Juli 14, 2016

Kennt Ihr die Geschichte vom verbrannten Geld? Das ist das Geld, was man ausgibt – und man am Ende nichts davon hat. Sprich- und wörtlich einfach verbrannt. Ich glaube vor allem lokale Restaurants, Gaststätten, Hotels, Freizeitanbieter und Online-Marketer können ein Lied davon singen… vom verbrannten Geld!

Ich habe nun mal eine Woche in Facebook-Marketing investiert, “um mein lokales Unternehmen hervorzuheben” wie es da so schön heisst – hier mein Erfahrungsbericht und warum es sich einfach nicht lohnt beim grossen F zu  “werben” my Darling…

  • Schritt 1: Die eigene lokale Fanpage/Unternehmensseite auf Facebook bewerben – ein paar Daten fehlen noch (natürlich….;-) !:-)) 

Also macht man folgendes: Man verifiziert die Seite. Ich habe mich von einer freundlichen Frauenstimme (war kein Roboter, aber eine freundliche Ansage mit Zahlencodefolge) auf meinem Festnetz anrufen lassen. Dann klemmt man die Kreditkarte dahinter (irgendwie habe ich ja schon Angst, dass Facebook nun auch die kennt 🙂 ), wählt eine vordefinierte oder eigene Zielgruppe nach Städten, Alter etc. aus – und schon kann das “Geld verbrennen” losgehen!

Verfizierung heisst übrigens (oder soll zumindest heissen), dass die Seite nun auf Facebook “noch höher” angezeigt wird. Ich sehe lediglich nur dieses Häkchen….

Facebook Verifizierung

…. und letztendlich keine spürbare Besucherverbesserung  etc. nach einigen Tagen Wartezeit; irgendwie fühlt man sich verarscht vom grossen F. Ich gebe noch mehr Daten ab, aber was bekomme ich dafür??

  • Egal- die Marketing-Hoffnung stirbt nie – Schritt 2: Feuer frei….5 Euro, 10 Euro, 100 Euro….für mein “Spielgeld” habe ich die volle Ausgabe-Möglichkeit!

Ich beobachte meine “kleineren Einsätze” in Höhen von 5 bis zu 30 Euro via facebook wie sie so dahinpurzeln im “Werbeanzeigenmanager” und via der Fanpage direkt….purzel…purzel….

Zeitgleich bemerke ich immer wieder, dass mich Facebook sprichwörtlich weiter “visuell”und mit PopUp beim besuchen meiner Fanpage zumüllt- pardon: zum weiteren “investieren” anregt gelinge ausgedrückt. Hätte ich mir doch nur beim besten Italiener der Stadt für meine 30 Euro lieber eine reale Pizza-Orgie gegönnt!  

Aber es kommt noch schlimmer: Ich bekomm so richtig tolle Vorschläge seitens Facebook wie ich für nur 4 Euro mehr meine Telefonnummer “gross raus bringen” kann – damit mein Unternehmen mehr angerufen wird. Ja Heidewitzka! 🙂 Ich fühle mich langsam  wie im rauschenden Blätterwalt all jener Möglichkeiten, der Verführung zum weiteren Geld ausgeben dort mit einer(!) simplen 1-Klick- Kreditkarten-Abbuchung immer näher ausgesetzt.

Man bekommt so ein vages Gefühl in seiner Magengegend als wenn man auf einer “Glücksspielseite” gerade etwas gezockt – und eindeutig ver-zockt hat! Und das soll mein lokales Marketing sein? DAS bringt meine Firma voran? Never! 

Und halte inne: Was tue ich hier eigentlich?

Und das Geld purzelt und purzelt genügsam weiter runter vom Werbebudget….

Facebook Promotions

Um am Ende- im Schritt 3-der Auswertung folgendes festzustellen: 30 Euro futsch für Nüsse!

Sicherlich- mal hier mal da wurde ich “angezeigt” in der grossen, überlaufenen (pardon: “weitläufigen”) F-Welt wie Ihr hier sehen könnt – danach kommt aber das grosse ABER:

Ergebnisse Facebook Kampagne

Sage und schreibe 2473 Personen soll ich insgesamt angezeigt worden sein; wisst Ihr wie viele davon auf den Blog und/oder auf die Freizeitcafe Community (registrier Button) Knopf gedrückt haben? 11 Menschen! 🙂 Lachhaft, oder? Und die 0,43 cent pro Interaktion – d.h. mal ein Klick innerhalb von Facebook nur, oder mal ein Gefällt mir…ist mir das mein hart-verdientes Geld wert? Nein Facebook!!

