Neue Berufsbilder sind in Zeiten von Social Media entstanden.Keinen Autritt in sozialen Netzwerken zu haben ist für viele Firmen heute der Untergang. Angemessen präsentiert sein muss es deshalb. Nach dem Social Media Zitat „Internet ist soziales Lebensmittel“ (Norbert Klein) zu gehen, tut dies ein „Social Media Manager“ für das Unternehmen.

 

Legenden und Binsenweisheiten kreisen sich um ihn. Viele sagen „der spielt doch nur rum“- andere sehen ihn als (über)- lebensnotwendige Rolle im Unternehmensgefüge. Facebook, Xing und Co. -müssen schließlich bedient werden!

Kommen wir zu den Fakten – nach den repräsentativen Umfragen des Marktforschungsinstituts Aris in Hamburg( Umfrage unter Personal- verantwortlichen/ im Auftrag des IT-Verbandes Bitkom wurden 1500 Geschäftsführer befragt):

Im Durchschnitt beschäftigt heute jedes 10 Unternehmen- genau 10 Prozent einen Social Media Manager! Ist das Unternehmen größer  mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz, sind Social Media Manager dort häufiger als der eben genannte Durchschnitt beschäftigt : Rund ein Viertel , nämlich 28 Prozent „halten“ sich dann eine solche Person/Anstellung. 20% dieser Großen haben demnach Pläne eine solche Position noch zu „er-schaffen.“

Im Mittelstand sieht es anders aus – die Betriebe dort weisen weniger Social Media Manager auf. Bei 1 bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz bekleiden 17 Prozent eine solche Stelle in ihrer Firma.

In Kleinunternehmen gibt es Mitarbeiter mit dieser Position bisher kaum. Nur ein kleine Minderheit von 4% schwimmt in diesen Bahnen.

Und was macht der Social Media Manager nun so wirklich? Spielkind oder Könner?

Er gestaltet den Auftritt von Firmen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing, in Informationsdiensten wie Twitter sowie in Videoportalen wie Youtube. Laut Bitcom gibt es für jenes Berufsbild noch keine Ausbildungsregulierung – es scheint in der Zukunft aber wohl in der Mache zu sein. I.d.R. aber verfügen Mitarbeiter in dieser Position über ein abgeschlossenes Studium in Kommunikationswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Sozial- oder Sprachwissenschaften- sie sind also meist hoch-gebildete Könner.

Weiterhin hätten Sie lt. Bitcom eine starke Affinität zu sozialen Online-Medien und dementsprechend weisen Sie auch technisches Know How auf. Programmieren muss ein Social Media Manager nicht können – jenes wäre ja auch „Gott-gleich“ für eine Firma, wenn er dies auch noch könne…ich kenne zwar jemand, der dies auch noch beherrscht- aber dies ist ein anderes Kapitel 😉 Jenes programmieren ist also in Unternehmen meist in eine andere Abteilung out-gesourced.

Wir hoffen, dass wir Euch das Bild des Social Media Mangers in Heranziehung neuester Umfragen ein weniger näher bringen konnten und wünschen Euch einen wunderschönen Dienstag!

Euer Freizeitcafe-Team

Bild :

http://www.chip.in/article/Be-a-Social-Media-Manager.html