Januar 11, 2013

Oftmals, so wie auch gestern, werde ich gefragt: “Schreibst Du im Freizeitcafe eigentlich alles alleine? Das sind doch schon mehr als 1000 (&nicht kleine) Artikel.”- Meine Antwort darauf: Ja das tue ich- ich bin eine 1-Mann-Armee 🙂

Okay, das ist im Bild hier etwas makaber dargestellt; man möge mir diesen Fauxpas verzeihen – ich selbst finde es eher lustig; aber so ist das halt mit den An-sichten eines jeden da draussen: Sie sind unterschiedlich- und das ist auch gut so! Und manchmal sind genau diese unterschiedlichsten An-und Einsichten das Salz in der Suppe, welches zu Diskussionen auf einem Blog anregt. Ihr seid herzlich dazu eingeladen, auch heute mein Denken zu bekräftigen oder wild dagegen zu schiessen- ich freue mich darauf hier im Freizeitcafe 😉

 

1-Mann-Armee und doch nicht ganz allein

Da man allerdings als Einzelunternehmer nicht auch noch alles weitere handeln kann wie Buchführung, Programmierung unserer vielen weiteren Projekte uvm., stehen mir  2 gute Programmierer und ein hervorragendes Steuerberatungs-Tandem & Rechtsanwälte zur Seite. Soetwas ist immens wichtig für Gründer, falls Ihr auch mal Euer eigenes Unternehmen gründen wollt:

Aufgaben auf starken Schultern verteilen mit den jeweiligen Fachgebieten & dem entsprechenden Wissen darüber. Das bringt einen selbst immer sehr viel mehr nach vorne, als man es alleine vermag!

Zusammenschlüsse, Gemeinschaft, Kooperation- all das ist wesentlich sinnvoller als immer nur Ellenbogen, Neid auf andere Blogger & deren erreichtes zum besten zu geben

Wenn man nach 2 Jahren leidenschaftlicher- und oft auch harter Schreib- Arbeit bei Copypastelove in die Endausscheidung zum Lifestyle-Blog des Jahres nominiert wird, oder die ersten Pressetexte zu uns aufkommen, ist man natürlich besonders stolz. Auf der anderen Seite: Hey dazwischen stehen 2 (!) harte Jahre- Jahr 1 hier, Jahr 2 hier – mit  mühseligen Anfängen und 0 Besuchern in den ersten Monaten. Oftmals musste ich mich schon arg selbst motivieren, um hier tagtäglich überhaupt etwas sinnvolles für Euch zusammen-zu-bekommen. Wie ich sehe, ist es das langsam für viele…

Nun haben wir morgens um 10 Uhr schon unsere ersten 500 Visitors erreicht & ich blicke schon ein wenig mit kleiner stolzer Bloggerbrust zurück & natürlich noch weiter nach vorn, was da jetzt noch so kommen mag… es ist auf jeden Fall noch vieles für Euch in der Mache 😉

Warum aber ist es mir ein Anliegen für Euch mit Mehrwert zu bloggen?

Die Antwort darauf ist eigentlich sehr simpel: Ich will in diesem Leben etwas hinterlassen; etwas- was für andere vielleicht etwas bedeutet oder sie zumindest animiert, mit Ihrer ganz eigenen Sache weiterzumachen. Deshalb schreibe ich hier auch oft über das Leben an sich, über das bloggen und was mich antreibt so wie hier. Wenn nur irgendwer(!) da draussen etwas mitnimmt von meinen Ansichten & meiner Meinung, ja dann würde mich das schon glücklich machen.

Das Freizeitcafe als ganzes soll irgendwann mehr offline-als online-Komponente, d.h. mit vielen realen Freunden & Erlebnissen statt nur virtuellen auf Pinnwänden & Kontaktlisten verkörpern.

Ich sehe da draussen viel oberflächliches, was eigentlich unwichtig ist- meine kleine Kritik an der Bloggerlandschaft da draussen folgt auf dem Fuß…

Jeder kann tun und lassen was er will. Das kritisiere ich hier auch nicht. Jeder ist Frei in seinem Denken und seinem tun. Und dabei jeder hat sein Ge – Schmäckle, seine Vorlieben & Neigungen über die er schreibt. Das ist alles ok.

