Liebe- was ist das eigentlich? Für Wen, für was – und überhaupt was soll das alles?

“Eigentlich könn wir alle fliegen, eigentlich sind wir alle für die Liebe geborn´.” (Xavier Naidoo “Bei meiner Seele”)

Die Liebe. Die grosse Liebe. Was ist das eigentlich? Nur ein Hormon-Cocktail in unserem Kopf, welcher irgendwann schwächer wird? Oder doch ein unsichtbares Band, welches uns alle verbindet? Ich habe mir heute dazu mal Gedanken gemacht…

Liebe ist vielfältig- sie kann körperlich oder körperlos sein. Lieben kann man so ziemlich alles: Eine wunderschöne Orchidee in Ihrer ganzen Farbenpracht (habe mir heute so ein Schmuckstück der Natur gegönnt & bin regelrecht verliebt darin), seine Oma und Ihre lockere Art, die Mutter, den Vater, die Schwester, den Bruder, Onkel, Tanten, Verwandte, die Freunde, den Hund, die Katze, den Liebhaber oder die Liebhaberin, die Beziehung, den Sport-Kick- oder das eigene Leben in kleinen Momenten, die man gerade erlebt…. die Liste ist unendlich lang!

Manchmal habe ich das Gefühl, dass genau dieses innerliche Glücksgefühl uns alle irgendwie vereint …

…scheint die Sonne beispielsweise, sind viel mehr Menschen da draußen viel freundlicher gestimmt. Die Liebe für die ganz kleinen Dinge, die tagtäglich dort draussen um uns herum geschehen, fällt leichter. Mundwinkel sind nach oben gezogen, Höflich- und Nettigkeiten werden ausgetauscht. Das was ich heute davon an einem schönen Juni-Sommeranfangstag abbekommen habe, ist den ganzen kalten, grauen Winter nicht (!) eingetreten. Nachholbedarf vieler? Scheint so! Endlich ist die Sonne da – ok mal abgesehen von den armen Flutkatastrophen-geschädigten, die es derzeit echt nicht leicht haben & um Ihre Existenzen kämpfen müssen hierzulande. Deshalb wünsche ich gerade Ihnen Sonne, weg mit der Tristesse & dem Leid & einen verspäteten, bald guten Start in den Sommer für uns alle…

Auch das Flirtfieber steigt wieder dort draussen: Es wird sich mehr umgedreht, ge-äugelt, angelacht – die Kleidung fällt knapper und kürzer aus. Alles ein Stück Lebensfreude eines jeden einzelnen dort draussen. Betrachtet man das alles mal aus einer Vogelperspektive und sieht nicht nur sich selbst, kann das Leben doch wirklich schön sein- nicht immer, nicht ständig, aber oft mit schönen Momenten für viele und sich selbst: Verabredungen machen, miteinander reden und lachen, gemeinsam Sonne und Freizeit – oder auch seine Arbeit- geniessen. Sich selbst und seine Mitmenschen wertschätzen, die Dinge tun, die getan werden müssen – aber gleichzeitig auch immer mit Leidenschaft, Herz & ganz viel Liebe dabeisein. Irgendwie ist alles Liebe – nur zeigt sie auch ab und zu…

Euch allen einen guten Start in die neue Woche! Euer Freizeitcafe

 

Liebe ist nicht einfach: Entweder ein Himmel voller Geigen- oder ein Jammertal voller Tränen

Mit der Liebe ist es nicht so einfach. Mal ist sie himmelhoch-jauchzend, dann mal wie ein Jammertal voller Tränen. Letztere Situation ist natürlich nicht so schön- oftmals aber auch sehr nützlich für sein eigenes Leben. Fast immer nämlich gibt es einen Weg aus dieser Misere hinaus. Sei es denn durch Pausen in einer Partnerschaft, einem “zu sich selbst finden”, einer (ok das ist gewagt) offenen Beziehung.

