Geht es Euch auch so? Bei diesem Wetterchen zieht es uns doch alle irgendwie zum oder aufs Wasser hinaus, oder? Die Freizeitaktivitäten rund ums Wasser sind enorm. Wir hatten hier im Freizeitcafe schon so einige Freizeitmöglichkeiten vorgestellt wie das fast-flugähnliche Fly-boarden, oder auch das Canyoning, wo man selbst durch wasserreiche Gebirge hüpft.

Ich persönlich liebe das Wasser. Dieses beruhigende sprudelnde Element. Vor allem auf oder am Wasser kann ich mich besonders gut entspannen. Sei es denn der See, der Fluß oder das glitzernde Meer. Abschalten und man selbst sein; die Gedanken schweifen lassen – nachdenken können. Oder um es mit den Worten von Leonardo da Vinci auszudrücken:

 „Bei einem Fluß ist das Wasser, das man berührt, das letzte von dem, was vorübergeströmt ist, und das erste von dem, was kommt. So ist es auch mit der Gegenwart.“

Heute wollen wir aber rein garnichts nachdenkliches liefern- sondern Action zeigen: Mit einem Wildwasserkajak

Mein Onkel hatte mal genau so ein gehegtes & umpflegtes Kajak sein Eigen nennen können  –  wobei für den ultmativen Wasser-Erlebnisspaß natürlich die richtige Ausrüstung unabdinglich ist

Um jenes Freizeitvergnügen Euch einmal visuell darzustellen- haben wir hier einmal ein tolles Video vom Spaß auf der Ruhr ausfindig gemacht:

Jene gezeigten Wildwasserkajaks zeichnen sich durch eine erhöhte Wendigkeit aus, wofür verminderte Geschwindigkeit und verminderte Kurshaltefähigkeit (Schwierigkeit, einfach geradeaus zu fahren) in Kauf genommen werden muss

Grandios, oder? In jedem Fall ein Freizeit-Hobby, was es zu erlernen gilt. Oft wird zudem auch auf ein außen angebrachtes Steuer verzichtet- um den Schwierigkeitsgrad noch zu erhöhen . Bei manchen Wildwasserkajaks lässt sich zum Befahren der eher größeren Gewässer oder zum Surfen in größeren Wellen auch optional immer eine Finne anbringen. Jene kennen wir von Surfbrettern; durch jene Erfindung zur Stabilisation im Wassersport ist ein Herr immens reich geworden.

Bei der Handhabung muss man so einiges beachten, was wir hier in unserem Artikel garnicht alles aufführen können. Es ist mitunter eine Mixtur aus der Haltung des Körpers, Steuerung durch Gewichtsverlagerung, des Grundschlages, der Paddelschläge, der Paddel selbst und der dazugehörigen 70-90 Grad Bildung zu den Unterarmen, die richtige Handhabung einer Spritzdecke oder auch – wie oben im Video mal dargestellt-  im Falle des Falles die „Kunst“ eine „Eskimorolle“ zu beherrschen.

Wer sich nun wie ich fragt, was diese merkwürdige Rolle unter Wasser zu bedeuten hat: Wir sagen es Euch…

Die sogenannte Eskimorolle ist eigentlich eine nützliche Kenterrolle. Nützlich deshalb, weil sie hilft, auch bei einer Kenterung ruhig zu bleiben. Um eine Kenterung in der Arktis zu überleben entwickelten die einheimischen Inuit genau diese Technik, um sich schnell & vor allem ohne aussteigen zu müssen, wieder aufzurichten. Ausserdem erhält man genau damit ein besseres Gefühl zum Boot, zu sich selbst & seinem ganz eigenen Gleichgewichtsverhalten & zum – wo sich nun der Kreis des ganzen wieder schließt : Dem Wunderelement das Wasser!

In dem Sinne: Schönen, sportlichen Samstag-Abend. Auf dass Euch Eskimorollen und ausreichend Wassersport in höchste Glücks- und Abkühlungs-Gefühle versetzen.