Guten Morgen liebe Freizeitcafe-Leser. Hinein in einen wunderschönen Sommer-Sonntag! Erinnert Ihr Euch eigentlich noch an die Anfänge Eurer Telekommunikationszeit? Ich jedenfalls bin ein Kind der 80er & denke oft und gerne – vor allem an die zahlreichen Veränderungen im Laufe der Jahre zurück. Da war noch das blinkende Modem (eine Art kleine blinkende Kiste), die den Zugang ins Internet mit einigen Nebengeräuschen, voll knisternder Spannung und von der Geschwindigkeit her eher Schildkrötenhaft ermöglichte…

Ich zähle mich mitunter zur letzten Generation, die noch auf der Strasse gespielt hat, die Erste, die Video-Spiele gespielt hat und mit zu der letzten, die Songs aus dem Radio auf Kassette aufnahm – mit dem dazugehörigen Bandsalat…

Mein Aufenthalt in der gelben Telefonzelle im Zuge der Verbannung meiner Mutter- weil die Telekom-Telefonrechnung einfach so ex-orbitant hoch war ging aber dann irgendwann im Laufe der Jahre zuende, denn…

… die blitzschnellen DSL-Leitungen wurden gelegt. Ein Jubeln und ein großer Aufschrei für alle, wenn ich zurückblicke. Vorbei die Zeit, dass man sich wie eine Schildkröte im Netz bewegte.Betrachtet man so einen DSL Vergleich auf DSLVergleich123.de , wird einem mehr und mehr bewußt, was man heutzutage eigentlich für Auswahlmöglichkeiten hat & welchen Luxus man daheim und unterwegs mit seinen mobilen Endgeräten eigentlich innehat.

Die Telefonkarte für diese schicken, gelben Zellen konnte ich mir also einsparen. An sich musste man sich damals echt noch bemühen, sich bewegen & vor allem selbst kreativ werden- um in den Genuß von technischen Kommunikationsmöglichkeiten zu kommen. Es floss einem nicht einfach alles so zu durch technische Erleichterung wie heute. Jenes erlebt und durch- lebt zu haben, sehe ich heute eher als „Reichtum“ statt Nachteil an.

Im Vergleich zu vielen Kiddies, die mit all unseren technischen Errungenschaften groß geworden sind & deshalb denken, dass sie ohne dies alles „selbst“ nicht mehr existent sind – kann ich sagen: Nicht virtuell existent zu sein & auch mal abzuschalten tut enorm gut. Das ist es doch, was eigentlich unsere ganz eigene persönliche Freiheit ausmacht. Fernab von jeder schnellen DSL-Leitung und allen neuen und immer schneller- und – besser-werdenden Errungenschaften einfach mal offline zu gehen. Oder wie es Karl Lagerfeld mal eindrucksvoll auf den Punkt brachte:

„Wer ständig erreichbar ist, gehört zum Personal!“

Da ist es mir sogar sehr sympathisch wenn Mitmenschen WhatsApp nicht nutzen – weil es schlicht und einfach sehr viel Zeit kostet. Da ist mir ein Mensch lieb, der sich selbst einfach mal austestet um einen Monat ohne Smartphone und Facebook zu leben. Sich selbst Ruhe anzutun, nicht ständig die Statusmeldungen anderer zu verfolgen – sondern bei sich selbst anzukommen…

Ist gerade das manchmal nicht wichtiger? Einen schönen Sonntag Euch allen…