihrer Heirat fortgeführt hat.

Dem Kennenlernen sind heutzutage doch wirklich keine Grenzen gesetzt- also rausgehen, aktiv sein!

Territorial sind dafür doch wirklich keine Grenzen gesetzt. Es gibt massig Wege und Möglichkeiten sich heutzutage kennenzulernen- egal ob man sich für Speeddating Hamburg oder das Speeddating München je nach Wohnlage entscheidet.

Nutzt die Möglichkeiten! Zum Schluss noch ein Zitat zum Single-Dasein für Euch an diesem heutigen Feiertag; Euer Freizeitcafe-Team

„Ich sah SIE an, SIE gab mir den Blick zurück;
Und wir fassten uns mit den Augen bei den Händen.“

(Zitat Kurt Tucholsky)