Siehst Du, sagte er, es ist so: „Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang, die kann man niemals schaffen, denkt man.“

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort:

„Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun, und zum Schluss ist man ganz aus der Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen!“

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter:

„Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst Du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, den nächsten Atemzug, den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur den nächsten.“

Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte:

„Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“

So schön wie es im Buch Momo von Michael Ende beschrieben wird, geht es auch mir liebe Leser. Morgen ist der Tag eines Neubeginns. Kurioserweise auch privat, aber das ist eine andere interne Geschichte 🙂  Hiermit meine ich überwiegend den beruflichen Teil- denn:

Das Freizeitcafe, das wirklich-soziale Netzwerk öffnet morgen tatsächlich & wirklich für Euch die Pforten!

Wenn ich darüber nachdenke, wie lange ich darauf gewartet habe und was es für viele Rückschläge in den vergangenen (fast 5) Jahren mit meinem Herzensprojekt und einer Menge verbranntem Geld an die falschen Menschen auf dem Weg dorthin gab, bin ich nun furchtbar stolz.

Stolz darauf, die richtigen Menschen an meiner Seite gefunden zu haben, die den „anstrengenden Weg“ ein soziales Netzwerk ganz aus dem Nichts & aus dem Boden zu stampfen – mit mir gehen wollen. Und das mit Spaß, Engagement, Hilfe, Mit-denken und vor allem Tatendrang zu verwirklichen.

Auch bin ich ein Stück stolz auf mich selbst, dass ich immer wieder – auch neben dem Haupt-Job- mit dem bloggen nie aufgehört habe all die Jahre und die Idee nie verworfen; ja immer dran geglaubt habe!

Aller Anfang ist schwer

Vor allem uns Gründern wird es schwer gemacht. Noch immer stehe ich in Verhandlungsphasen mit Banken. Kredite müssen für die Weiterentwicklung bewegt und bewillgt werden. Man testet viel aus von Crouwdfunding bis Co. – und merkt: Nichts ist leicht! Nichts wird einem geschenkt, wenn man nicht mit dem goldenen Löffel im Po geboren wurde!

Da nützt einem auch oft sein Schreibtalent oder die beste Geschäftsidee nichts- Geld regiert die Welt. Ein Fakt, der einfach schade ist. Wenn man einmal bedenkt, wie viele Ideen durch diese Steine auf dem Weg niemals geboren werden, kann man da tatsächlich traurig werden. Werden wir aber nicht – wir machens jetzt & eröffnen die erste offizielle Phase! Das ist unser Leben- nur gemeinsam könn´ wir was bewegen!

Morgen zwischen 22 und 23 Uhr ist es soweit – die Freizeitcafe.com Community erblickt das Licht der Welt

Zeitgleich werden wir mit unserem kompletten Team darauf anstossen und davon träumen wie die Zukunft wird.

Wir haben nun einiges an Arbeit und einen weiteren Weg vor uns. Auf den wir diesmal Schritt für Schritt wie bei Momo weiter auf-bauen. Ich freue mich sehr wenn Ihr liebe Leser daran teilhabt und vor allem ab morgen auch mitmachen- könnt. Herzlichst, Christian Gera (Gründer des Freizeitcafe).