Heute geht es um die wunderschöne italienische Stadt Verona. Genauer gesagt vor allem um ihre eher weniger bekannte Besonderheiten. Denn außerhalb der absoluten touristischen Highlights, wie dem berühmten Balkon Julias oder der Arena von Verona, bietet die Stadt von Romeo & Julia noch so einiges zu sehen und zu erleben.

Die Anreise an sich ist unkompliziert.

Verona kann mit Zug, Flugzeug oder Auto erreicht werden. Die Züge von Deutschland fahren nach Verona praktisch täglich, wobei der Hauptbahnhof namens Porta Nuova ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt Norditaliens darstellt. Der Flughafen von Verona, welcher mit Direktflügen aus mehreren deutschen Städten erreicht werden kann, ist ungefähr 12km von der Stadt entfernt. Wer mit dem Auto fährt, wird dank Autobahnen sicher keine Probleme haben den richtigen Weg zu finden und es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten in der Nähe der Altstadt von Verona zu parken.

Wie gesagt, die Arena von Verona gehört zu den Hauptattraktionen der Stadt. Das römische Amphitheater wurde bereits im ersten Jahrhundert n. Chr. gebaut und bietet aktuell Platz für 22.000 Zuschauer. Dieses Bauwerk ist an der Piazza Brà zu finden. Rund um den Platz herum ist auch Treffpunkt vieler Einheimischer, sodass dort rund um die Uhr etwas los ist. Und seit mehr als einem Jahrhundert (1913) kann man in der atmosphärischen Arena klassische Theaterstücke oder Opernkonzerte besuchen.

Doch diese romantische Stadt im Nordosten Italiens hat natürlich noch viel mehr zu bieten.

Es gibt hier wunderschöne alte Kirchen, wie die Kirche San Fermo oder, für Liebhaber der gotischen Bauweise zu empfehlen, die größte Kirche Veronas – die Basilika von Sant’Anastasia.

Wer auf den Spuren von Shakespeares wahrscheinlich bekanntestem Werk wandern will, sollte auf der Via Capello vorbeischauen. Dort findet ihr das Haus von Julia, natürlich mit dem berühmten Balkon. Danach könnt ihr noch in das Herz der Stadt in Piazza delle Erbe sehen. Hier solltet ihr einen Kaffee genießen und euch einfach in der besonderen Atmosphäre mit treiben lassen.

Wollt ihr noch einen ganz einzigartigen Stadtteil kennenlernen?

Dann lohnt sich ein Spaziergang in Veronetta. Der Name stammt von Napoleon, der dieses Stück der Stadt liebevoll „kleines Verona“ getauft hat. Auch hier sind für Fans schöner Baukunst Kirchen zu sehen, unter anderem die Kirche S. Tomaso Cantuariense. In dieser Kirche steht nach wie vor die Orgel, auf der Mozart höchstpersönlich gespielt hat. Beim schlendern durch diesen Stadtteil könnt ihr weiterhin die romanische Bauweise bewundern und dabei gemütlich in Richtung des Giusti Gartens gehen, wo man sich wie in einer anderen Welt fühlt! Jahrhundertealte Bäume sorgen für ein eindrucksvolles Gefühl der Ruhe. Hier könnt ihr die Seele baumeln lassen und ungestört eine Pause einlegen. Wer lieber etwas in dem beschaulichen Park entdecken will, wird sich über eine breite Anzahl von Renaissance-Symbolen freuen können.

Fazit: Alles in allem ist der Besuch dieser eindrucksvollen Stadt absolut empfehlenswert. Sie glänzt mit einem imposanten Tag- und Nachtleben und kann gleichzeitig für viele Orte der Ruhe und Besinnlichkeit sorgen.

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