Im Lexikon der Jugendsprache gibt es ja seit jeher immer schon richtig tolle Wort-Neuschöpfungen. Ins neue von 2012 kommt eines zum verunglimpften Bündespräsidenten Christian Wulff mit ziemlicher Sicherheit. Deshalb konnten wir nicht anders, es Euch jenes neue Verb zur unsäglichen Never-Ending-Wulff-Story zu posten:

„wulffen“ ( Verb) : jmd. wulffen

Bedeutung dahinter : Menschen aus persönlichen Gründen mit (rechtlichen) Konsequenzen drohen. Die schöne Bild-Zeitung lässt grüßen.

Ihr wollt noch ein paar passende Beispiele? Bitteschön : „Er wulffte dem Bild- Chef auf den AB.“ oder „Er wulffte einen Facebook Nutzer an, der seine Frau diffamierend darstellte.“ oder auch schön „Da hat wohl einer den Wulff im Nacken.“ 🙂

Jetzt mal ehrlich: Wenn man so mit Kritik in der Öffentlichkeit umgeht, ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis man nicht mehr da ist, oder? Von jmd wie ihm & mit diesen ganzen PR-Beratern die Politiker eigentlich haben (sollten), sollte man doch eine ganz andere Professionalität erwarten dürfen, oder? Es sei denn, er will selbst nicht mehr in diesem Amt verweilen & es ist eine schöne Inszenierung. Die Affäre ist wirklich nicht das Problem- sondern der schauderhafte Umgang mit Ihr.

Das Thema wird jedenfalls noch eine zeitlang weiter „nerven“ & die Schlagzeilen füllen. Vielleicht ist ja der Gutenberg nächste Woche schon neuer Bundespräsident & jenem wird durch diesen ganzen Schlamassel der Weg nur „geebnet“ 🙂 Wie lange es bis zum Wechsel noch dauert, könnt Ihr übrigens hier in einem nützlichen Social Media Tool nachschlagen :

Ist Christian Wulff noch Bundespräsident?

Kleiner Witz zum Schluß :

„Der Wulff hatte eigentlich nicht mit Dieckmann telefoniert. Es war das Handy dessen Frau.“ 🙂

Wulffige Grüße!

Das Freizeitcafe-Team.