Ein jeder von Euch kennt das : Ihr hattet einen schönen Abend. Ihr habt Euch wohl-gefühlt in einer Location. Was macht man im Anschluss? Ihr erzählt nach dem Besuch eines neuen Restaurants etc. einem Freund vom guten Essen, dem zweiten von den interessanten Leuten und dem dritten von der modernen Einrichtung. Das ist Word of Mouth.

Denn Ihr selbst seid in erster Linie Eurem sozialen Umfeld als vertrauenswürdiger, authentischer Ratgeber und Informationsquelle sozusagen verpflichtet. Meist will man auch genau diese Reputation aufrechterhalten … schon oft hörte ich „Boah, der … hat mir damals eine tolle neue Location XXY genannt – ich war restlos begeistert; ich werde den gleich mal anrufen und fragen, ob der auch im Bereich YYX eine kennt.“

Geschichte ist das schönste, was wir schreiben können & unsere schönen Erlebnisse sind für andere von Bestand, wenn wir Sie weitertragen und andere auch positiv inspiriert werden.

Aber : Elementare Denkfehler verschenken Potential – Facebook-Fanpage allein ist nicht der „Bringer“!

Viele „Experten“ denken, dass Social Media ein einzelnes oder gar (aus Marketing- Ansicht) buchbares „Medium“ ist. Dies ist ein Denkfehler : Social Media stellt immer ein Netzwerk aus vielen Menschen – jeder für sich ein eigenes Medium.

Das soziale Leben in diesem Netzwerk von Menschen entsteht dabei erst durch die Geschichten, die man sich erzählt, durch das Teilen von Meinungen und die Weitergabe von Empfehlungen. Seit es den modernen Menschen gibt, besteht nämlich unser gesamtes soziales Leben aus Geschichten, ohne dauerhaften Austausch gibt es auch keine dauerhafte soziale Interaktion – das gilt nun auch insbesondere für den Bereich Social Media.

Ich bleib dabei :Facebook- Fanpage reicht für mein Unternehmen- ich bin damit social und absolut trendy… nicht wirklich !

Es ist leider nicht allein damit getan ist, eine „schöne“ Facebook Seite einzurichten oder hippe Facebook Apps zu bauen. Oder mit einem Wettbewerb möglichst viele Fans oder „Likes“ in kurzer Zeit zu generieren. Ja – man kann sogar „Fans“ kaufen in großen Massen und somit den „Eindruck“ erwecken, mit seiner Firma sehr erfolgreich zu sein. Wir hatten in unserem Blog darüber bereits berichtet.

Dass dies allerdings nur tote Likers in einer leeren bunten Verpackung sind, ist vollkommen klar

Was wirklich zählt, ist die Halbwertzeit – die nur viral ist! Also wie oben schon angesprochen, die Geschichte-die weitergetragen wird. Denkt man nur an die Likepage, wird die Wirkung nur sehr kurzfristig sein und ohne nachhaltige Wirkung im Niemandsland verpuffen! Auf viele Unternehmen passt auch eine Facebook-Fanpage überhaupt nicht. Aber aus Unwissenheit tummeln sich Hintz und Kuntz dort : Sie wissen es nicht besser & die Kundendaten werden auch noch fleißig weitergetragen in andere Hände.

Große Aktionen und Gewinnspiele … und dann?

Was bringt es denn auch, wenn mit großem Tamtam ein Gewinnspiel auf der Fanpage im Jahre 2010 abgeschlossen wurde und seit dem knapp 20.600 Likers auf neue „Action“ warten, die dann niemals eintritt? Karteileichen – eine tote, langweilige Fanpage sind die Folge….

Was kann man also tun?

Besser ist es solche Seiten als effizienter Gesprächsstarter für die Weiterempfehlung von Meinungen und Kommentaren zu nutzen. Durch Hinzufügen eines Kommentars zu einem Like oder das Teilen dieser Meinung mit seinen Freunden entstehen dann relevantere Gespräche, die weitergetragen werden – die ach so wichtige Mundpropaganda entsteht wieder.

Übrigens : Mit Word of Mouth kann das Markenimage um bis zu 20 Prozent und die Bekanntheit um bis zu 40 Prozent gesteigert werden. Besser klappt dies jedoch im realen Leben durch die eigene Geschichte!

