Januar 25, 2013

Wir kennen das alle: Private Bilderparaden auf Facebook. Die einen heiraten, wieder andere bekommen Kinder- ganz andere, so er-scheint es, sind Welten- bummler geworden. Sie haben durch gute Jobs irrsinnig viel Kohle & haben deshalb (gefühlt) im Jahr 5x Urlaub.

Zeigen müssen sie das für Ihr Selbstwertgefühl.

Zu viel veröffentlichte Privatheit und Selbstdarstellung aber erzeugt Neid bei Menschen, denen es vermeintlich nicht so gut geht. Bei jenen bleiben solche “Glücksbilder” immer nur “Kopfkino” – niemals in die Realität transportierbare Wünsche. Jenes tut vielen weh. Das war schon immer so.

Facebook ist hierfür die richtige “Bühne.” Ein gutes Beispiel ist auch der Geschäftsmann Kim Schmitz mit seinem “Mega”-Unternehmen. Sein selbst- darstellerischer, konsumgeiler “Übermensch”-Epos eckt an- verkauft sich aber gleichzeitig gut (was wohl sein eigentliches Ziel ist). Kommen wir aber wieder zurück zum normalen, nicht-wirtschaftlich-denkenden Facebook-User.

Glücklich sein & sein Glück für sich behalten – ist das nicht die clevere Variante? Dazu gibt es neue Facebook-Studien!