In Bayern gibt es so „Nester“ wie FUCKING – ein Grund, warum dort immer sehr gerne die Ortsschilder geklaut werden. Orte wie Petting sind auch sehr begehrt. Kuriose Namen halt – die Bewohner selbst, können ja nichts dafür. Dies sehen große Unternehmen manchmal anders- sie fühlen durch diese wirklich existierenden Orte ihren Codex mißbraucht- und lassen dementsprechend die User(namen) garnicht erst zu.

Microsoft zum Beispiel sperrte einmal einen X-Box-Online- Gamer aus West Virginia – genau genommen aus „Fort Gay.“ Solche Zusammenstellungen gibt es halt- so ist das Leben! Ähnlich verhält es sich nun mit dem Wort „Effin“- einer Stadt in Irland. Das Wort „Effin“ bedeutet im englischen Sprachgebrauch nämlich „FUCK.“ Was tut Facebook? Nutzername nicht zugelassen!

Das wiederum möchte Ann Marie Kennedy dann doch nicht einfach so hinnehmen: Sie stellte Kontakt zu Facebook her- erhielt darauf aber keine Antwort. Es folgte dann weitere Eigeninitiative : Die Facebook-Gruppe mit dem Namen „Bitte erkennt meinen Heimatort Effin an“ (sollte) ins Leben zu gerufen werden.Dies kam wiederrum nicht zustande- Fehlermeldung“ der Name sei anstößig.“

Letzten Endes nun stellt Frau Kennedy eine Kampagne auf die Beine, welche Facebook zur Akzeptanz ihres Heimatortes  bewegen soll. Und damit auch Ihre Facebook- Anmeldung. So far.

Wir denken : Frau Kennedy fühlt sich wohl ausgesperrt vom Leben ohne Facebook 🙂 Eigentlich makaber, oder? Nun rufen Menschen schon „Kampagnen“ ins Leben, um Ihren Facebooknamen „gerecht“ zu werden – sie will wohl wirklich „dabei sein!“ Sollte diese Person Ihre Energie (die sie wohl hat bei dem Aufwand) nicht besser für etwas sinnvolles einsetzen? Was meint Ihr?

Das Freizeitcafe Team wünscht Euch einen schönen Tag, an dem Ihr wirklich was bewegt !