Aber denkt man als Blogger eines Mode- oder Fashionblogs beispielsweise eigentlich auch mal darüber nach, dass man älter wird? Sind es auch dann “nur” die “Blink-Blink Themen” und Klamotten, die einen tagtäglich umtreiben? Nicht jeder ist im Alter noch ein Lagerfeld oder eine Klum- überhaupt es in diesem Bereich zu schaffen & durchzustarten eher ein Traum.

Was nützt es ernsthaft, wenn 200.000 Blogger alle über die gleiche Glossybox schreiben& jeder Artikel fast so wie der andere klingt & aussieht?

Davon hat doch nur die Glossybox- oder die spezielle Firma etwas. Wo ist da der Mehrwert für andere? Ich kann gleiches auch auf jeden Beauty-Blog, Art/Design, Travel oder sogar meinen eigenen Blog beziehen, wenn ein Artikel mal nicht so inhaltlich rosig ist. Wo ist da die Einzigartigkeit? Toll ist es natürlich, wenn man die Kurve bekommt & sein “Erwachsen-Sein” und die Entwicklung an und um sich selbst im Blog darstellen kann. Sowas hat Mehrwert & lebt weiter. Anderes wird irgendwann eingestampft & passt nicht mehr zur Facette des Lebens oder seiner eigenen Selbst-Wahrnehmung- es wird gelöscht.

Ist man auch irgendwann nicht mal zu alt für die Fashion-Week (es sei denn, man ist selbst Modeschöpferin & Millionärin dort mit eigener Kollektion- aber wie hoch ist wohl der prozentuale Anteil bei denen genau das eintritt)?

Wie viele Blogs, die dem Einheitsbrei & der breiten Masse ala “Folgst Du mir- folg ich Dir” unterliegen, gibt es auch noch in 5 Jahren? Werden sie durchhalten? Oder wie die meisten aufgeben, so dass neue der “gleichen Art” folgen können & den Blogmarkt überschwemmen mit Kurzweil-Mühe & Postings?

Es geht um den Inhalt mensch & NICHT um das gegenseitige Verfolgen & das unendliche Pushen auf Blog-Connect, Google Friend Connect (kurz GFC), Bloglovin und wie sie noch so alle heissen

Viele wiegen sich in Sicherheit, weil Sie durch diese Konstrukte Besucherzahlen halten oder der Allgemein-Sport dort “Poste-ich-Dir, postest Du mir” (oder folge mir/folge Dir) Formen angenommem hat. Doch was passiert, wenn dieses einmal wegbricht? Wer liest dann noch auf diesem “scheinbar sicheren Konstrukt” heraus die Inhalte? Aus diesem Grund heraus haben wir fürs Freizeitcafe WordPress aufgesetzt- somit sind wir frei und unabhängig davon.

Und was nützen Kommentare wie : “Schöner Blog, ich folge Dir jetzt, Du mir auch www…..?”- ist das dann mehr Feedback/Reichweite? Wohl kaum!

Die meisten Kommentierer haben sich nämlich überhaupt nicht mit dem Inhalt auseinandergesetzt – sondern wollen einfach nur Ihre eigene Marke- Ihren Backlink via Kommentar dalassen. Es wird zudem viel zu wenig kommentiert. Viele Blogger, die sich wirklich Mühe machen, können ein Liedchen darüber singen- ich hatte Gespräche mit vielen Profis zu diesem Phänomen. Stattdessen & lieber (weil leichter) wird öffentlich auf Facebook gequakt, wo sich jeder wie auch immer nur über die “Bruchstücke” eines Textes eräußert. Ich bin gespannt wie sich vor allem in Deutschland das Bloggen  weiter- entwickeln wird. Wie viele um-denken werden und/oder auch müssen- allein schon des Alters wegen, wenn es nicht mehr passen sollte & wenn Sie im Einheitsbrei dann doch untergehen …

Mir ist in jedem Falle wichtig, dass man auch einmal über den Tellerrand hinausschauen kann…in anderen Ländern ist das bloggen anerkannter!

Auch mal etwas über das Leben in einem Tutorial-Blog schreiben- oder ein gesellschaftskritisches Posting in einem Beauty-Blog. Was ist so falsch daran? Muss denn immer nur alles gleich-gleich sein & thematisch relevant & passend? Zählt nicht auch die Überraschung, die Vielfältigkeit in uns Menschen selbst? Ich denke, genau das macht das Leben aus. So ein Blog ist doch ein tolles Vehicle dafür- auch ohne zu persönlich zu werden.

