Februar 7, 2012

…kommen da interessante Dinge ans Licht. So geschehen bei einem Musiker namens Tapete. Jener wollte sich beim Arbeitsamt Grundsicherung erbitten – und bekam daraufhin folgendes, knallhartes Schreiben zurück :

Beachtet bitte die rot-markierte Passage. Herrlich, oder? Das urkomische daran:

Das Zitat ist überhaupt nicht auf Tapetes Homepage zu finden, sondern auf der von Melodie und Rhythmus. Ein externer Link also. Zudem ist es eine Textzeile aus dem Song “Autogramm” von seinem aktuellen Album. Aber kein Fake- wie man vermuten könnte.

So oder so hat man also “gegoogelt” im Jobcenter über diesen Herren oder wirklich (was eine fernere Vermutung ist) die CD von Tapete im Schrank stehen und ein findiger Jobcenter-Fuchs kannte seine Texte 🙂

Dabei heißt es doch für alle in §1 Abs. 1 SGB II: “Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll es Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht.”

Bis dato wusste ich nicht, daß das abhängig von künstlerischer” Meinungs- (Freiheit)” ist….

Wir in Deutschland können jedenfalls froh sein, dass es so ein ausgeprägtes soziales Auffang-Netz gibt, für Menschen die dies wirklich brauchen um wieder auf die Beine zu kommen.

Ob dies im Falle von Tapete auch so ist, mag ich mir nicht anmaßen entscheiden zu können… was aber denkt Ihr über so ein Schreiben?

Alles in allem aber eine herrliche Story, oder? Passend dazu veröffentlichte Tapete bereits vor zwei Jahren einen Song namens “Drückeberger.” Wer sich diesen nach dem kuriosen Schreiben auch noch einverleiben möchte, kann dies hier tun.

Wir wünschen Euch einen schönen Tag!

 

Über den Autor

Christian Gera

Seit 2011 Berufsblogger hier auf Freizeitcafe.info, dazu Digitaler Produkte-Erschaffer, Buchautor & erfolgreicher Onlinemarketing-Netzwerker unter der eigenen Marke Bloggerherz & seit 2020 Hörbuchsprecher.


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  • Haha wie geil…stelle mir grad den armen brotlosen Künstler auf seiner Couch vor,wie er dem Arbeitsamt schriftlich rechtfertigen muss, was er denn damit gemeint hat.Irgendwie überwiegt bei mir gerade die Schadenfreude, weil ich Leute, die sich selbst als Drückeberger bezeichnen und nichts für Job und damit Gemeinschaft tun als assozial empfinde,auf der anderen Seite aber auch:Wieder mal typisch Arbeitsamt!Scheren sich einen Scheiß um Freiheitsrechte.Grandioser Beispielfall hier-von dem es sicher noch viele andere gibt! Seid aber echt froh Ihr Drückeberger, dass Ihr wo Ihr garnicht arbeitet,überhaupt was bekommt! Als amerikanischer Staatsbürger würdet Ihr in Zelten leben ohne Grundsicherung!

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