Twitter- aus eigenem Antrieb, geduldet, oder weil man von seinem Chef dazu angehalten wird. So ist das halt- es geht um Follower, Reichweite, Akzeptanz – wer richtig twittert, bekommt eine schöne Fan-Gemeinde aufgebaut. In jedem Fall ist es Zeichen von Engagement im sozialen Medienzeitalter- ob gut oder schlecht muss man selbst für sich entscheiden. Es folgt einem ja auch nur jemand, wenn es passt. Hat was vom echten Leben, oder? Und zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden.

Bei mir kommt da allerdings die Frage auf: Wie erhalte ich mehr (echte! & nicht gekaufte!) Follower? Wem zudem gehören eigentlich die oft mehrere tausend Follower, welche sich im Laufe der Jahre angesammelt haben? Kann ich die mitnehmen, wenn ich bei einer Firma gekündigt habe/ gekündigt wurde? Und was sind sie wert? Fragen über Fragen- wir haben einmal für Euch recherchiert …

Ein Fall mit Signalwirkung ist jetzt vorm Distriktgericht von Nordkalifornien im Gange. Laut Handelsblatt verklagte „Phonedog“ einen einvernehmlich gekündigten Blogger aus Oakland auf 340.000 Dollar für 17.000 Follower, die jener darauf „mitgenommen“ hatte – weil er unter neuem Namen anfing weiter zu tweetern!

Das sind wenn Ihr mal nachrechnet 2,50 Dollar pro Follower.

Die Firma will „aggressiv das geistige Eigentum, Kundenlisten, Marken und interne Informationen“ verteidigen- daher schuf man dieses wohl selbst ausgedachte Konstrukt eines messbaren Dollar-Betrages… wir sind jedenfalls gespannt, wie dieses erste Rechtsurteil dazu ausgeht.

Nachdem diese Story publik geworden ist, schwoll das Twitter-Konto des Bloggers rasant auf 25000 Anhänger an. Muss er dafür nun auch zahlen? Muss Twitter letztendlich als „Herr der Plattform“ Auskunft geben, wie „wertvoll“ und vor allem wie teuer so ein Follower zu erstehen ist? Eine interessante Frage für unsere Zukunft.

In jedem Fall ein Präzedenzfall- bald werden wir darauf also eine erste Antwort erhalten. Wir behalten das für Euch im Auge.

Twitter-Follower kaufen : Das Geschäft mit einer Null-Nummer!

Kennt Ihr auch so widerliche Typen, die Frauen erst Diamanten schenken müssen(!), damit sie ihn heiratet? Pfui Spinne!- sagt man da! Die Frage kommt auf: Wie lange geht so eine Verbindung gut? Die Antwort zumeist : Bis zum Erbe!

Ähnlich verhält es sich da mit tausenden von erkauften Twitter-Followern : Da stehen sie- wie Porsche und Ferrari in einer Garage; hübsch anzuschauen- ABER: Oberflächlich ohne Ende, denn : Keiner davon interessiert sich im geringsten für das, was man „rauslässt“!

Die Begrifflichkeit „Status Symptom“ trifft hier den Nagel das Zeit. Gekaufte Fans, Freunde und Follower sind nicht echt! Seht her, wie viele Leute mich „beachten“- schöner Schein, der auch im echten Leben nicht aufgeht & Mist (danach eintretende Verwunderung)…die kaufen ja garnix..:-(

Wunder oh Wunder…lasst also die Finger von Angeboten via Ebay & Co.! Status muss man sich verdienen-ehrlich posten, arbeiten, recherchieren& schreiben, schreiben, schreiben – hole alles aus Deiner Feder…nur dann wächst eine ehrliche Fan-Basis heran. So und nicht anders. Schönes Social Media Zitat für Euch dazu zum Schluss : „Growing Slowly and steady.“