Denn : Märkte sind Gespräche zwischen Dir und mir

In den USA werden rund 3.3 Mrd. über Word of Mouth erzeugt – täglich! Genau dies erkennen immer mehr Unternehmen und nutzen Word of Mouth Marketing, um ihre Konsumenten zu motivieren, on- und offline Gespräche über ihre Produkte und Services zu führen und ihre Meinungen dazu mit anderen Konsumenten wie auch dem Unternehmen zu teilen.

Studien dazu? Aber gerne doch :

Word of Mouth ist für Konsumenten heute der wichtigste Touchpoint bei der Entscheidungsfindung über Produkte, Services und Marken– wie zahlreiche Studien zeigen: Rund 90 Prozent der deutschen Konsumenten glauben Empfehlungen von Freunden und Bekannten, 70 Prozent vertrauen Konsumentenmeinungen im Internet, während nur noch rund 50% klassischer Werbung vertrauen. Über Vertrauen hatten wir in unserem Blog auch schon sehr viel geschrieben – ein immens wichtiger Faktor.

Und: Das Consumer- Driven- Marketing wie „Word of Mouth“ ist in der Phase der Kaufevaluation mit 37% Effektivität das mit Abstand einflussreichste Marketingmittel. Immens wichtig : Man hat die Geschichte im Ohr& diese verleitet hin zu einer Entscheidung!

Laut den Studien von McKinsey ist Word of Mouth mittlerweile der treibende Faktor hinter 20 bis 50 Prozent aller Kaufentscheidungen !

Was ist also wichtig? Komprimiert und auf den Punkt gebracht für unternehmerischen, nachhaltigen Erfolg :

1.Aktive Produkterfahrung:

Die Produkt-Botschaft sollte erlebbar und für andere nachvollziehbar sein. Konsumenten sollten Live-Erlebnisse mit dem Produkt haben – denn nur wer ein Produkt ausprobiert hat, kann auch authentische Empfehlungen aussprechen.

2.Wirkungsvolle Netzwerke und „Weitererzähler“:

Hier sollte vor allem offline gedacht und vernetzt werden!

Dazu müsst Ihr wissen, wann die Gespräche mit wem am meisten stattfinden :

Die meisten Gespräche finden mit dem Partner (27%) statt;

mit der Familie (25%) – meist am Küchentisch,

mit Freunden beim Kaffee oder beim Ausgehen & mit Kollegen bei der Arbeit sind es (10%).

Bestimmte Konsumenten sind dabei als glaubwürdige Experten für ein spezielles Thema oder Produkt anerkannt und können Word of Mouth nachhaltiger steigern. Eine grosse Chance für die Vernetzung liegt hier in der heute möglichen mobilen Social Media Nutzung, welche das reale Leben digital ergänzt und unterstützt.

3. Storytelling: Basis guten Word of Mouth Marketings ist eine kurze, packende, glaubwürdige Story, die gerne weitererzählt wird. Sie muss Neues mit aktuellem Bezug beinhalten, aber keine eigentlichen Werbebotschaften immer und immer wieder auf-prädigen.

4. Über den Tellerrand schauen – welcher Anbieter bietet mir genau das „Word of Mouth“, welches ich für meine Location brauche? User, die sich genau bei mir treffen wollen ? Menschen, die Geschichten zu erzählen haben – und diese gerne weitertragen. Zum Glück können wir Euch da eine gute Antwort und Lösung an die Hand geben : Das Freizeitcafe!

Wir freuen uns auch auf die nächsten Gespräche mit unseren zukünftigen Kooperationspartnern. Gut beraten – richtig gut starten. Hier brennt das Leben – herzlich Willkommen im Freizeitcafe.

Wollen auch Sie in unserem Blog mit Ihrer Firma vorgestellt werden? Sind Sie eine Location, die etwas im Raum Bochum/Ruhrgebiet zu bieten hat? Dann schreiben Sie uns einfach an : kooperation@freizeitcafe.com

Wir melden uns gerne bei Ihnen & schon bald findet dann das nächste Gruppentreffen in Ihrer Lokalität statt.

Einen schönen Freitag wünscht das Team vom Freizeitcafe