Um bei Google auch mittelfristig ganz oben zu ranken, sollten Unternehmen jetzt ihre Social-Media-Aktivitäten verstärken. Ein Blog, Twitter und Facebook bieten gute Möglichkeiten, sich eine entsprechende Präsenz aufzubauen. Elementar sei jedoch die Vernetzung aller einzelnen Kanäle, erklärt Dave Cupples von FatCowBusiness.com auf der a4uexpo in München.

Linkaufbau sollte man nicht planlos betreiben. Das dauert nicht nur zu lange, sondern man verliert dabei sehr schnell den Überblick. „Analysieren Sie Ihre Konkurrenten“, rät Cupples. „Prüfen Sie, woher Ihre Wettbewerber ihre Backlinks haben und versuchen Sie ebenfalls Links von diesen Seiten zu bekommen.“ Lohnend sei auch der Blick auf die populärsten Inhalte der Konkurrenz. Themen, die bei anderen gut funktionieren, sollten Unternehmen eventuell auch abdecken. Selbes gilt für Themen, die intensiv diskutiert, stark weitergetwittert oder auf Facebook geteilt werden.

„Social Media brauchen Sie dringend, um auch mittelfristig bei Google ganz weit oben zu ranken“, meint Cupples. Neben Twitter zähle also vor allem die Fanzahl bei Facebook. Eine Möglichkeit, um ganz gezielt die Zielgruppe auf sich aufmerksam zu machen, seien Facebook Ads. Sie erlauben ein sehr genaues Targeting. Tools wie Quantcast.com geben eine recht genaue Auskunft über die Zielgruppe und deren Interessen. Der Dienst funktioniert jedoch nur für den US-Markt und liefert bislang nur für wenige große Seiten verlässliche Daten. Um die Click-Through-Rate der Facebook-Anzeigen zu steigern, müsse man jedoch recht viel ausprobieren. So zeigten einige Studien, das dem Bild eine sehr große Bedeutung zukommt.

Unternehmen sollten zudem die Twitter-Follower ihrer Wettbewerber akquirieren. Tools wie Tweet Adder folgen automatisch den Followern anderer Accounts. „Gehen Sie dabei aber nicht mit der Brechstange vor“, empfiehlt Cupples. „Fügen Sie nicht mehr als 200 neue Follower pro Tag hinzu, entfolgen Sie nicht mehr als 100 Follower pro Tag und lassen Sie zwischen Folgen und Entfolgen ein paar Tage vergehen.“

Mit Hilfe von Facebook, Twitter und einem Blog könne man sehr einfach mit anderen Multiplikatoren in Kontakt treten, ihnen folgen, sie retweeten und empfehlen. Ziel sei es zum Einen, über die Menschen, die die gleiche oder eine ähnliche Zielgruppe ansprechen, selbst an die relevanten Netzwerke zu kommen. Zum Anderen könne man im Rahmen einer strategischen Partnerschaft seine Inhalte auch über diese Multiplikatoren verteilen.

Quelle :

http://www.internetworld.de