All das heisst im Grund genommen aber immer eines: Man hat den Willen an sich zu arbeiten- für seine Beziehung und damit auch für den geliebten Menschen. Man will nicht einfach so 0815 Schluss machen- weil man irgendwo tief im inneren weiss, dass da noch viel mehr schlummert & einfach nur aufgeweckt werden muss… irgendwann kommt der Regenbogen wieder & hellt den Himmel in seiner Farbenpracht wieder auf:

So oder so ähnlich erging es mir auch schon oft. Das ist das Leben- ein ständiges Auf-und Ab. Immer dann wenn man nicht damit rechnet & wenn man sich eigentlich alles viel schöner ausmalt kommt dann wieder so ein Tiefpunkt. Jenen heisst es dann zu überwinden, zu umschiffen- mit all seiner Kraft. Sich bewußt werden, was man will, wen man will & wie man das bekommt, was man braucht. Natürlich immer im Zusammenspiel mit der anderen Person- denn sonst hat man eigentlich nur die schönste “Beziehung” mit sich selbst. Und sowas macht auf Dauer echt traurig & einsam…

Zeigt mir eine Beziehung, in der dies nicht so ist. In der man keine Liebe braucht. Sie wäre wirklich zu beneiden. Wir alle haben Streit, Wünsche, Träume, mal zuviel Liebe, mal zuwenig Liebe übrig….alles in allem braucht sie aber jeder von uns – und  “den einen” Menschen – oder “mehrere”(Polygamie), um glücklich zu sein.

Wir vom Freizeitcafe hoffen, dass Ihr viel Glück mit Eurer Beziehung/Euren Beziehungen habt & verbleiben mit einem schönen Sonntagsgruß ins trübe Nass dort draussen. Kuschelt schön, lasst es Euch gutgehn & zeigt Eurem Partner wie sehr ihr ihn braucht & liebt. Das Leben ist nämlich viel zu kurz dies nicht zu tun…

 

Das Museum der zerstörten Beziehungen

Dem Neuanfang im Leben stehen nach einer Trennung immer ein paar Erinnerungsstücke der verflossenen im Wege. Zeugnisse schmerzvolller Trennungen, Relikte glücklicher Tage. Ein jeder kennt das, wenn eine Beziehung zuende geht. Danach lassen sich immer kleine und große Dinge finden. Die schönsten Fotos, die Eintrittskarten, bei manchen sogar die Haarlocken(!)- die ganz kleinen persönlichen Geschenke eben…

Würden sie stehen bleiben, wäre man immer daran erinnert. Ein neuer Anfang deshalb unmöglich. Was tut man? Man verstaut die “Schätze von damals” in Kisten & deponiert sie schön außer Reichweite – in einem dunklen Keller, oder einem Dachboden mit vielen Spinnenweben. Die Zeit wird es schon machen… Weiterlesen

Dankbarkeit von Menschen – ein starkes & ehrliches Gefühl ? Oder nur ein unbedeutendes Wort?

Kennt Ihr das? Dankbare Menschen- die offen sind für Neues, die mit-machen- auch wenn eine Sache noch am Anfang steht.

Solche Menschen motivieren einen weiterzumachen, weil das, was man tut- einen Sinn hat. Auf der anderen Seite, stehen die, die nicht mitmachen. Menschen, die kein Risiko eingehen wollen- die auch niemals Dankbarkeit zeigen, für das – was man doch eigentlich auch für Sie tut…

 

Solche Menschen sind verbohrt in sich selbst, nicht offen für neues. Sie lassen Chancen nicht zu- weil sie sich selbst diesen Mut zum Risiko- die Dinge einfach mal anzugehen & danke zu sagen (was ja eigentlich kein Risiko innehat), nicht eingestehen. Sie bleiben lieber da wo sie sind : Oben auf Ihrem Baum ohne Blätter- ein “Danke” haben sie nicht nötig- wie sie finden. Da oben fühlen sie sich sicher & stark. Wehe dem, der Ihre Umwelt verändern möchte – sei es auch nur positiv gemeint. Sie verneinen, winken ab- oder sind mit Ihrer Unzuverlässigkeit den positiven Menschen ein Stein im Magen. Weiterlesen