Um nur mal ein krasses Beispiel zu nennen, was keinen verletzen muss: Manche (!) Schwule sollen nicht nur immer gegen die Gesellschaft wettern, sondern auch mal positiv berichten

Sie sind nämlich und sollten-  wie von mir auch- anerkannt und respektiert mittlerweile. Trotzdem ewig in Opferrollen zu flüchten oder öffentlich Ärgernisse wegen “Schwul-Sein” schauspielerisch zur Schau zu stellen nur um Traffic zu generieren bringt doch keinem was! Eine gute, explosive Mischung machts.Die Menschlichkeit dahinter & dass man ehrlich zu sich selbst ist, wenn man schreibt. Das merken andere & tragen dann genau dieses positive weiter nach außen zu anderen. Du als Blogger bist Meinungsbildner- wenn Du das kapiert hast, bist Du schon ein großes Stückchen weiter & machst Dir vielleicht noch mehr Gedanken um Deinen nächsten Artikel. Die Welt ist nämlich garnicht mal so schlecht- es sei denn, wir machen sie selbst dazu. Individualität sollte ankommen- nicht das “gleich-sein.” Sei anders & vor allem Du selbst & helfe anderen genau damit weiter!

Für mich sind natürlich auch hohe Klickzahlen ein Erfolg und schöne Backlinks uvm.- ABER das ist mir nicht das wichtigste, geschweige denn ist es alles was zählt! Warum wenn nicht der Freundschaft und Kooperation wegen würde ich mir wie hier mit unserem Bloggerpuzzle so viel Mühe geben & andere Blogs-und Bloggerinnen ausführlich vorstellen?

Freundschaft, reale Erlebnisse & Kooperationen untereinander- der Mehrwert, der uns alle weiterbringt!

Schön, dass so Menschen wie Jennifer Jäger gibt, die mich mit Ihrem Artikel Bloggerwelt – What the Blog? zu diesem hier überhaupt erst inspiriert haben. Ihr Schreibstil ist 1A, sie zieht persönliche Beobachtungen aus Ihrer Umwelt zurate und macht eigene Studien über das Leben und die Welt des Bloggens. Sie sieht es also in ähnlicher Weise so wie ich. Und das freut mich einfach.

Meine letzten Worte für heute (!) dazu sind:

Macht Euer eigenes Ding, schaut nach links & rechts & vor allem: Lasst andere auf Eurem Weg nicht links liegen, denn genau diejenigen sind es, die Euch “hätten” weiterbringen können 😉

Auf das bloggen! Weil wir es lieben uns auszutauschen! Einen schönen Freitag wünscht Euch der Chris, die 1-Mann-Schreibarmee vom Freizeitcafe 😉

​Über den Autor

Christian Gera

​Ich blogge seit 2011 und bin bekannter ​Berufsblogger sowie Influencer, Hörbuchsprecher, Onlinedozent, Schriftsteller,Digitaler Produkte-Erschaffer&Onlinemarketing-Netzwerker. Mit Gemeinsam Wachsen habe ich eine Onlinemarketing Lernplattform aufgebaut, sowie mit Bloggerinterview.com die größte, automatisierte Interviewplattform gegründet.  Ich freue mich auf Ihre Anfrage- eine Leistungsübersicht finden Sie hier auf der Startseite.

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  1. Gut gebrüllt Löwe! Ich muss sagen…da steckt eine Menge Wahrheit drin. Mit dem älterwerden haben die ganzen Chics da draussen sicher irgendwann Probleme und was dann? Berechtigte Frage worauf ich keine Antwort weiss.

    Und dass es wirklich Gruppen von Menschen gibt(Schwule etc. finde das Beispiel garnicht so krass), die alles nur negativ und madig machen
    kenne ich zu Genüge.
    Sobald man anders ist und seine Meinung offen kundtut durch Blog etc.wird man angegriffen- das ist unschön in Deutschland. Hater und Neider nenn ich die.

    Ok ich habe jetzt keinen Blog, aber das alles nervt einen schon tierisch.
    Ich finde auch daß bloggen mehr wertgeschätzt werden sollte- ich komme gerne hierher, Steffi

    Reply

  2. Echt schön gesagt Nikki- auf Facebook hatten einige den Inhalt angezweifelt. Vielen Dank, dass Du mich/uns mit Deiner Meinung stärkst!