Lokal ruinieren trifft es wohl besser! 🙂 Machen Sie es als lokaler (!!) Unternehmer besser, indem sie nicht(!) dort werben- sondern im Freizeitcafe!

Hier auf unserer Unternehmer-Seite erfahren Sie, wie sie viel viel günstiger einen (immer sichtbaren!! Blogartikel mit tollem Google-Ranking ganz oben), statt in der Masse schwindenden Facebook-Post erhalten, wie wir Sie unterstützen in Punkto:

Webseite, Besuchern, Erklärvideos, einem Treffplatz direkt im sozialen Netzwerk bei uns mit vielen Freizeit-hungrigen, die sie auch REAL besuchen wollen…und viel mehr – einfach auf das Bild klicken:

Freizeitcafe Unternehmer lokales Marketing

Herzlich Willkommen im Freizeitcafe- der echten, greifbaren Werbelösung für Ihr lokales Unternehmen! Danke für Eure und Ihre Aufmerksamkeit. Wir freuen uns auf Ihren Auftrag! 

​Über den Autor

Christian Gera

​Ich blogge seit 2011 und bin bekannter ​Berufsblogger sowie Influencer, Hörbuchsprecher, Onlinedozent, Schriftsteller,Digitaler Produkte-Erschaffer&Onlinemarketing-Netzwerker. Mit Gemeinsam Wachsen habe ich eine Onlinemarketing Lernplattform aufgebaut, sowie mit Bloggerinterview.com die größte, automatisierte Interviewplattform gegründet.  Ich freue mich auf Ihre Anfrage- eine Leistungsübersicht finden Sie hier auf der Startseite.

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  1. Hi Christian,

    hm, von 2473 von den Personen haben 59 eine Interaktion mit dem beworbenen Beitrag gehabt. Das ist eine Conversion Rate von 1,4%. Damit liegt Du in der Masse von rund 43% der Onlineunternehmen, die Werbung betreiben. von den 59 haben sich dann 11 angemeldet – das bedeutet eine aktive Rate von rund 19% – das ist ein hervoragender Wert für eine gewollte Aktion.

    OK, die Preise sind gesalzen – allerdings sind sind Werte zwischen 30 und 50 Cent durchaus üblich. Das vorgehen von Facebook, mit den PopUps, den ständigen Hinweise auf neue Werbemöglichkeiten usw. – das ist gnadenloses Marketing. Muss man nicht mögen – mich nervt es auch gelegentlich – aber es funktioniert. Damit aber verdient nunmal Facebook seine Kohle, für einen Dienst, den wir sonst kostenlos nutzen können – von der Lieferung unserer Daten mal abgesehen.

    Ich würde mal sagen – Willkommen im Online-Marketing. 😉 Ich kenne die Werte, durch unser Reisebüro. Auch da wünsche ich mir bessere Raten – aber sie sehen ähnlich aus, wie bei Dir. Trotzdem werfe ich da ab und zu mal ein paar Euro rein. Meine Strategie dabei ist aber, die geworbenen Menschen an meine FB-Seite zu führen. Einmal dort bekommen sie alle Infos, schön regelmäßig, und das wiederum hat schon mehrfach Aufträge generiert.

    Was ich sagen will: Es ist Facebook mit seinen Regeln. Da kann man mitmachen, dann ist es halt so wie es ist. Oder es ist einem zu teuer, zu uneffektiv, dann lässt man es. Ich habe z.B. auch mehrere Versuche gebraucht, die richtige Zielgruppe anzusprechen – und keine potentiellen “Kunden” in Afrika. Alternativen, wie Google oder Agenturen – da bekommst auch keine besseren Werte und schon gar nicht ist es preiswerter.

    LG Thomas

    Reply

    1. Danke Thomas, ein richtig toller Kommentar- vieles davon wusste ich noch nicht.Die 11 Menschen haben sich jedoch nicht angemeldet auf Freizeitcafe.com, sondern haben nur mal “geguckt” – und das ist wenig für 30 Euro oder?

      Danke für alle Infos. Hat jemand ähnliche Erfahrungen wie Thomas oder ich bezüglich Facebook Marketing gesammelt? Interessiert mich sehr. Kennt Ihr andere, bessere lokale Marketing-Tricks? Lasst es uns wissen hier! Vielen Dank!

      Reply

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