    Reply

  3. Wie wahr, wie wahr.
    Vielen Dank für das Lob! Ich fühle mich sehr geschmeichelt und werde versuchen, so weiterzumachen… Bzw mich zu verbessern 😉
    Liebe Grüße

    Reply

    1. Wir als Blogger müssen uns alle weiter-entwickeln und verbessern, genau das ist unser Fluch- Stillstand ist nur der Tod 🙂 Danke an Euch Unterstützer!

      Reply

  4. Ein schöner und absolut treffender Beitrag, egal in welcher Hinsicht. Ich gebe dir absolut Recht damit, dass dieses ganze Hin- und Her-Gefolge unsinnig ohne Ende ist. Was bringen mir hunderte von Pseudo-Lesern, die sich vielleicht nicht für meine Thematik interessieren und dementsprechend überhaupt nicht auf meinen Blog schauen? Ich freue mich viel mehr über die Handvoll Stammleser, die dann aber auch in ihren Kommentaren zeigen, was sie von meinen Artikeln halten, im besten Fall kommt sogar so etwas wie eine Diskussion ins Rollen – das sind die Momente, in denen mir persönlich das Bloggen am meisten Spaß macht. Darum geht´s doch im Endeffekt, ein Miteinander.

    Was nun das Thema “Themen” (wow, was bin ich heute für ein Satzbildungsweltmeister) angeht, kann ich natürlich nur schwerlich mitreden. Ich rezensiere Filme, Bücher und Co. Alles Themen, die sicherlich auch in 1,2,5 oder 10 Jahren noch in meinen Interessensbereich fallen werden. Und wo´s Gott sei Dank auch immer Nachschub an Neuem geben wird, worüber auch nicht jeder schreibt, weil es einfach zu viele Genres gibt, die für den einen mehr und für den anderen weniger interessant sind. Wichtig dabei ist aber, dass zumindest immer eine gewisse persönliche Komponente im Blog mitschwingt. Für mich ist zum Beispiel die “Über mich”-Seite immer das erste, worauf ich schaue – sofern sie vorhanden ist. Was bringt mir ein Text von jemandem, den ich im Worst Case überhaupt nicht einschätzen kann? Nur durch Vielfalt wird die Blogosphäre auch weiterhin interessant bleiben, weswegen bei mir auch mal neue Kategorien dazu kommen, andere wegfallen. Je nach Lust und Laune eben.

    Reply

  5. Deinem Artikel kann ich mich voll und ganz anschließen 🙂
    Bloggen wird immer mehr zu einem Wettbewerb, wer hat die meisten Kommentare/Leser… Ein Blog wandelt zur Werbefläche, damit meine ich nicht das ich gegen Werbung auf Blog bin.
    Aber wie Jennifer in ihrem Post bereits sagte, ist der eigentliche Sinn des Bloggens verloren gegangen.

    Warum? Weil vielen seit Grundschulalter beigebracht wird, dass das Internet gefährlich sein kann, da es nie vergisst. Zudem leben wir in einer Welt in der jeder nahezu immer perfekt sein soll.
    Gibt man jetzt seine Meinung kund läuft man Gefahr, irgendwann Probleme zu bekommem. Sei es auch nur weil ein Chef bevor er Mitarbeiter einstellt googelt und auf einen Artikel trifft den er gar nicht gut findet… Der Arbeitsmarkt ist bitter und einen guten Job zu abzukriegen ist ein reiner Ellenbogenkampf, die Person sich am Besten verkauft gewinnt. Seine Meinung kundtun ist, wenn man ein sicheres Leben haben will gefährlich. Weil es am System rüttelt und alle die in Sicherheit sind werden bis auf das Äußerste gehen es zu verteidigen.

    Ich denke ich werde auch einen Post in der Art verfassen. Danke dir für diesen Post, es ist schön etwas das einen zum Nachdenken bringt zu lesen.

    Liebe Grüße

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  6. Also im Großen und Ganzen finde ich den Artikel schon ganz treffend. Ich bin über Facebook hier gelandet (also habe ich die Diskussion da heute Mittag schon gelesen).
    Den Abschnitt über homosexuelle Blogger habe ich gar nicht als so negativ empfunden, wie er bei Facebook interpretiert wird. Ich persönlich kenne zwar keine Blogger, die diese Opferrolle für sich dauerhaft kultiviert haben, aber sollte dem so sein, finde ich, eine (positive) Aufforderung da den Schwerpunkt zu ändern, kann nicht falsch sein. Die “Es-ist-alles-so-schlecht”-Menschen gibt es ja in allen Bereichen des Lebens schon genügend.

    Auch bei der Sache mit den Kommentaren muss ich sagen: Kein Grund sich Gedanken zu machen. Auf einigen Blogs liest man viele Kommentare und alle nur in der Form “Total toll” – wo ich mich frage, ob man sich mit dem Post überhaupt auseinander gesetzt hat. Das Gleiche gilt für das folgst-du-mir-folge-ich-dir-Zeug. So einen Quatsch kann ich nicht verstehen.

    Eine andere Sache ist der Mehrwert. Ich denke, alles hat seine Daseinsberechtigung, wenn es Menschn gibt, die sich dafür interessieren. Was Wert hat und was nicht, mag ich keinem vorschreiben. Dafür gibt es zu viele verschiedene Interessen, die ich nicht alle teilen muss. Außerdem: Wo steht geschrieben, dass man ein Hobby sein lebenlang beibehalten muss. Dennoch kann es einen Wert haben.

    Was den gegenseitigen Konkurrenzkampf angeht…ich mache mir da nichts draus. Allein mich damit zu beschäftigen, ist mir schon zu blöd. Es wird immer und überall Menschen geben, die neidisch sind und nur sich selbst im Kopf haben. Das ist traurig, aber warum sollte es unter Bloggern anders sein. Es gibt genug andere, die nicht so sind, über deren “Gesellschaft” ich mich lieber freue, anstatt mich über die Miesepetern und Egoisten zu ärgern.
    Interessanterweise stelle ich aber auch immer wieder fest, dass gerade diejenigen, die am lautesten schreien, wie egal ihnen ihre Klick- und Leserzahlen sind, diese in jedem zweiten Post erwähnen ^^, ständig Tipps posten, wie man mehr bekommt, sich darübr aufregen, dass gewisse Sachen anderer auch – oder sogar mehr – Anklang finden…

    Deswegen plädiere ich einfach dafür, jeden das machen zu lassen, was ihm selbst Spaß macht. Das muss für mich keinen Wert haben, ich muss damit nichts anfangen können, aber die Welt ist groß und Geschmäcker verschieden. Also leben und leben lassen und dem anderen gönnen, was man sich selbst wünscht – und dann sollten doch alle auch friedlich neben- und miteinander leben können.

    Liebe Grüße

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    1. Hallo Sarah, stimmt bei Facebook in der Gruppe Blogger Lounge wird leider zu heiss gekocht, als angerichtet wurde. “Teilstücke” erregen die Gemüter. Im Gesamt-Text wird jedoch wirklich keiner oder keine Gruppe explizit angegriffen; hätte genauso-gut Lesben, Inder, Fleischesser oder sonstwen statt der schwulen nehmen können & die hätten sich dann ganz sicher auch grundlos dort aufgeregt. Miteinader statt Ellenbogen lautet die Marschrichtung! Hoffentlich melden sich jetzt nicht auch noch Vegatarier ganz künstlich aufgeregt auf Facebook, weil ich “Fleisch” erwähnt habe 🙂

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  7. Ich finde die Intention des Artikels sehr gut und wichtig, vor allem die Forderung nach Inhalten statt Einheitsbrei. So etwas würde ich mir auch mehr in der Bloggerwelt wünschen.

    Allerdings finde ich den Abschnitt über Schwule, die nicht immer über die Gesellschaft wettern sollen, mehr als unangebracht. Ich denke nicht, dass es dir (oder irgendjemandem sonst) zusteht, darüber zu urteilen, ob sich Homosexuelle über die Gesellschaft beschweren sollten. Und von Gleichstellung und Akzeptanz Homosexueller ist unsere Gesellschaft noch weit entfernt. Ein Beispiel hier.

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    1. Beschweren wenn berechtigt ist doch ok- ich schrieb hier von “Schauspielerei” wenn dem nicht so ist & man nur dadurch-statt durch Aufrichtigkeit & Ehrlichkeit Traffic generiert! Danke für Deinen Beitrag, schönes Wochenende!

      Reply

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